Cancionero de diversas obras de nuevo trobadas

Cancionero de diversas obras de nuevo trobadas – Vicent Garcia Editores – R/10945 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)

Toledo (Spanien) — 16. Juni 1508

Eine einzigartige Mischung aus Gebetstexten und Liedern in Prosa vom Franziskanermönch Ambrosio Montesino: Der von Kardinal Cisneros beautftragte Frühdruck der berühmten Liedersammlung für König Ferdinand von Spanien

  1. Dieser spätmittelalterliche Bestseller ist eine einzigartige Mischung aus Gebetstexten und Liedern in Prosa für König Ferdinands von Spanien (1503–1564)

  2. Der Franziskanermönch Ambrosio Montesino (1444–1514) erlangte Weltruhm mit dieser unglaublichen literarischen Leistung

  3. Das vorliegende Werk wurde von Kardinal Francisco Jiménez de Cisneros (1436–1517), dem Erzbischof von Toledo, in Auftrag gegeben

Cancionero de diversas obras de nuevo trobadas

R/10945 Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
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(unter 1.000€)
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Beschreibung
Cancionero de diversas obras de nuevo trobadas

Beim sogenannten „Cancionero de Diversas Obras de Nuevo Trobadas“ handelt es sich um eine einzigartige Mischung aus Gebetstexten und -liedern und Prosaerzählungen. Das Werk wurde 1508 in den Druck gegeben und wurde zu einem wahren Bestseller des ausgehenden Mittelalters. Sein Autor, der Franziskanermönch Ambrosio Montesino, erlangte für seine unglaubliche literarische Leistung weltweite Berühmtheit und wurde von Literaturhistorikern als bester Prosadichter seiner Zeit bewertet.

Cancionero de Diversas Obras de Nuevo Trobadas

Der berühmte Autor und Übersetzer Ambrosio Montesino verfasste im Jahr 1508 eines der schönsten und hochwertigsten Bücher seiner ganzen Karriere. Es handelt sich dabei um das „Gesangsbuch verschiedener Werke der neuen Troubadourlyrik“, so der deutsche Titel des Meisterwerkes. Das wertvolle Buch stellt eine Mischung aus Gesangstexten zum Gebet und zur Andacht dar, ist allerdings ebenfalls mit spannenden Prosaerzählungen ausgestattet. Einige hochwertige druckgraphische Darstellungen, wie beispielsweise die fantastische Titelseite des Codex, verleihen der frühneuzeitlichen Schrift ihren ganz außergewöhnlichen Charme.

Der Mönch Ambrosio

Der Spanier Ambrosio Montesino war ein Geistlicher, Dichter und Übersetzer der kastilischen Renaissance. Er lebte etwa zwischen 1444 und 1514 und schloss sich bereits in jungen Jahren dem Orden der Minderen Brüder – besser bekannt als Franziskanerorden – in Tolededo an. Seine Liebe zur Literatur seiner Zeit veranlasste ihn, selbst poetische Texte und Prosageschichten zu verfassen. Die belesene Isabella I. von Kastilien gehörte zu seinen größten Förderern, sie las sämtliche Texte des Mönches Ambrosio und bestärkte sein Talent durch ihren guten Rat. Als er im Jahr 1508 sein Cancionero veröffentlichte, gelang ihm endgültig der Durchbruch. Das unglaublich beliebte Werk wurde während des 16. Jahrhunderts immer wieder reproduziert, es wurde ein wahrer Bestseller des ausgehenden Mittelalters. Ambrosio wurde vom berühmten spanischen Literaturhistoriker Marcelino Menéndez y Pelayo als bester Prosaschriftsteller seiner Zeit bezeichnet.

Geistliche Lieder und weltliche Geschichten

Das bezaubernde Büchlein wurde vollständig von Ambrosio Montesoni geschrieben und in mehrere Sprachen übersetzt. Beauftragt zu diesem Werk wurde er von Kardinal Francisco Jiménez de Cisneros, dem Erzbischof von Toledo. In der uns vorliegenden Edition des Werkes beginnt jeder Vers mit einer Initiale „für König Ferdinand unseren Herrern“. Der Autor selbst, der sich den ganzen Text hindurch immer wieder zu Wort meldet, erklärt uns seine Schrift folgendermaßen: „Unsere Exzellenz fragte mich, alle Studien zum Mysterium unseres Glaubens zusammenzustellen, und ich entschied mich dazu, Andachtslieder und Erzählungen aus der Vergangenheit und Gegenwart zu vereinen und nun, wo ich eine Ruhepause von meiner Beschäftigung als Priester hatte, habe ich dieses Werk auf seinen Wunsch hin angefertigt. Ich habe darin alles niedergeschrieben und an den Drucker übergeben, das hilft, unserem Gott und dir zu dienen…“

Kodikologie

Umfang / Format
156 Seiten / 20,8 × 14,5 cm
Herkunft
Spanien
Datum
16. Juni 1508
Sprache
Schrift
Gotisch
Buchschmuck
Xylographisches Schild des Erzbischofs, das die Übergabe des Messgewand an Saint Ildefonso von der Jungfrau Maria zeigt. Auf dem Schild, in einem xylographischen Rahmen, eine Darstellung der Stigmatisierung des heiligen Franziskus. Am Ende ein königliches Schild, gravierte Initialen
Inhalt
Einzigartige Sammlung von Gebetstexten sowie reliösen Liedern und Prosaerzählungen
Künstler / Schule

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Cancionero de diversas obras de nuevo trobadas – Vicent Garcia Editores – R/10945 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
Vicent Garcia Editores – Valencia, 2002
Limitierung: 3160 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 Cancionero de diversas obras de nuevo trobadas

Vicent Garcia Editores – Valencia, 2002
Cancionero de diversas obras de nuevo trobadas – Vicent Garcia Editores – R/10945 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien)
Cancionero de diversas obras de nuevo trobadas – Vicent Garcia Editores – R/10945 – Biblioteca Nacional de España (Madrid, Spanien) Mit Genehmigung des Verlages

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Vicent Garcia Editores – Valencia, 2002
Limitierung: 3160 Exemplare
Einband: Pergament auf Holzdeckel. In mit Leinen ausgekleideter Schuber mit goldverziertem Lederrücken
Kommentar: 1 Band
Sprache: Spanisch
Faksimile: 1 Band Detailnahe Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Die Blätter sind originalgetreu randbeschnitten. Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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