Geschaffen vom Kanzler der Universität zu Paris: Alttestamentliche Stammbäume von Petrus von Poitiers in der selten gewordenen Form einer Schriftrolle

Genealogie Christi

1320-1340

Genealogie Christi

Genealogie Christi

— 1320-1340

  1. Dieses alttestamentliche Lehrmittel wurde vom Gelehrten Petrus von Poitiers in der seltenen Form einer Schriftrolle geschaffen

  2. Die Schriftrolle ordnet die wichtigsten biblischen Personen in Form miteinander verbundener Stammbäume

  3. Petrus von Poitiers (ca. 1130-1215) studierte an der Universität von Paris und wurde später zum Kanzler der Universität ernannt

Genealogie Christi

Alternativ-Titel:
  • Abstammung Jesu
  • Genealogy of Christ
  • Genealogía de Cristo
  • Genealogia di Cristo
  • Généalogie du Christ
  • Genealogia de Cristo
Genealogie Christi – Biblioteca Casanatense (Rom, Italien)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Die Genealogie Christi ist eine Schriftrolle, die vom Gelehrten Petrus von Poitiers (ca. 1130-1215) als Unterrichtsmaterial angefertigt wurde. Sie zeigt die wichtigsten Personen und Ereignisse des Alten Testaments, verständlich und übersichtlich in Stammbäumen zusammengefasst. Durch unterschiedliche Farben ist die Gliederung leicht verständlich und einprägsam. Die Schriftrolle wurde als Lernhilfe für den Unterricht in Schulen und Bibliotheken verwendet.

Die Genealogie Christi

Im gotischen Mittelalter entstand eine Handschrift auf einer Pergamentrolle, die als Lernhilfe im Bibelunterricht dienen sollte. Petrus von Poitiers, der Kanzler der Universität von Paris, verfasste dieses Manuskript, das als Studienhilfe an Wänden von Klassenzimmern angebracht werden sollte. Die Schriftrolle setzte die** wichtigsten biblischen Personen in Form von Stammbäumen** miteinander in Verbindung und machte so die Geschichten des Alten Testaments leichter verständlich. Das Werk wurde mit einer Vielfalt von verschiedenen Farbakzenten versehen, um die Inhalte zu differenzieren. Etwa 50 handschriftliche Kopien der Genealogie aus dem Zeitraum vom 13. bis zum 15. Jahrhundert existieren noch heute.

Eine kostenlose Lernhilfe

Die Genealogie Christi wurde als didaktisches Hilfsmittel an Klassenzimmerwänden angebracht. Arme Schüler und Geistliche, die nicht in der finanziellen Lage waren, sich selbst Bücher zu kaufen, hatten in der Schriftrolle eine kostenlose Zusammenfassung der wichtigsten biblischen Personen und Begebenheiten. Auf einen Blick konnte die Geschichte des Alten Testaments nachverfolgt werden und durch die kompakte Darstellung waren die Ereignisse leicht einzuprägen.

Theologische Tradition

Petrus von Poitiers war ein gelehrter Theologe aus Frankreich. Er lebte etwa von 1130 bis 1205 in Paris. An der Universität von Paris studierte er und wurde später zum Kanzler ebendieser Universität ernannt. Er veröffentlichte seine orthodoxen Lehren und Lesungen in mehreren handschriftlichen Codices. Die Genealogie Christi ist seine reizvollste Arbeit. Die Schriftrolle ist in die sechs verschiedenen Zeitalter der Menschheit aufgeteilt, nach welcher Tradition das sechste Zeitalter von der Geburt Jesu Christi eingeleitet und von seiner Kreuzigung beendet wird. Unter Berücksichtigung der Komplexität der Geschichten wurden die wichtigsten Personen in der Genealogie zusammengefasst. So wurde der Inhalt der Bibel einleuchtend gegliedert.

Verschiedene Farbakzente

Die Personen und einzelnen Aspekte der dargestellten Bibelstellen wurden in der Genealogie mit einer Vielfalt verschiedener Farben versehen. Geschlecht und Stellung der Personen in der Gesellschaft können so voneinander unterschieden werden. Frauennamen beispielsweise wurden in frische, grüne Rahmen eingefasst. Könige wurden mit leuchtend roter Farbe hinterlegt und Propheten wurden vor einen tiefen, blauen Farbgrund gesetzt. Auch die verschiedenen zeitlichen Epochen wurden durch die Verwendung unterschiedlicher Farben deutlich gemacht. Diese bemerkenswerte Lernhilfe des Mittelalters war so beliebt, dass sie vom 13. bis zum 15. Jahrhundert häufig kopiert wurde. Heute befindet sich die Originalausgabe der Schriftrolle in der Biblioteca Casanatense in Rom.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Abstammung Jesu
Genealogy of Christ
Genealogía de Cristo
Genealogia di Cristo
Généalogie du Christ
Genealogia de Cristo
Umfang / Format
1 Rolle / 384,0 x 19,3 cm
Datum
1320-1340
Sprache
Künstler / Schule
Genealogía de Cristo

Genealogie Christi

Die Kreuzigung

Im Gegensatz zum Rest dieser ungewöhnlichen Schriftrolle, die mit einer Vielzahl von Farben bemalt ist, wird diese bedeutungsreiche christliche Szene hier in Semi-Grisaille gestaltet – wobei ausschließlich mit Farbabstufungen gearbeitet gearbeitet werden kann und Blattgold lediglich für die Heiligenscheine zur Anwendung kommt. Überdies handelt es sich um eine minimalistische Darstellung der Kreuzigungsszene, da sie auf jede weitere Figur bis auf Maria und den heiligen Johannes verzichtet.

Diese Miniatur ist so sehr reduziert, dass der Berg Golgatha durch einen Schädel und eine kleine Erhebung darüber dargestellt wird. Der Betrachter darf sich jedoch auf die Striche der geschickten Hand des Künstlers konzentrieren: eine perfekt ausbalancierte Komposition, ein detaillierter und naturalistischer Faltenwurf, zarte Schattierungen und subtile, aber ausdrucksstarke Gesichtszüge.

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Genealogie Christi“

Genealogía de Cristo
Genealogie Christi – Biblioteca Casanatense (Rom, Italien)
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Genealogía de Cristo

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
M. Moleiro Editor – Barcelona, 1999
Limitierung
987 Exemplare
Einband
Leder mit zwei Buchschließen
Kommentar
1 Band (164 Seiten) von Miguel C. Vivancos, Angela Adriana Cavarra, Carlos Mirunda und Ana Domínguez Rodríguez

Sprache: Spanisch
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
Details
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