Karte von Juan de la Cosa

Karte von Juan de la Cosa

Puerto de Santa María (Spanien) — 1510

Vom Reisebegleiter von Christoph Kolumbus: Die neu entdeckten Regionen Amerikas Seite an Seite mit der Alten Welt

  1. Juan de la Cosa (ca. 1450–1510) zeigt die neu entdeckten Regionen Amerikas zusammen mit der Alten Welt

  2. De la Cosa begleitete Christoph Kolumbus (1451–1505) auf drei seiner Reisen als Kapitän und Kartograph

  3. Neben seinen eigenen Erkenntnissen stützte er sich auch auf jene von Amerigo Vespucci, Pedro Cabral und Vasco da Gama

Karte von Juan de la Cosa

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  1. Beschreibung
  2. Detailbild
  3. Einzelseite
  4. Faksimile-Editionen (2)
Beschreibung
Karte von Juan de la Cosa

Die berühmte Weltkarte des Juan de la Cosa ist ein wahres Wunder der Zeit der großen Entdeckungen um 1500. In ihr vereint de la Cosa sämtliche neu entdeckten Gebiete mit den bis dahin schon bekannten Erdteilen. Auf diese Weise bietet er ein umfassendes Bild der damaligen Welt. Als Kapitän und Kartograph begleitete de la Cosa Christoph Kolumbus auf drei seiner Entdeckungsfahrten in die Neue Welt und war so einer der ersten, die über diese neuen Gebiete Bescheid wussten. Da Kolumbus selbst keine Karten hinterließ, stellt die Weltkarte des Juan de la Cosa – auf der unter anderem Amerika das erste Mal dargestellt ist - ein einmaliges geographisches Zeugnis dar!

Karte von Juan de la Cosa

Die berühmte Weltkarte des Juan de la Cosa ist ein wahres Wunder der Zeit der großen Entdeckungen um 1500. In ihr vereint de la Cosa sämtliche neu entdeckten Gebiete der Neuen Welt mit den bis dahin schon bekannten Erdteilen. Auf diese Weise bietet er ein umfassendes Bild der damaligen Welt. Als Kapitän und Kartograph begleitete de la Cosa Christoph Kolumbus auf drei seiner Entdeckungsfahrten in die Neue Welt und war so einer der ersten, die über diese neuen Gebiete Bescheid wussten. Da Kolumbus selbst keine Karten hinterließ, stellt die Weltkarte des Juan de la Cosa – auf der unter anderem Amerika das erste Mal dargestellt ist - ein einmaliges geographisches Zeugnis dar!

Der Kapitän des Kolumbus

Juan de la Cosa (um 1449–1510) war Augenzeuge und bedeutende Figur der Zeit der großen Entdeckungen in der Neuen Welt um 1500. Als Kapitän und Schiffseigner der Santa Maria, dem Schiff, mit dem Christoph Kolumbus im Jahr 1492 zu seiner ersten Entdeckungsfahrt aufbrach, lernte er die exotischen Welten der Karibik und Amerikas als einer der ersten kennen. Juan de la Cosa begleitete Kolumbus auch auf seiner zweiten und dritten Entdeckungsreise als Kapitän, wichtiger Berater und Hauptkartograph. Er besaß ein umfangreiches Wissen, das ihn zu einem wertvollen Reisebegleiter machte. Insgesamt unternahm de la Cosa sieben Expeditionen in die Neue Welt, unter anderem mit Amerigo Vespucci und Vasco Nunez de Balboa. Auf einer dieser Entdeckungsfahrten wurde er im Jahr 1510 in Kolumbien getötet, als ihn während eines Kampfes mit Indios ein tödlicher Giftpfeil traf.

Eine bedeutende mappa mundi

Auf all diesen Reisen, besonders den ersten Expeditionen mit Christoph Kolumbus, sammelte er das Wissen an, das ihn befähigte, diese Neue Welt darzustellen. Seine berühmte Weltkarte entstand vermutlich im Jahr 1500 in Puerto de Santa Maria. Die Karte auf zwei zusammengefügten Ochsenhäuten hat die Maße von 183 x 96 cm. De la Cosa präsentiert hier sämtliche Entdeckungen jener Zeit. Er berücksichtigt dabei nicht nur diejenigen unter der Flagge der spanischen Krone und kann so ein umfassendes Bild der damaligen Welt abliefern.

Die älteste bekannte Karte von Amerika

Detailliert verzeichnet sind unter anderem die karibischen Inseln, der Golf von Mexiko und der damals bekannte Teil der südamerikanischen Küste. Unter anderem wird Kuba, damals Juana genannt, erstmals und richtigerweise als Insel dargestellt, wohingegen Kolumbus der Meinung war, es handele sich nur um eine Halbinsel des großen Kontinents Indien. Juan de la Cosa stützte sich dabei nicht nur auf eigene Erkenntnisse – er konnte nicht die ganze damals bekannte Welt bereisen -, sondern auch auf vielfältigste Quellen, etwa auf Aufzeichnungen von Amerigo Vespucci und Padro Cabral und ältere Informationen von Vasco da Gama.

Ein Glücksfund des 19. Jahrhunderts

Heute wird die berühmte Weltkarte von Juan de la Cosa im Museo Naval in Madrid aufbewahrt. Sie war lange Zeit verschollen und vergessen und wurde erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt. 1832 machte Charles Walckenaer, ein französischer Kartenforscher und später sogar Leiter der Kartensammlung der Französischen Nationalbibliothek, in einem kleinen Antiquariat in Paris eine sensationelle Entdeckung. Die Nachricht vom Fund dieser bedeutenden Karte gelangte bis zu Alexander von Humboldt, der sich in einer seiner Schriften mit der Weltkarte des Juan de la Cosa beschäftigte. Vermutlich war die Karte während der Napoleonischen Zeit aus den Archiven des Vatikan nach Frankreich gelangt. 1853, nach dem Tod Walckenaers, wurde das historisch so bedeutende Dokument schließlich von der spanischen Regierung angekauft und auf diese Weise wieder seinem ursprünglichen Bestimmungsort zurückgeführt.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Map of Juan de la Cosa
Mapa de Juan de la Cosa
Juan de la Cosa Map
Chart of Juan de la Cosa
Mapamundi de Juan de la Cosa
Umfang / Format
1 Karte / 183,0 × 96,0 cm
Herkunft
Spanien
Datum
1510
Sprache
Inhalt
Weltkarte mit den neu entdeckten Amerikas
Künstler / Schule
Vorbesitzer
Juan Rodríguez de Fonseca (1451–1524)
Charles Athanase Walckenaer (1771–1852)

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Karte von Juan de la Cosa – Museo Naval (Madrid, Spanien)
Testimonio Compañía Editorial – Madrid, 1988
Limitierung: 980 Exemplare

Carta Mapamundi de Juan de la Cosa
Egeria, S.L. – Madrid, 1992
Limitierung: 750 Exemplare
Detailbild

Karte von Juan de la Cosa

Die drei Könige

Die Heiligen Drei Könige tragen ihre Geschenke für den König der Juden und folgen zu Pferd dem Stern durch Asien bis nach Bethlehem. Obwohl derjenige Teil der Karte, der den Atlantik und das erst kürzlich entdeckte Amerika betrifft, auf den neuesten kartographischen Entdeckungen beruht, stützt sich die Darstellung Asiens in dieser Karte immer noch auf den Mythos, auf ptolemäische Modelle und die Reiseberichte von Menschen wie Marco Polo. So verwundert es nicht, dass auf dieser historischen Karte auch verschiedene biblische Personen und Orte dargestellt sind.

Mapa de Juan de la Cosa
Einzelseite

Karte von Juan de la Cosa

Ein erster Blick in die Neue Welt

Im Gegensatz zu einer Mappa mundi, die immer nach Osten ausgerichtet ist, konzentriert sich diese Karte auf das neu entdeckte Amerika und hat daher den Westen an der Spitze der Karte. Im Gegensatz zu Europa und Afrika, die blass und mit Städten bedeckt sind, ist die Neue Welt eine üppige grüne Landschaft, die die Karibik umgibt. Dort liegen einige Inseln, die auf den Reisen des Kolumbus tatsächlich einigermaßen genau kartiert worden waren.

Während die meisten Landkarten oben ein Bild der Madonna mit Kind zeigen, ist hier der Schutzpatron der Reisenden und Seefahrer, der heilige Christophorus, abgebildet, unter dem der Name Juan de la Cosa erscheint. Dafür erscheinen die Jungfrau Maria und das Jesuskind in der Windrose auf einem Stück Papier, das auf die Karte geklebt wurde – möglicherweise von Juan de la Cosa sogar selbst gezeichnet.

Mapa de Juan de la Cosa
Faksimile-Editionen

#1 Mapa de Juan de la Cosa

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Testimonio Compañía Editorial – Madrid, 1988
Limitierung: 980 Exemplare
Einband: Gerollte Karte in einem Schutzzylinder
Kommentar: 1 Band (32 Seiten) von José Luis Comellas
Sprache: Spanisch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Der Umfang, das Format, die Farbigkeit oder der Einband entsprechen möglicherweise nicht (vollumfänglich) dem Original. Die Blätter sind originalgetreu randbeschnitten. Faksimile wurde auf eine Größe von etwa 133 x 70 mm reduziert.
Preiskategorie: € (unter 1.000€)
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#2 Carta Mapamundi de Juan de la Cosa

Egeria, S.L. – Madrid, 1992

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Egeria, S.L. – Madrid, 1992
Limitierung: 750 Exemplare
Kommentar: 1 Band
Sprache: Spanisch
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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