Homers Ilias Picta

Cod. F. 205 P. Inf. - Biblioteca Ambrosiana (Mailand, Italien)

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Umfang / Format

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Kurzbeschreibung

Hinter der Bezeichnung „Homers Ilias Picta“ verbergen sich 51 Fragmente einer großformatigen Pergamenthandschrift von Homers Ilias, die um 500 im ägyptischen Alexandrien hergestellt wurde. Von besonderer Bedeutung sind die 58 Miniaturen, die eine enorme Vielfalt der Kompositionsschemata aufweisen. Zu finden sind effektvolle Einzelkämpfe, aber auch dramatische Kampfszenen mit komplexen Figuren. Leider sind diese Darstellungen die einzigen Teile, welche von der illustrierten antiken Ausgabe Homers erhalten sind. Zusammen mit dem Vergilus Vaticanus und dem Vergilius Romanus handelt es sich hierbei um eines von nur drei heute noch erhaltenen Manuskripten der klassischen Literatur aus der Antike.

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Beschreibung

Homers Ilias Picta

Homers Mythologie-Epos „Ilias“ stellt den Anfang der europäischen Geistes- und Literaturgeschichte dar und thematisiert den zehnjährigen Krieg um die Stadt Troja. Mit der Bezeichnung „Homers Ilias Picta“ ist jedoch ein ganz besonderes Exemplar dieses literarischen Werkes gemeint. Es handelt sich um 51 Fragmente einer großformatigen und illustrierten Handschrift im horizontalen Format, die um 500 im ägyptischen Alexandrien hergestellt wurde. Auf den erhaltenen Seiten befinden sich 58 fesselnde Miniaturen, die eine beträchtliche Vielfalt an Kompositionsschemata aufweisen. So gibt es imposante Schlachtszenen, spannende Einzelkämpfe und friedvolle Szenen vor herrlichen Architekturen. Einen singulären Platz nimmt diese Handschrift vor allem deshalb ein, da sie die einzige erhaltene Ausgabe von Homers „Ilias“ ist, die aus der Antike stammt.

Gebündelte Kriegsgeschichten

In 24 Gesängen schildert der Autor dramatische Geschichten, die sich in den letzten 51 Tagen des zehn Jahre andauernden Krieges zwischen den Griechen und den Trojanern ereignet haben. Auslöser für diese Schlacht, an der sich auch die parteiergreifenden Götter beteiligen, war die Entführung von Helena, der wunderschönen Schwägerin des Mykenischen Königs Agamemnon, durch den Trojanerprinzen Paris. Aller Wahrscheinlichkeit nach beruhen die dramatischen Geschichten nicht, wie lange Zeit angenommen, auf einer historischen Einzelauseinandersetzung beider Parteien um 1200 vor Christus. Vielmehr dürften Erzählungen aus mehreren kriegerischen Konflikten der Antike in die literarische Darstellung eingeflossen sein.

Homer nur eine Legende?

Tatsächlich gibt es keine gesicherten Zeugnisse, welche die Existenz vom Homer als historische Person belegen. Alles, was man heute über ihn zu wissen glaub beruht auf nachträglich entstandenen Legenden. Laut diesen soll der griechische Dichter seine Kunst vor allem in Hafenstädten zur Unterhaltung und Erbauung des einfachen Volkes vorgetragen haben. Falls es Homer tatsächlich gab, war er der erste Dichter der westlichen Welt, dessen Werke uns heute schriftlich überliefert sind.

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