Joseph Haydn: Piano sonata in Es-Dur, Hob. XVI:49

Joseph Haydn: Piano sonata in Es-Dur, Hob. XVI:49

Wien (Österreich) — 1789–1790

Überliefert in seiner eigener Handschrift: Ein bedeutender Meilenstein in der Karriere von Joseph Haydn und der Beginn einer reiferen Periode seiner Karriere

  1. Diese Komposition wurde ursprünglich 1789/90 von Joseph Haydn (1732-1809) geschrieben

  2. Er widmete sie Maria Anna von Genzinger (1754-93), einer Freundin aus Wien

  3. Maria war Amateurmusikerin und bat darum, dass er für sie einen Teil der Komposition vereinfache

Joseph Haydn: Piano sonata in Es-Dur, Hob. XVI:49

  1. Beschreibung
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Beschreibung
Joseph Haydn: Piano sonata in Es-Dur, Hob. XVI:49

Während in Paris im Sommer 1789 ein ausgezehrter Mob auf den Straßen lautstark seiner Wut gegen die bestehenden Umstände unter Ludwig XVI. Luft macht, bewältigt Joseph Haydn sein gewohnt großes Arbeitspensum als Kapellmeister des Nikolaus Esterházy auf dessen Sommersitz Esterházy – dem ungarischen Versailles. Eine Frucht dieser Tage ist jene Sonate in Es-Dur, die schließlich als Nummer 49 in die Untergruppe 16 der Klaviersonaten im Hoboken-Verzeichnis eingehen wird. Ganz im Unterschied zur revolutionären Bewegung in Frankreich erzählt diese Sonate jedoch nicht von Aufstand, Gewalt und Weltgeschichte, sondern malt ganz im Gegenteil das Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit unter Gleichgesinnten aus. Diese Geborgenheit dürfte der sich ihr gegenüber auch einsam zeigende Haydn in der Freundschaft mit Marianne von Genzinger (1754–1793) gefunden haben: Ihr widmete er dieses anrührende Werk schließlich, als er es 1790 vollendete.

Kodikologie

Umfang / Format
20 Seiten / 23,0 × 32,0 cm
Herkunft
Österreich
Datum
1789–1790
Genre
Künstler / Schule

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Joseph Haydn: Piano sonata in Es-Dur, Hob. XVI:49 – MH 4177/c – Stadt- und Landesbibliothek (Wien, Österreich)
Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Graz, 1982
Faksimile-Editionen

#1 Joseph Haydn: Piano sonata in Es-Dur, Hob. XVI:49

Details zur Faksimile-Edition:

Einband: Das ungebundene Faksimile ist in den Kommentarband eingefügt.
Kommentar: 1 Band (36 Seiten) von Otto Brusatti
Sprache: Deutsch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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