Schätze der Österreichischen Nationalbibliothek

Schätze der Österreichischen Nationalbibliothek

Frankreich, Deutschland und weitere — 6.–15. Jahrhundert

Eine Bibliothek der Kaiser: Die schönsten Beispiele aus Miniaturenhandschriften des 6. bis 15. Jahrhunderts der österreichischen Nationalbibliothek

  1. Die Österreichische Nationalbibliothek wurde 1368 von Herzog Albert III. von Österreich (1349–95) gegründet und ist eine der schönsten der Welt

  2. Ihre Sammlungen wurden u. a. von Friedrich III. (1415–93) und Maximilian I. (1459–1519) gefördert, wie auch von anderen Kaisern des Heiligen Römischen Reiches

  3. Diese zehn ausgesuchten Exemplare sind von großem historischen und künstlerischen Wert und reichen vom 6. bis zum 15. Jahrhundert

Schätze der Österreichischen Nationalbibliothek

  1. Beschreibung
  2. Faksimile-Editionen (1)
Beschreibung
Schätze der Österreichischen Nationalbibliothek

Die großartige Hauptstadt Wien erinnert vielerorts prächtig an das Kaiserreich und die führende Rolle, die Österreich in Europa über Jahrhunderte als Schild des Christentums gegen die osmanischen Türken und als führende Macht in Mitteleuropa innehatte. Die Österreichische Nationalbibliothek gehört zu den Denkmälern dieser glorreichen Vergangenheit und ist Teil der Hofburg, des großen Gebäudekomplexes, der einst als Residenz der Habsburger diente. Die gewaltige Bibliothek, die im 14. Jahrhundert entstand, umfasst zahlreiche Sammlungen und beherbergt vier Museen. Der umfangreiche Bestand mittelalterlicher Handschriften deckt nahezu alle literarischen Kulturen ab, da sie oft ein Teil der Mitgift der vielen strategischen Hochzeiten der Habsburger waren und so den bibliographischen Reichtum Österreichs kontinuierlich vergrößerten.

Blatt 1: Joseph und die Frau des Potiphar
Wiener Genesis 6. Jahrhundert

Blatt 2: Gefangennahme Christi  
Das schwarze Gebetbuch Flandern, um 1466–1476  

Blatt 3: Michaels Drachenkampf  
Stundenbuch Avignon, um 1400  

Blatt 4: Das Jüngste Gericht  
Bohun Psalter um 1330/60  

Blatt 5: Die Lukas Legende  
Evangeliar des Johannes von Troppau 1368  

Blatt 6: Johannes und Procheros  
Evangelistar Athos 12. Jahrhundert  

Blatt 7: Initialseite TE zum Canon Missae  
Karolingisches Sakramentarfragment um 860  

Blatt 8: Anbetung der Könige, Taufe Christi  
Antiphonar von St. Peter um 1160 t  

Blatt 9: Gott als Weltbaumeister  
Bible moralisée um 1220  

Blatt 10: Maximilian I. im Unterricht  
Lehrbuch für Maximilian I. Wien, um 1470

Kodikologie

Alternativ-Titel
Treasures from the Austrian National Library
Herkunft
Frankreich
Datum
6.–15. Jahrhundert
Buchschmuck
10 Miniaturen
Inhalt
Zehn Einzelblätter bedeutender Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Kassette Schätze der Österreichischen Nationalbibliothek – Österreichische Nationalbibliothek (Wien, Österreich)
Coron Verlag – Gütersloh, 1995
Limitierung: 1995 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 Kassette Schätze der Österreichischen Nationalbibliothek

Coron Verlag – Gütersloh, 1995

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Coron Verlag – Gütersloh, 1995
Limitierung: 1995 Exemplare
Einband: Kassette geschmückt mit dem Schwarzen Doppeladler auf goldenem Grund des Heiligen Römischen Reichs und goldgeprägter Schrift
Kommentar: 1 Band
Sprache: Deutsch
Faksimile: 10 Einzelseiten Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
Preiskategorie: € (unter 1.000€)
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