Antonius der Große - Leben und Werk
(3.000€ - 7.000€)
200 wunderbare, gotische Demi-Grisalle-Miniaturen mit lebhaften Szenerien aus eleganten Figuren – schöner wurde das Leben und Wirken des Wüstenvaters und Begründers des christlichen Mönchtums Antonius dem Großen (251 – 356) wohl selten in der Kunstgeschichte in Szene gesetzt. Doch diese Handschrift, die sich seit Jahrhunderten im Besitz der Biblioteca Medicea Laurenziana befindet, ist noch viel mehr als ihre gefällige Ästhetik auf den ersten Blick vermuten lässt. Sie ist ein kunstvolles Zeugnis interner Machtkämpfe und Streitigkeiten des Antoniter-Ordens im 15. Jahrhundert, diente als diplomatisches Geschenk und ist das Meisterstück des avignonesischen Malers Robin Fournier. Die Handschrift aus dem Besitz eines Papstes und der Medici ist die zweite illuminierte Fassung eines hagiografischen Textes über die Tugenden und Taten des Ordenspatrons Antonius, der von dem hochrangigen, gelehrten Ordensbruder Jean Macellard verfasst wurde. Er verfolgte das Ziel, den Antoniter-Orden zu vereinen und die bis dato umfassendste Lebensgeschichte des Heiligen zu erzählen, um dessen Verehrung wiederzubeleben.
Antonius der Große – Leben und Werk
Antonius der Große (251–356) war ein frühchristlicher ägyptischer Mönch, Asket und Einsiedler. Er lebte als Eremit in völliger Einsamkeit und ohne jeglichen Besitz. Antonius soll ganz im Sinne eines Bibelverses des Matthäus-Evangeliums gelebt haben: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ (Mt 19,21). Seine geistige Haltung zog viele Bewunderer:innen und Gleichgesinnte an, die seinem Beispiel folgten und ihrem irdischen Besitz entsagten. Die Anhänger:innen des Antonius gründeten Gemeinschaften, aus denen die ersten antiken Klöster entstanden. Er wird daher als Begründer des christlichen Mönchtums angesehen und ist der wohl berühmteste christliche Mönch des Altertums.
Heilende Reliquien
Im hohen Mittelalter wurde Antonius zudem der Patron des Antoniter-Ordens, da seinen Reliquien Heilkräfte gegen das sogenannte Antoniusfeuer, einer Mutterkorn-Vergiftung, nachgesagt wurden. Ausgehend von dem französischen Dorf Saint-Antoine-l’Abbaye gründete der Orden zahlreiche Klöster mit angeschlossenen Hospitälern zur Pflege tausender Kranker in ganz Europa. Sowohl der Auftraggeber der Florentiner Handschrift über das Leben und Werk des Antonius als auch der Autor des darin verarbeiteten Textes waren Mitglieder solcher Ordensniederlassungen.
Zu Ehren des Ordenspatrons
Der hoch gebildete Jean Macellard war von 1410 bis 1417 Großsakristan des Mutterklosters des Antoniter-Ordens: dem Kloster Saint-Antoine-l’Abbaye. Er wurde zu Beginn der 1420er Jahre vom Prior der Abtei damit betraut, eine neue, umfassende Vita des Ordenspatrons zu verfassen. Ziel war es, dem Orden aus einer Image-Krise zu verhelfen und sein Ansehen und den Gläubigen wieder zu stärken sowie den Orden auch intern wieder zu vereinen und die Mitglieder an ihre gemeinsame Werte zu erinnern. Wie im Mittelalter üblich, kompilierte Macellard dafür verschiedene ältere Texte, darunter die Vita Antonii von Athanasius dem Großen, Predigten von Antonius dem Großen selbst, aber auch eine aus dem Arabischen übersetze Legende über das Leben des ägyptischen Wüstenvaters. Er vollendete sein Werk im Jahr 1426.
Ein Heiligenleben veranschaulichen
Der Text über die Taten und Tugenden des Heiligen wurde daraufhin in Reinform gebracht und noch im selben Jahr das erste Mal illuminiert. Dafür war niemand anderes als der begnadete Maler Robin Fournier aus dem nahegelegenen Avignon zuständig, der mehrfach im Dienste des Klosters großartige Malereien schuf. Er kreierte einen 200 Miniaturen umfassenden Bilderzyklus, der einen maßgeblichen Einfluss auf spätere Antonius-Darstellungen haben sollte. Diese 1426 entstandene und damit erste illuminierte Handschrift von Macellards Liber vita Sanctissimi Antonii Abbatis befindet sich heute in der Nationalbibliothek von Malta.
Ein Kunstwerk als ordenspolitisches Machtinstrument
Zur gleichen Zeit kämpfte Jean de Montchenu (1378–1459) um seine Stellung im Orden. Nachdem ihm das Amt des Abts von Saint-Antoine-l’Abbaye wegen interner Streitigkeiten verwehrt blieb, wurde er zum Leiter des Klosters Sant'Antonio di Ranverso im Piemont. Dieses Amt brachte zugleich den mächtigen Posten des Kellermeisters des Mutterklosters mit sich, wodurch er nur kurze Zeit später dorthin zurückkehren konnte. Dort machte die prächtig illuminierte erste Handschrift wohl großen Eindruck auf ihn. Um seine Stellung im Orden zu untermauern, ließ er 1431–1432 eine weitere, noch kostbarere und überarbeitete Version der Vita Antonius des Großen herstellen – wiederum von Jean Macellard und Robin Fournier. Dieser übertraf sein eigenes Werk von 1426 und schuf 200 noch eindringlichere Miniaturen zum Leben und den Taten des verehrten Ordenspatrons.
Monochromer Buchschmuck
Die bewegende Lebensgeschichte des Mönchsvaters Antonius ist mit wunderbaren Demi-Grisaille-Miniaturen illustriert, die einer einheitlichen Ästhetik folgen. Farbakzente in einem pudrigen, kühlen Grün und einem kräftigen Rot akzentuieren die Bilder. Sie zeigen stilisierte, monochrome Landschaften, vor denen sich lebhafte Szenerien zutragen, die sowohl vom höfischen als auch vom monastischen Alltag im Mittelalter inspiriert sind. Man sieht Ritter in Rüstungen, die Schwertkämpfe zu Pferden austragen und gesellschaftliche Ereignisse, bei denen Adlige zu Musik und mit Speis und Trank feierten, aber auch Szenen der Verehrung, des Gebets und der Lehre.
Ein Geschenk für den Papst
Kurz nach seiner Fertigstellung, schenkte Jean de Montchenu diesen kostbaren Codex dem gerade erst gewählten Papst Eugen IV. (1383–1447), der den Antonitern bei einem Konflikt mit den Benediktinern beistand. Damit erfüllte die Handschrift auch einen diplomatischen Zweck. Eugen IV. verschenkte sie nur zwei Jahre später, 1434, an Cosimo di Medici (1389–1464). Dessen einflussreiche Dynastie unterhielt zu dieser Zeit eine Patronatsbeziehung zum heiligen Antonius, so dass es zu der Handschrift durchaus auch eine persönlich-spirituelle Verbindung gab. Die Handschrift gelangte später in die von den Medici begründete Biblioteca Medicea Laurenziana, wo sie bis heute bewahrt wird.
Kodikologie
- Alternativ-Titel
- Saint Anthony Abbot
Sant'Antonio Abate - la vita e le opere
Firenze Vita di S. Antonio Abbate - Umfang / Format
- 204 Seiten / 36,0 × 27,5 cm
- Herkunft
- Frankreich
- Datum
- 1431–1432
- Stil
- Genre
- Sprache
- Schrift
- Gotisch
- Buchschmuck
- 200 große Demi-Grisaille-Miniaturen
- Inhalt
- Liber vita Sanctissimi Antonii Abbatis
- Auftraggeber
- Jean de Montchenu (1378–1459)
- Künstler / Schule
- Jean Macellard (Kompilator)
Robert Favier (Buchmaler) - Vorbesitzer
- Papst Eugen IV. (1383–1447)
Medici family
Antonius der Große - Leben und Werk
Suche nach einem Leben in Armut
Antonius wurde in einer wohlhabenden Landbesitzerfamilie in Unterägypten geboren und beschloss, sich seines Erbes zu entledigen, nachdem seine Eltern gestorben waren, als er erst 20 Jahre alt war. Er verschenkte einige der Ländereien dieser Familie an seine Nachbarn, während er andere verkaufte und das Geld den Armen spendete. Damit befolgte er die Worte Christi: "Jesus sagte zu ihm: 'Wenn du vollkommen sein willst, geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach." (Mt. 19,21)

Antonius der Große - Leben und Werk
Die Versuchung des heiligen Antonius
Die übernatürliche Versuchung des Heiligen Antonius, der als asketischer Einsiedler in der ägyptischen Wüste lebte, ist ein beliebtes Thema in der westlichen Kunst und wurde erstmals von Athanasius von Alexandria, einem Zeitgenossen des Antonius, behandelt. Eine der Versuchungen, mit denen er konfrontiert wurde, waren Phantome nackter Frauen, die ihm der Teufel schickte, und die der Heilige durch die Kraft des Gebets überwand - ein in den folgenden Jahrhunderten beliebtes Thema.
Elf weibliche Figuren baden in einem Fluss, nackt bis auf ihre Kopfbedeckung. Eine trägt eine goldene Krone, zwei haben Blumenkränze, vier tragen ringförmige Hüte und vier einen herzförmigen Kopfschmuck. Der Heilige Antonius, der in das bescheidene Gewand eines Mönchs gekleidet ist und einen Stab in der Hand hält, ist mit einem Heiligenschein dargestellt und blickt über seine Schulter auf den Fluss voller Verführerinnen.

#1 Sant'Antonio Abate - la vita e le opere
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