Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus Faksimile

Neapel (Italien) — 15. Jahrhundert

Das Meisterwerk des antiken Kartographen Claudius Ptolemäus: Edel mit Gold und Silber geschmückte Land- und Seekarten für den prunkliebenden König von Aragon

  1. Mithilfe der Arbeit des Astronom, Mathematiker und Geograph Claudius Ptolemäus (ca. 100–170 n. Chr.) entstanden weltweit die ersten Landkarten und Atlanten

  2. Eine der schönsten ptolemäischen Handschriften entstand im Auftrag von König Alfons V. von Aragon (1396–1458)

  3. Der Prachtatlas enthält einzigartig schönen Land- und Seekarten in leuchtenden Farben, die mit glänzenden Rahmen aus edlem Blattgold verziert sind

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

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  1. Beschreibung
  2. Detailbild
  3. Einzelseite
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Beschreibung
Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Der große Universalgelehrte Claudius Ptolemäus verfasste im zweiten Jahrhundert ein Traktat über die Geographie, welches bis ins Hochmittelalter nicht an Bedeutung verlor. Anhand dieses Traktats entstanden weltweit die ersten Landkarten und Atlanten. Der hier vorliegende Atlas ist eine der schönsten Bearbeitungen der Lehre des Ptolemäus. Er entstand im 15. Jahrhundert in Italien, als Auftragswerk König Alfons´ V. von Aragon. Das kostbare Werk ist mit leuchtend farbigen Landkarten und zahlreichen Verzierungen aus edlem Blattgold geschmückt.

Der Atlas des Claudius Ptolemäus

Der Astronom, Mathematiker und Geograph Claudius Ptolemäus aus Alexandria verfasste im zweiten Jahrhundert ein kurz gefasstes Traktat zur mathematischen Geographie, das neben einer Projektionslehre auch die Namen und die Koordinaten von 8.000 Orten der damals bekannten Welt enthielt. Seine Abhandlung, welche zu einem späteren Zeitpunkt mit Landkarten ergänzt wurde, zählt zu den ersten Kartenwerken oder Atlanten der Welt. Nachdem das Werk lange Zeit als verschollen galt, tauchte Ptolemaeus‘ Abhandlung – welche auch unter dem Titel „Geographia“ bekannt ist - um 1400 in Italien wieder auf. Im Jahre 1409 wurde das Manuskript unter dem Titel „Cosmographia“ von Jacobus Angelus de Scarperia aus dem Griechischen ins Lateinische übersetzt und zunächst in zahlreichen Abschriften und danach Drucken in ganz Europa verbreitet. Bei der hier vorliegenden Ausgabe handelt es sich um den ptolemäischen Atlas der Biblioteca General e Histórica de la Universidad in Valencia.

Der Gelehrte Claudius Ptolemäus

Claudius Ptolemäus war ein griechischer Mathematiker, Geograf, Astronom, Astrologe, Musiktheoretiker und Philosoph. Insbesondere seine drei Werke zur Astronomie, Geografie und Astrologie galten in Europa in der frühen Neuzeit als wichtige Datensammlungen und wissenschaftliche Standardwerke. Neben dem zusammenfassenden Kanon bedeutender Städte verfasste Ptolemäus die „Geographia“, eine geographische Abhandlung, in welcher er die bekannte Welt und ihre Bewohner aufzeichnete. Seine im Werk gezeigte Definition der Breitengrade ist bis heute gültig. Ptolemäus überlieferte lediglich schriftliche Anleitungen und Tabellen zur Erstellung von Karten, zeichnete selbst aber nur wenige grobe Skizzen. Später wurden in seinem Namen geographische Abhandlungen geschrieben und im Laufe der Jahrhunderte durch zahlreiche Karten ergänzt. Der Ptolemäus-Atlas ist eine der prächtigsten und kostbarsten Neuauflagen seiner Arbeit.

Ein Meisterwerk der Renaissance

Der handgeschriebene Atlas der Universitätsbibliothek von Valencia wurde mit allergrößter Wahrscheinlichkeit in Neapel hergestellt. Es handelt sich bei diesem illuminierten Codex um eine Abschrift des geographischen Traktats des Ptolemäus aus der königlichen Bibliothek des Castello Nuovo in Neapel. Das Manuskript wurde mit einzigartig schönen Land- und Seekarten illustriert. Die Karten strahlen in leuchtenden Farben und sind mit glänzenden Rahmen aus edlem Blattgold eingefasst. Begleitet werden die Landkarten von gemalten Engeln, welche die Königskrone und das königliche Wappen des Alfons V. von Aragon präsentieren. Dieser war der Auftraggeber des unvorstellbar kostspieligen Manuskriptes. Sämtliche Kartentitel sind in farbiger und goldverzierter Schrift abgefasst und der Text des Werkes ist durch zahlreiche leuchtend rote Initialen und Markierungen an wichtigen Stellen gegliedert.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Opus Magnum of Claudius Ptolemy
Umfang / Format
216 Seiten / 44,1 × 30,5 cm
Herkunft
Italien
Datum
15. Jahrhundert
Sprache
Buchschmuck
1 ganzseitige und 26 doppelseitige, goldgerahmte und goldgeschmückte Karte sowie 145 Goldinitialen
Auftraggeber
Alfons der V. von Aragon, "der Großmütige" (1396–1458)
Vorbesitzer
Biblioteca de San Miguel de los Reyes

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Ptolomäus-Atlas – MS. Codex No. 1895 – Biblioteca General e Histórica de la Universidad (Valencia, Spanien) Faksimile
PIAF – Madrid, 2021
Limitierung: 325 Exemplare
Detailbild

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Irland

Irland, die Isle of Man und andere kleinere Inseln erscheinen am linken Rand der doppelseitigen Karte, auf der die Britischen Inseln dargestellt sind. Es handelt sich um eine ziemlich genaue Darstellung der Smaragdinsel, auf der die wichtigsten Flüsse und die durch goldene Tintenpunkte markierten Siedlungen eingezeichnet sind. Da diese Karte etwa ein halbes Jahrhundert vor der Reise des Kolumbus entstand, wird der Atlantische Ozean, der mit silberner Tinte als OCCEANUS OCCIDENTALIS bezeichnet ist, als der Rand der bekannten Welt oder zumindest als das, was davon dargestellt werden kann, behandelt.

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus
Einzelseite

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

Die Oikumene

Die Oikumene, abgeleitet vom altgriechischen Wort für "bewohnt", ist die bekannte, bewohnbare Welt, die sich für die Europäer Mitte des 15. Jahrhunderts auf ihren eigenen Kontinent, Nordafrika und den Nahen Osten beschränkte. Die Ökumene wird hier komplett mit Städten, Flüssen und Gebirgszügen dargestellt, wobei jene Kartenprojektion verwendet wird, die Ptolemäus so berühmt gemacht hat.

Trotz der Darstellung Indiens als Insel, einem häufigen Fehler in europäischen Karten aus dieser Zeit, handelt es sich um ein bemerkenswert genaues Werk der Kartographie. Sie verzichtet auf den Versuch, die ostasiatische Küste darzustellen, die den europäischen Kartographen noch fast völlig unbekannt war. Die Karte ist umgeben von den Anemoi, den Windgöttern der griechischen Mythologie, denen jeweils eine Himmelsrichtung zugeordnet war, aus der sie ihre jeweiligen Winde pusteten.

Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus
Faksimile-Editionen

#1 Das Opus Magnum des Claudius Ptolemäus

PIAF – Madrid, 2021

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: PIAF – Madrid, 2021
Limitierung: 325 Exemplare
Einband: Reich gold-geprägtes Leder über Holzdeckeln mit Goldschnitt und zwei Messingschließen. Edle Kassette mit Faksimile und Kommentar.
Kommentar: 1 Band
Sprache: Deutsch
Faksimile: 1 Band Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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