Codex Laurentianus Mediceus

Codex Laurentianus Mediceus

Italien — 5. Jahrhundert

  1. Der Text der Georgica, der Aeneis und eines Teils der Eclogae ist in den Großbuchstaben der Capitalis rustica geschrieben

  2. In roter Tinte hat der italienische Humanist Julius Pomponius Laetus (1428-98) Korrekturen vorgenommen

  3. Er wurde von Cosimo I. de' Medici (1519-74), dem Großherzog der Toskana, aus der Vatikanischen Bibliothek erworben

Codex Laurentianus Mediceus

  1. Beschreibung
  2. Faksimile-Editionen (1)
Beschreibung
Codex Laurentianus Mediceus

Die einzelnen Handschriften der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz, die bei der Eröffnung der Bibliothek im Jahr 1571 zum historischen Grundbestand gehörten, werden jeweils als ein Codex Laurentianus bezeichnet. Einer von ihnen ist der Codex Mediceus, eine in den Großbuchstaben der Capitalis rustica geschriebene Vergil-Handschrift aus dem 5. Jahrhundert. Sie wird in dieser ehrwürdigen Bibliothek aufbewahrt und enthält die Georgica, die Aeneis und einen Teil der Eclogae. Eine Notiz am Ende der Eclogae hält fest, dass das Manuskript in Rom von Turcius Rufius Apronianus Asterius, der 494 Konsul war, korrigiert wurde. Im Jahr 1467 wurde die Handschrift in Bobbio in der Region Emilia-Romagna verzeichnet. Im Jahr 1471 gelangte sie in die Hände des italienischen Humanisten Julius Pomponius Laetus (1428-98), der mit roter Tinte eigene Korrekturen vornahm. Sie wurde zunächst in der Vatikanischen Bibliothek aufbewahrt und später von Cosimo I. de' Medici (1519-74), dem Großherzog der Toskana, und von den Erben des Kardinals Rodolpho Pio da Carpi (1500-64), eines prominenten Humanisten und Kunstmäzens, erworben.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Scilicet P. Virgilii Maronis Bucolicorum pars, Georgicorum libri IV et Aeneidos libri XII
Umfang / Format
221 Folios / 22,0 × 15,0 cm
Herkunft
Italien
Datum
5. Jahrhundert
Epoche
Sprache
Künstler / Schule

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Faksimile-Editionen

#1 Vergili Medicei simillimum publice phototypice impressum. Codex Laurentianus Mediceus

Details zur Faksimile-Edition:

Limitierung: 500 Exemplare
Einband: Pergamenteinband mit braunen Lederriemen und cremefarbenen Lederbezügen
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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