Codex Ixtlilxochitl

Codex Ixtlilxochitl – Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Ms. Mex. 65-71 – Bibliothèque nationale de France (Paris, Frankreich)

Mittelamerika — Ende des 16. Jahrhunderts oder Anfang des 17. Jahrhunderts

Eine Gottheit fßr jeden der 18 Monate des aztekischen Sonnenkalenders: Eine detaillierte spanische Beschreibung der sagenumwobenen Rituale und der Kultur der Azteken mit 27 Illuminationen verschiedener Hände

  1. Beschreibt detailliert die geheimnisvollen Rituale der Azteken

  2. U. a. mit einem Kalender des aztekischen Jahres mit einer Gottheit fĂźr jeden der 18 Monate

  3. Benannt nach Fernando de Alva Cortés Ixtlilxochitl (ca. 1568–1648), einem Autor und Mitglied der Herrscherfamilie von Texcoco

Codex Ixtlilxochitl

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Preis Kategorie: €
(unter 1.000€)
  1. Beschreibung
  2. Faksimile-Editionen (1)
Beschreibung
Codex Ixtlilxochitl

29 Farbfaksimile-Seiten und 21 Schwarz-Weiß-Seiten geben wertvolle Einblicke in die längst untergegangene Welt Mexikos, wie sie sich vor und kurz nach der Eroberung durch die Spanier dargeboten hat: Exemplifiziert wird dies durch den Sonnenkalender Xiuhpohualli, den die Azteken in vorkolumbischer Zeit verwendeten: Er besteht aus 18 Monaten, die jeweils 20 Tage dauern, sowie einem Zeitraum von 5 Tagen am Ende des Jahres, die man jedoch als unheilbringend betrachtete. Außerdem werden Rituale abgebildet, die diese Hochkultur im Gebiet des heutigen Mexico-Stadt vollzog. Unter den Abbildungen finden sich Bildunterschriften in Spanisch, die das Bild erklären oder die Nahua-Worte übersetzen. Benannt wurde das Manuskript nach Fernando de Alva Cortés Ixtlilxochitl (ca. 1568–1648). Er wollte in seinen berühmten historischen Werken zeigen, dass die Geschichte der indigenen Bevölkerung der der europäischen Kolonisatoren keineswegs unterlegen ist.

Codex Ixtlilxochitl

Der Codex Ixtlilxochitl ist ein Fragment aus dem frühen 17. Jahrhundert, das unter anderem einen Kalender der jährlichen Feste und Rituale enthält, die während des mexikanischen Kalenderjahres bei den aztekischen teocalli ("Pyramiden") gefeiert wurden. Jeder der 18 Monate wird durch einen Gott oder einen historischen Charakter dargestellt. Der Codex Ixtlilxochitl ist in spanischer Sprache verfasst und umfasst 50 Seiten, bestehend aus 27 einzelnen Blättern mit 29 Abbildungen. Er entstammt derselben Quelle wie der Codex Magliabechiano. Der Codex wurde nach Fernando de Alva Cortés Ixtlilxochitl (zwischen 1568 und 1578 – ca. 1650), dem Autor der Obras historicas und dem Mitglied der Herrscherfamilie von Texcoco benannt und befindet sich heute in der Bibliothèque nationale in Paris. Die Handschrift besteht aus vier verschiedenen Abschnitten, die alle auf europäischem Papier geschrieben und illustriert sind, von denen zumindest der erste Abschnitt fragmentarisch ist. Die Abschnitte 1-3 wurden in den Originalfarben wiedergegeben, Abschnitt 4 ist in schwarz/weiß gehalten.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Codex des Fernando de Alva IxtlilxĂłchitl
Codex of Fernando de Alva IxtlilxĂłchitl
Aubin Manuscript
Codex Aubin
Codex Goupil
Umfang / Format
50 Seiten / 34,0 × 24,5 cm
Herkunft
Peru
Datum
Ende des 16. Jahrhunderts oder Anfang des 17. Jahrhunderts
Sprache
Schrift
Kursive
Buchschmuck
29 ganz- und halbseitige Abbildungen
Inhalt
Kalender der jährlichen Feste und Rituale der Azteken
KĂźnstler / Schule
Vorbesitzer
Carlos de Sigüenza y Gòngara (1645 – 1700)
Colegio de San Pedro y San Pablo
Lorenzo Boturini Benaduci (1698–1749)
Juan de Santelizes Pablo
Joseph Marius Alexis Aubin (1802–91)
E. Eugene Goupil (1831–96)

VerfĂźgbare Faksimile-Editionen:
Codex Ixtlilxochitl – Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Ms. Mex. 65-71 – Bibliothèque nationale de France (Paris, Frankreich)
Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Graz, 1976
Faksimile-Editionen

#1 Codex Ixtlilxochitl

Details zur Faksimile-Edition:

Einband: Graues Tuch mit Prägung
Kommentar: 1 Band (36 Seiten) von Jacqueline de Durund-Forest
Sprachen: FranzĂśsisch, Englisch, Spanisch
Faksimile: 1 Band Der Umfang, das Format, die Farbigkeit oder der Einband entsprechen mÜglicherweise nicht (vollumfänglich) dem Original.
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