Codex Peresianus

Codex Peresianus

Mittelamerika

Astronomie und Riten: Das magische Weltbild der Maya in geheimnisvollen Hieroglyphen und Piktogrammen

  1. Faszinierende Hieroglyphen in einer stark angegriffenen Maya-Handschrift

  2. Die Schriftkultur der Maya wird durch die symbolischen Piktogramme lebendig

  3. Sie wurzeln im magischen religiösen Weltbild der Mayas mit starken astronomischem und rituellem Bezug

Codex Peresianus

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Beschreibung
Codex Peresianus

Von den drei noch vorhandenen Maya-Handschriften befindet sich der Codex Peresianus zwar im schlechtesten Erhaltungszustand (so ist etwa die Beschriftung und Bemalung nur noch in der Mitte der jeweiligen Seite erkennbar). Dass er das aber gegenüber den beiden anderen spielend wettmachen kann, beweisen erst seine sonstigen Qualitäten: Die Hieroglyphen sind in überaus exakt ausgeführten Formen gestaltet und in der erhaltenen Seitenmitte lassen sich echte Pretiosen und spannende Besonderheiten entdecken, die nicht nur Spezialisten in ihren Bann ziehen. Inhaltlich stellt der Codex eine wichtige Quelle für das magisch-mystische Weltbild der Maya dar: Priester erfuhren hieraus, wie sie mit entsprechenden kosmischen Energien umgehen sollten, um dem Wohle der Maya zu dienen. Das Original ist aus verständlichen Gründen in der Bibliothèque Nationale in Paris praktisch unzugänglich, was den Wert dieser Faksimile-Ausgabe noch steigert.

Von den drei erhaltenen Maya-Handschriften ist der Codex Peresianus (der Name leitet sich von einer Notiz auf dem inzwischen verloren gegangenen Einschlagpapier ab) die am schlechtesten erhaltene. An den Rändern ist die Kalkauflage des Malgrundes abgeblättert, so dass lediglich die in der Blattmitte verbliebenen Bild- und Schriftzeichen eine eingehende Analyse ermöglichen. Trotz seines schlechten Erhaltungszustandes zählt der Codex aufgrund seiner überaus exakt ausgeführten Hieroglyphenformen und seines interessanten Inhaltes zu den bedeutendsten vorspanischen Quellen Mittelamerikas.

Auf den 22 Seiten (11 Blättern) des Fragmentes wird in der für die Schreibkultur der Maya charakteristischen Kombination von Silbenzeichen und symboltragenden Pictogrammen das im Magisch-Religiösen wurzelnde Weltbild der Mayas mit seinen starken astronomischen und kultischen Bezügen lebendig.

Da das Original der Handschrift in Paris nahezu unzugänglich ist - der schlechte Erhaltungszustand macht eine besondere Art der Aufbewahrung, bei der nur zwei Seiten zu sehen sind, notwendig - gewinnt die angezeigte Faksimile-Ausgabe umso mehr an Bedeutung, ermöglicht sie doch den vollständigen Einblick in das erhaltene Material.

Kodikologie

Umfang / Format
22 Seiten / 25,0 × 12,5 cm
Epoche

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Codex Peresianus – Bibliothèque nationale de France (Paris, Frankreich)
Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Graz, 1968
Faksimile-Editionen

#1 Codex Peresianus

Codex Peresianus – Bibliothèque nationale de France (Paris, Frankreich)
Codex Peresianus – Bibliothèque nationale de France (Paris, Frankreich) Copyright Bildmaterial: Ziereis Faksimiles

Details zur Faksimile-Edition:

Einband: Faltbuch in Halbleder-Kassette mit Kommentar
Kommentar: 1 Band von Ferdinand Anders
Sprache: Deutsch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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