Von der Trauer eines Vaters um seine kleine Tochter: Vier einzigartig illuminierte Artus-Dichtungen von Weltrang in einem Band

Pearl Manuskript

Pearl Manuskript

Pearl Manuskript

  1. Ein Autor, vier Artusdichtungen: *Pearl*, *Cleanness*, *Patience* und *Sir Gawain and the Green Knight Ritter*

  2. Das einzige Manuskript, das diese Dichtungen enthielt, stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts aus Südengland

  3. Es ist mit 12 ganzseitigen Miniaturen und 48 Initialen in Rot und Blau geschmückt

Pearl Manuskript

Alternativ-Titel:
  • Pearl Manuscript
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Bildvon
Ausgabe bei uns verfügbar
Angebot bitte anfragen!
  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand in Südengland die heute einzige erhaltene Quelle für vier ganz bezaubernde Artusdichtungen. Die Gedichte „Pearl“, „Cleanness“, „Patience“ und „Sir Gawain and the Green Knight“ stammen wohl alle von einem Autor und bezeugen mit ihrer Kreativität die literarische Blüte im England des 14. Jahrhunderts. Von gleicher Hand sind vermutlich auch die zwölf ganzseitigen Miniaturen, die dem jeweiligen Text vorangestellt sind und diesen dem Leser auf eindrückliche Art vor Augen führen. Als Schmuck kommen insgesamt 48 Initialen in Rot und Blau hinzu, die bestimmte Abschnitte der allegorischen Gedichte sichtbar machen.

The Pearl Manuskript

Das Pearl Manuskript ist eine der wichtigsten Handschriften der englischen Literatur und bezeugt mit seinen Texten die beeindruckende Blüte der literarischen Kreativität gegen Ende des 14. Jahrhunderts. Die vier Gedichte „Pearl“, „Cleanness“, „Patience“ und „Sir Gawain and the Green Knight“ gehören zur Gattung der Artusdichtung und stammen vermutlich von einem Autor. Dieser war wohl auch für die zwölf ganzseitigen Miniaturen zuständig, die dem jeweiligen Gedicht vorangestellt sind. Entstanden in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entging das kostbare Manuskript 1731 nur knapp der Zerstörung, als durch ein Feuer die Bibliothek des Antiquars Robert Cotton (1571-1631) beschädigt wurde und eine große Anzahl an mittelalterlichen Handschriften dem Brand zum Opfer fiel.

Vier allegorische Gedichte

Benannt ist die Sammlung nach dem ersten Gedicht „Pearl“, welches die Geschichte eines trauernden Vaters erzählt, der sich nach dem Einschlafen im Paradies wiederfindet und in einem Dialog über die christliche Lehre steht. Als er von diesem Traum erwacht, ist er von spiritueller Kraft und neuer Zuversicht erfüllt. Das bekannteste Gedicht der vier ist jedoch „Sir Gawain and the Green Knight“. Erst 1839 wurde es zusammen mit anderen Gawain-Romanen herausgegeben und veröffentlicht. Wenig später folgten dann die anderen drei Texte.

Eine Spannende Ritterromanze

Die mittelenglische Ritterromanze „Sir Gawain and the Green Knight“ erzählt die** Geschichte von Sir Gawain, der die Herausforderung des grünen Ritters annimmt, ihn zu enthaupten**. Dies geschieht jedoch unter der Bedingung, dass er selbst ein Jahr und einen Tag danach dasselbe Schicksal erleiden wird. Nach der Enthauptung des Ritters beginnt für Sir Gawain die Reise zu dem Ort, an dem sein Schicksal eintreten wird. Sein Mut ist es, der ihn zum ultimativen Beispiel des Ritterlichen Kodexes macht.

Die Frage nach dem Autor

Das Pearl Manuskipt stellt für alle vier Gedichte die einzige Quelle dar und ist schon deshalb von besonderer Bedeutung für die Forschung. Wer der Autor dieser märchenhaften Artusdichtungen ist, bleibt jedoch ein Rätsel. Aufgrund stilistischer Ähnlichkeiten, wie die Verwendung von Alliterationen, abstrakten Ideen und eine strenge christliche Glaubensausrichtung, veranlassten zu der Annahme, dass alle vier Gedichte von einem Autor stammen. Diesem gab man den Notnamen Pearl-Poet oder auch Gawain-Poet.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Pearl Manuscript

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Pearl Manuskript“

The Pearl Manuscript
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Pearl Manuskript – Cotton Nero A.x – British Library (London, Großbritannien)
Bildvon

The Pearl Manuscript

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
The Folio Society
Limitierung
980 Exemplare
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
  1. Dazu passende Werke
  2. Dazu passende Hintergrund-Artikel

Dazu passende Werke

Lobgedicht auf König Robert von Anjou

Lobgedicht auf König Robert von Anjou

Gegen das Papsttum von Avignon, für eine Wiedervereinigung Italiens: Das bildgewaltige Prachtwerk Robert des Weisen, König von Neapel

Erfahren Sie mehr
Hamza-Nama

Hamza-Nama

Ein indischer Kunstschatz: 140 meisterhafte Miniaturen zeigen das Leben unter einem Mogul

Erfahren Sie mehr

Dazu passende Hintergrund-Artikel

Verlag