Legende des Heiligen Antlitz

Pal. lat. 1988 - Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)

Alternativ-Titel:

Legende de Saint Voult de Lucques, La Leyenda de la Santa Faz

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Legende de Saint Voult de Lucques
La Leyenda de la Santa Faz

Art
Umfang / Format

96 Seiten / 35.0 x 24.0 cm

Herkunft
Datum
1410
Stil
Genre
Sprache
Buchschmuck

27 Miniaturen

Kurzbeschreibung

Die Legende des Heiligen Antlitz ist ein Codex, der um 1410 in Paris angefertigt wurde. Es ist nicht bekannt, wer den Codex gestaltete und wer ihn in Auftrag gab. Das kostbare Manuskript erzählt die Geschichte vom Bildnis Christi, das der Legende nach von einem Engel geschaffen wurde. Es ist mit wunderschönen gotischen Illustrationen verziert.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Die Legende des Heiligen Antlitz

Um 1410 entstand in Frankreich, wahrscheinlich in der Hauptstadt Paris, eine Handschrift im gotischen Stil, deren Auftraggeber und Meister bis heute anonym geblieben sind. Das geheimnisvolle Manuskript handelt von der Legende des Heiligen Antlitz, einer im Mittelalter weit verbreiteten Geschichte über das Leben und die Verehrung Jesu Christi. 27 hervorragende, reich ausgestatteten Miniaturen illustrieren den meisterhaften Codex.

Eine wundersame Erzählung

Die Geschichte des Heiligen Antlitz ist eine der erstaunlichsten Legenden, die sich im Mittelalter um das Leben und den Tod des Heilands Jesus Christus rankten. Sie berichtet von einem Schiff, das ohne Besatzung auf wundersame Weise die italienische Küste erreichte. An Bord des Schiffes befand sich eine Schnitzerei, die vom Pharisäer Nikodemus geschaffen wurde das Antlitz Jesu zeigte. Nikodemus, ein treuer Anhänger Christi, war kein begabter Bildhauer und konnte das Abbild seines Herren nicht vollenden. Die Legende besagt, dass die Schnitzerei durch die Hand eines Engels fertiggestellt wurde. Diese Geschichte gehört zu den meistverbreiteten Legenden der römisch-katholischen Kirche im Mittelalter.

Prächtiger Buchschmuck

Das Werk eines anonymen Meisters ist mit Miniaturen ausgestattet, die zu den schönsten Bildern der gotischen Buchkunst zählen. Die umwerfenden, mitreißenden Darstellungen illustrieren die Ereignisse der Legende in lebendigen Farben. Die erste Miniatur des luxuriösen Manuskripts zeigt einen Mann und eine Frau, die vor dem durch Engelshand geschaffenen Bildnis knien. Dabei handelt es sich zweifelsfrei um die noblen Besitzer des wertvollen Codex. Die kostbare Originalausgabe des literarischen Meisterwerkes wird heute in der Bibliothek des Vatikans aufbewahrt.

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