Erst 1985 wiederentdeckt: Persönliche Briefe von Christoph Kolumbus an König Ferdinand und Königin Isabella

Kopierbuch des Christoph Kolumbus

Spanien; Am atlantischen Ozean — 1493–1503

Kopierbuch des Christoph Kolumbus

Kopierbuch des Christoph Kolumbus

Spanien; Am atlantischen Ozean — 1493–1503

  1. Die Kopien von neun Briefen des Entdeckers an seine Gönner König Ferdinand (1452–1516) und Königin Isabella (1451–1504)

  2. Intime Einblicke in die historische Persönlichkeit von Christoph Kolumbus (1451–1506) und seine unglaublichen Erfahrungen

  3. 1985 in einem Antiquariat in Spanien wiederentdeckt und eine der größten Funde des 20. Jahrhunderts

Kopierbuch des Christoph Kolumbus

Alternativ-Titel:
  • Christopher Columbus Copy Book
  • Libro copiador de Cristóbal Colón
Kopierbuch des Christoph Kolumbus – Archivo General de Indias (Sevilla, Spanien)
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Preiskategorie: €€ (1.000€ - 3.000€)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Ein unscheinbares und doch so wertvolles Buch erlaubt einen unglaublichen Einblick in die spannende Zeit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus: das sogenannte Kopierbuch des Kolumbus. Das historische Dokument enthält Kopien von insgesamt neun Briefen des großen Entdeckers, gerichtet an seine Auftraggeber, die spanischen Könige Ferdinand und Isabella. Auf den 38 beidseitig beschriebenen Blättern der Briefe berichtet Kolumbus von seinen Entdeckungen und den Ereignissen während der Expeditionen, aber bringt auch persönliche Anliegen zur Sprache. Auf diese Weise kommt man dieser bedeutenden Figur der Weltgeschichte unglaublich nah und kann sich wahrlich in die unglaublichen Erlebnisse des Entdeckers versenken!

Kopierbuch des Christoph Kolumbus

Ein unscheinbares und doch so wertvolles Buch erlaubt einen unglaublichen Einblick in die spannende Zeit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus: das sogenannte Kopierbuch des Kolumbus. Das historische Dokument enthält Kopien von insgesamt neun Briefen des großen Entdeckers, gerichtet an seine Auftraggeber, die spanischen Könige Ferdinand und Isabella. Auf den 38 beidseitig beschriebenen Blättern der Briefe berichtet Kolumbus von seinen Entdeckungen und den Ereignissen während der Expeditionen, aber bringt auch persönliche Anliegen zur Sprache. Auf diese Weise kommt man dieser bedeutenden Figur der Weltgeschichte unglaublich nah und kann sich wahrlich in die unglaublichen Erlebnisse des Entdeckers versenken!

Aufbruch in eine Neue Welt

Als Christoph Kolumbus (um 1451–1506) im August des Jahres 1492 von unter der Spanischen Flagge in See stach, war er auf ein exotisches Abenteuer gefasst. Doch hat er wohl nicht vermutet, was ihn dann wirklich erwartete: die Entdeckung eines völlig unbekannten Erdteils. Auf insgesamt vier Entdeckungsfahrten in den Jahren zwischen 1492 und 1504 konnte Kolumbus mit seiner Mannschaft eine Neue Welt erforschen. Er machte Bekanntschaft mit den Ureinwohnern, die er nach seiner Verwechslung – er war der Überzeugung, er hätte den Seeweg über den Atlantik nach Indien gefunden – Indios nannte. So konnte Kolumbus nicht nur fremdes Land für die Spanische Krone in Besitz nehmen. Zugleich bedeuteten seine Entdeckungsfahrten auch den Startschuss für die sogenannte Conquista, die Eroberung und Unterwerfung der neu entdeckten Welt durch die westlichen Eroberer.

Neun unbekannte Briefe

Über diese Entdeckungsfahrten des Kolumbus berichtet der Inhalt des sogenannten Kopierbuchs des Kolumbus. Das bedeutende Dokument enthält insgesamt neun Briefe aus den Jahren 1493 bis 1503: einen Brief zur ersten Reise, vier Briefe zur zweiten (vom Januar 1494, 20. April 1494, Februar 1495 und 15. Oktober 1495), zwei kurze persönliche Briefe aus dem Jahr 1500 und zwei weitere Briefe zur dritten und vierten Entdeckungsfahrt. Zwei der Dokumente wurden verfasst und signiert auf der „ysla Española“, ein anderes auf Jamaica und ein weiteres in Santo Domingo. Die Dokumente im Buch sind chronologisch geordnet und folgen direkt aufeinander. Dabei handelt es sich um einzigartige Kopien der verlorenen Briefe aus dem zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts.

Exotische Welten und weltliche Anliegen

Der erste Brief wurde am 4. März 1493 "en la mar de España“, also im spanischen Meer auf der Rückreise von der ersten Entdeckungsfahrt, verfasst. In diesem Schreiben gibt Kolumbus einige wenige Details über die entdeckten Gebiete und ihre Bewohner. Christoph Kolumbus beschreibt beispielsweise die Boote der Ureinwohner oder ihre sozialen Strukturen. Außerdem enthält das Schreiben ein persönliches Ansuchen von Christoph Kolumbus an die Katholischen Könige: er bittet darum, dass sie sich beim Papst dafür einsetzen, seinen Sohn zum Kardinal zu ernennen.
In den neun Briefen berichtet Kolumbus außerdem immer wieder über weiteres Geschehen unter den Expeditionsteilnehmern, etwa den Tod eines Priesters, und verlangt von den Königen den Erhalt der ihm versprochenen Privilegien und Gnaden.

Ein jistorisches Dokument von unfassbarem Wert

Das Libro copiador de Cristóbal Colón wurde erst im Jahr 1985 wiederentdeckt. Das historische Dokument tauchte in einem Antiquariat in Spanien wieder auf, wohin es aus dem Besitz einer mallorquinischen Familie gelangt war. Daraufhin wurde das Dokument von Experten Christoph Kolumbus zugeschrieben und durch den spanischen Staat angekauft und befindet sich heute im Archivo General de las Indias in Sevilla. Die im Kopierbuch versammelten Briefe waren größtenteils bis dahin unbekannt und stellen einen bedeutenden Fund dar: die bedeutendste Entdeckung des 20. Jahrhunderts zu Christoph Kolumbus!

Kodikologie

Alternativ-Titel
Christopher Columbus Copy Book
Libro copiador de Cristóbal Colón
Umfang / Format
76 Seiten / 33,0 x 23,0 cm
Datum
1493–1503
Sprache
Künstler / Schule

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Kopierbuch des Christoph Kolumbus“

Libro Copiador de Cristóbal Colón
Kopierbuch des Christoph Kolumbus – Archivo General de Indias (Sevilla, Spanien)
Bildvon

Libro Copiador de Cristóbal Colón

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Testimonio Compañía Editorial – Madrid, 1989
Limitierung
980 Exemplare
Einband
Braunes Leder
Kommentar
2 Bände (424/176 Seiten) von Antonio Rumeu de Armas.
Sprache: Spanisch
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
Preiskategorie: €€ (1.000€ - 3.000€)
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