Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens

Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens Faksimile

Burgos (Spanien) — 16. Juli 1578

Über die Wirkung von Heilpflanzen und Gewürzen: Die Arbeit eine portugiesischen Arztes und Soldaten, entstanden auf dessen Reisen durch Indien und Indonesien

  1. Cristóvão da Costa (ca. 1525 - ca. 1594), alias Cristóbal Acosta, war ein portugiesischer Arzt und Naturhistoriker

  2. Seine Schriften basierten auf seinen ausgedehnten Reisen als Soldat in Indien und Indonesien

  3. 49 ganzseitige Abbildungen und 72 Initialen schmücken den Text, der nicht nur über medizinisch wirksame Pflanzen handelt, sondern auch über die Verwendung von Gewürzen

Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens

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  1. Beschreibung
  2. Detailbild
  3. Einzelseite
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Beschreibung
Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens

Dieser historische Text machte Europa mit den wichtigsten Heilpflanzen aus Asien bekannt. Das prachtvolle und informative Werk war so beliebt, dass es in den Folgejahren in zahlreichen Auflagen und mehrfachen Übersetzungen erschien.

Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens

Dieses großartige Werk wurde von Cristóvão da Costa (ca. 1525 - ca. 1594), auch Cristóbal Acosta genannt, verfasst und spiegelt die ausgiebigen Reisen wider, die der portugiesische Arzt und Naturhistoriker als Soldat in den Osten, insbesondere nach Indien und Indonesien, unternommen hat. Er behauptet, dass er vom Wunsch geleitet war, "in verschiedenen Regionen und Provinzen gelehrte und neugierige Männer zu finden, von denen ich täglich etwas Neues lernen konnte; und die Vielfalt der Pflanzen zu sehen, die Gott für die menschliche Gesundheit geschaffen hat". Seine Ergebnisse mit dem deutschen Titel Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens * wurden am 16. Juli 1578 von Martín de Victoria, einem Drucker in Burgos, veröffentlicht. Besprochen werden auch die Verwendung von Gewürzen wie Zimt, Pfeffer, Nelken, Muskatnuss, Tamarinde, Rhabarber, Ingwer usw. Obwohl die Europäer diese Gewürze lange Zeit entweder über die Seidenstraße oder auf dem Seeweg importiert hatten, wurden ihnen hier zum ersten Mal auch Darstellungen der Pflanzen zur Verfügung gestellt, aus denen sie gewonnen wurden. Zusätzlich enthält das Werk den *Tractado del elefante, wahrscheinlich das erste derartige Werk mit einer detaillierten Studie über die größten Landtiere der Welt, das es in Europa gab. All dies ist mit prachtvollen Gravuren geschmückt: 49 ganzseitige Abbildungen und 72 Initialen.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Tractado de las Drogas, y Medicinas de las Indias Orientales…
Tractado de las Drogas, y Medicinas de las Indias Orientales, con sus Plantas Debuxadas al Vivo por Cristobal de Acosta, Medico y Cirujano que las Vio Ocularmente. Tractado del Elephante y de sus Calidades.
Umfang / Format
510 Seiten / 19,8 × 13,5 cm
Herkunft
Spanien
Datum
16. Juli 1578
Sprache
Buchschmuck
49 ganzseitige Xylografien und 72 Zierinitialen
Inhalt
Abhandlung über die wichtigsten, in Europa verwendeten asiatischen Pflanzen und Gewürze und ihre medizinische Anwendung; Traktat über Elefanten
Künstler / Schule
Detailbild

Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens

Muskatnuss

Die auf den Banda-Inseln in Indonesien beheimatete Muskatnuss war im 16. Jahrhundert, als dieser Text verfasst wurde, eine der profitabelsten Handelswaren der Welt. Die Portugiesen eroberten Malakka im Jahr 1511 und erhielten 1512 direkten Zugang zu dem begehrten Gewürz. Eine Muskatnussschale mit ihren charakteristischen Rillen ist hier detailliert abgebildet. Sie wird zum Trocknen 6 bis 8 Wochen in der Sonne liegen gelassen und ist fertig, wenn die Kerne beim Schütteln klappern. Dann wird die Schale aufgebrochen und die Kerne werden zu einem Pulver gemahlen.

Tractado de las Drogas, y Medicinas de las Indias Orientales, con sus Plantas Debuxadas al Vivo por Cristobal de Acosta, Medico y Cirujano que las Vio Ocularmente. Tractado del Elephante y de sus Calidades.
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Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens

Elefant unter Palme

Dieses Bild fasst die europäische Faszination für das Exotische im Zeitalter der Entdeckungen auf den Punkt genau zusammen: Der Elefant ist ein unvorstellbar großes und mächtiges Tier, dessen Existenz für viele Europäer schwer zu glauben war, und die Palme wird sofort mit fremdem tropischen Klima und ruhigen Inseln in türkisfarbenem Wasser assoziiert.

Es wird nicht unterschieden, ob es sich bei dem dargestellten Elefanten um die kleinere asiatische oder die größere afrikanische Variante handelt, doch fehlt ihm ein Bein, vielleicht wird es vom Stamm des Baumes verdeckt. Bei der dargestellten Palmenart handelt es sich um eine Kokospalme, deren Name vom altportugiesischen Wort coco abgeleitet ist, was so viel wie "Kopf" oder "Schädel" bedeutet, da die Einbuchtungen in der Schale an ein Gesicht erinnern.

Tractado de las Drogas, y Medicinas de las Indias Orientales, con sus Plantas Debuxadas al Vivo por Cristobal de Acosta, Medico y Cirujano que las Vio Ocularmente. Tractado del Elephante y de sus Calidades.
Faksimile-Editionen

#1 Tractado de las Drogas, y Medicinas de las Indias Orientales, con sus Plantas Debuxadas al Vivo por Cristobal de Acosta, Medico y Cirujano que las Vio Ocularmente. Tractado del Elephante y de sus Calidades.

Vicent Garcia Editores – Valencia, 1996
Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens – E/268 – Biblioteca Histórico Médica de la Universidad de València (Valencia, Spanien) Faksimile
Geschichte über die Medizin des östlichen Indiens – E/268 – Biblioteca Histórico Médica de la Universidad de València (Valencia, Spanien) Faksimile Copyright Bildmaterial: Ziereis Faksimiles

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Vicent Garcia Editores – Valencia, 1996
Limitierung: 3160 Exemplare
Einband: Pergament auf Holz. Die Faksimile-Ausgabe wird in einer leinenbespannten Kassette mit goldgraviertem Lederrücken geliefert.
Kommentar: 1 Band von Josè M. López Piñero
Sprache: Spanisch
Faksimile: 1 Band Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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