Tudela-Codex

Museo de América (Madrid, Spanien)

Alternativ-Titel:

Tudela Codex, Códice Tudela, Códice de Tudela, Códice del Museo de América

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Tudela Codex
Códice Tudela
Códice de Tudela
Códice del Museo de América

Art
Umfang / Format

125 Seiten / 21.5 x 16.2 cm

Herkunft
Datum
Mitte des 16. Jahrhunderts
Stil
Genre
Sprache
Andere

Kurzbeschreibung

Der sogenannte Tudela-Codex ist eine wahre Schatztruhe der aztekischen Kultur in Mexiko vor der Besiedelung durch die europäischen Eroberer. Benannt nach seinem Entdecker, dem spanischen Ethnologen José Tudela de la Orden, ist die Handschrift eine bedeutende kulturhistorische Entdeckung des 20. Jahrhunderts. Der reich bebilderte Tudela-Codex, entstanden um die Mitte des 16. Jahrhunderts, ermöglicht einen wunderbaren Einblick in die Religionen, Rituale, Sprache und weitere interessante Aspekte der aztekischen Kultur. Mit seinen archaisch anmutenden Illustrationen, etwa zu Opferritualen und zur Kleidung der Ureinwohner Mexikos, ist er zudem ein herrliches Artefakt, das nicht nur zum Studium einer untergegangenen Kultur, sondern auch einfach zum Versinken in einer exotischen Welt anregt!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Tudela-Codex

Der sogenannte Tudela-Codex ist eine wahre Schatztruhe der aztekischen Kultur in Mexiko vor der Besiedelung durch die europäischen Eroberer. Benannt nach seinem Entdecker, dem spanischen Ethnologen José Tudela de la Orden, ist die Handschrift eine bedeutende kulturhistorische Entdeckung des 20. Jahrhunderts. Der reich bebilderte Tudela-Codex, entstanden um die Mitte des 16. Jahrhunderts, ermöglicht einen wunderbaren Einblick in die Religionen, Rituale, Sprache und weitere interessante Aspekte der aztekischen Kultur. Mit seinen archaisch anmutenden Illustrationen, etwa zu Opferritualen und zur Kleidung der Ureinwohner Mexikos, ist er zudem ein herrliches Artefakt, das nicht nur zum Studium einer untergegangenen Kultur, sondern auch einfach zum Versinken in einer exotischen Welt anregt!

Götter, Krieger, Fabelwesen

Eine grausame Opferung zu Ehren der Götter, mit blutigen Opfern und einem phantastischen, furchteinflössenden Götzenbild; Darstellungen von Kriegern in bunten Rüstungen und Kostümen und weitere archaische Illustrationen etwa von Göttern und phantastischen Wesen: beeindruckende Darstellungen bebildern die 125 Seiten des Tudela-Codex, der wohl um die Mitte des 16. Jahrhunderts im heutigen Mexiko entstand. Zu dieser Zeit, als die Kolonialisierung Mexikos durch die europäischen Eroberer begann, war dies die letzte Möglichkeit, die bedrohte Kultur der aztekischen Ureinwohner für die Nachwelt festzuhalten.

Die exotische Welt der Azteken

Der Tudela-Codex gehört zur Gruppe der Magliabechiano-Handschriften. Er besteht aus drei Büchern - dem Libro Indígena, dem Libro Pintado Europeo und dem Libro Escrito Europeo – und ist als originales Zeugnis kulturhistorisch von grandioser Bedeutung. Die Handschrift enthält unter anderem einen aztekischen Kalender, in dem phantastische Figuren aus der Kultur der Azteken vorgestellt werden. Zu finden sind unter anderem die „Herren der Nacht“ und die „Vögel des Tages“. Außerdem gibt der Codex Einblick in das System der aztekischen Hieroglyphen und vermittelt unglaublich spannende Aspekte zur Religion, zu Ritualen, zur Sprache und Kommunikation der Ureinwohner Zentralamerikas.

Eine Entdeckung des 20. Jahrhunderts

Der Tudela-Codex war lange Zeit verschollen und vergessen und wurde erst im Jahr 1940 wiederentdeckt. Seinen heutigen Namen erhielt er von seinem Entdecker: José Tudela de la Orden, einem spanischen Ethnologen des frühen 20. Jahrhunderts, der auf zahlreichen Reisen der Kultur vergangener Epochen und Zivilisationen nachforschte. Durch einen glücklichen Zufall stieß Tudela auf den aztekischen Codex. Dieser wurde vom spanischen Staat angekauft und befindet sich heute im Museo de América in Madrid.

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