Einzigartigste Quellen zur brutale Eroberungszeit Südamerika: Berichte aus erster Hand von den Conquistadores Hernán Cortés, Francisco Pizarro

Cartas de Relacion de la conquista de la Nueva Espana

Spanien oder Zentralmerika — 1519-1527

Cartas de Relacion de la conquista de la Nueva Espana

Cartas de Relacion de la conquista de la Nueva Espana

Spanien oder Zentralmerika — 1519-1527

  1. Eine Sammlung von Berichten aus erster Hand von verschiedenen bekannten Conquistadores

  2. Zu den berühmten Namen in der Handschrift gehören Hernán Cortés, Pedro Alvarado und Francisco Pizarro

  3. Darunter sind einige der unmittelbarsten und einzigartigsten Quellen für die brutale Eroberungszeit Südamerikas

Cartas de Relacion de la conquista de la Nueva Espana

Cartas de Relacion de la conquista de la Nueva Espana – Cod. Vindob. S. N. 1600 – Österreichische Nationalbibliothek (Wien, Österreich)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Gerüchte von unermesslichen Goldschätzen, in Europa unbekannte Länder, die es zu erkunden galt, die Faszination durch die hochentwickelte Kultur der Azteken, die rücksichtslosen Eroberungen durch die Europäer - die Konquista Mittelamerikas ist eine vielschichtige Zeit mit schillernden und exotischen Aspekten. Der vorliegende Band kommt einer Live-Berichterstattung über diese ereignisreiche und spannende Zeit nahe: Es handelt sich um lebhafte Briefe, in denen der spanische Heerführer Hernán Cortés so unmittelbar wie es unter den damaligen Kommunikationsbedingungen nur möglich war, seinem Kaiser Karl V. zwischen 1519 und 1534 von der Eroberung Mexikos berichtet. Dazu gehören die Geschehnisse um die brutale Zerstörung aztekischer Stätten genauso wie die einnehmende Beschreibung der Flora und Fauna der neu entdeckten Gebiete. Namen und Taten anderer Konquistadoren wie Diego Velázquez oder Pedro Alvarado erweitern dabei die Perspektive von Cortés.

Die Österreichische Nationalbibliothek hütet als große Kostbarkeit auch den Codex Vindobonensis S. N. 1600. In dieser Handschrift wird die Zeit der Eroberung Mexikos lebendig, die der Conquistator Hernando Cortez selbst erzählt.

Er schrieb Rechenschaftsberichte, Erlebnisbriefe an seinen kaiserlichen Herrn, an Karl V. Da er diese Briefe unmittelbar nach den Ereignissen selbst niederschrieb, sind die Darstellungen lebhaft und anschaulich. Da Cortez weiters die Zeit des Kaisers nicht über Gebühr in Anspruch nehmen durfte, wird er nie weitschweifig.

Cortez überragte die anderen Konquistadoren nicht nur an diplomatischen und organisatorischen Fähigkeiten, sondern war auch gebildeter als die meisten anderen. Dass er seine Ziele mit der gleichen Rücksichtslosigkeit verfolgte wie Pizarro, Almagro, Alvarado und die anderen Eroberer der Neuen Welt, schmälert nicht das Interesse an seinen Berichten. Auch die Übertreibungen (besonders bei Zahlenangaben), die in seinen Briefen oft auffallen, ändern nichts daran, dass diese historische und auch kulturhistorische Dokumente ersten Ranges sind.

Kodikologie

Umfang / Format
706 Seiten / 37,0 x 27,0 cm
Datum
1519-1527
Sprache
Künstler / Schule

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Cartas de Relacion de la conquista de la Nueva Espana“

Cartas de Relacion de la conquista de la Nueva Espana
Cartas de Relacion de la conquista de la Nueva Espana – Cod. Vindob. S. N. 1600 – Österreichische Nationalbibliothek (Wien, Österreich)
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Cartas de Relacion de la conquista de la Nueva Espana

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Graz, 1960
Einband
Halbleder
Kommentar
1 Band von J. Stummvoll, Ch. Gibson und F. Unterkircher
Sprachen: Englisch, Deutsch

Einleitung von J. Stummvoll, Wien. Kommentar von Ch. Gibson, Iowa, kodikologische Beschreibung von F. Unterkircher, Wien.
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
Details
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