Apokalypse - Heinrich von Hesler

Rps 64/III - Biblioteka Uniwersytecka Mikołaj Kopernik w Toruniu (Toruń, Polen)

Alternativ-Titel:

Apocalypse - Heinrich von Hesler, Apokalypsa - Heinrich von Hesler

Faksimile-Ausgabe
Unser Preis (neu)
€ 2.400
Frage / Bestellen
Kontakt

T: +49 (0)941.586 123 60

F: +49 (0)941.586 123 61

Bitte einloggen!
Auf die Vergleichsliste
Bitte einloggen!
Hinzufügen zur Wunschliste
Bitte einloggen!
Hinzufügen zur Bestandsliste

Kodiologie

Alternativ-Titel

Apocalypse - Heinrich von Hesler
Apokalypsa - Heinrich von Hesler

Art
Umfang / Format

320 Seiten / 30.0 x 21.5 cm

Herkunft
Datum
Mitte des 14. Jahrhunderts
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Luther von Braunschweig

Künstler / Schule

Zwei Schreiber
Unbekannter Maler, wahrscheinlich aus Westdeutschland

Buchschmuck

35 schöne, vergoldeten Miniaturen

Vorbesitzer

Bibliothek des Deutscher Ordens Marienburg
Bibliothek Tapiau
Hofbibliothek Königsberg

Kurzbeschreibung

Die Apokalypse des Heinrich von Hesler wurde im 13. Jahrhundert verfasst. Ihr genauer Entstehungszeitraum blieb bis heute ungeklärt. Das aufregende Werk ist eine deutsche Übersetzung der Johannesoffenbarung, dem letzten Buch des Neuen Testaments. Der gereimte Prosatext der Handschrift und seine umwerfende, reich mit Gold versehene Illumination machen die Apokalypse zu einem der interessantesten Werke der mittelalterlichen deutschen Literatur.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Die Apokalypse – Heinrich von Hesler

Die Johannesoffenbarung, auch bekannt als Apokalypse, ist das letzte Buch des Neuen Testaments. Die Erzählung vom Ende der Welt und dem Tag des Jüngsten Gerichts gehört zu den weltweit einflussreichsten literarischen Werken und wird seit Jahrhunderten immer wieder in der Literatur, im Film oder in der bildenden Kunst rezipiert. Eine besonders interessante Ausgabe des Bibeltextes wurde von dem deutschen Adligen Heinrich von Hesler verfasst. Die Entstehungsgeschichte dieser Apokalypse gibt Forschern und Historikern noch immer Rätsel auf. Die spannende Handschrift ist mit 35 atemberaubenden, farbigen und reich mit Gold verzierten Miniaturen illustriert.

Der Laie Heinrich von Hesler

Über das Leben des Heinrich von Hesler sind nur wenige Fakten bekannt. Er entstammte vermutlich der Familie von Heßler auf Burgheßler bei Eckartsberga und lebte im 13. Jahrhundert. Heinrich wirkte als „nôthafter rîter“, also als Laie im Kreis des Franziskanerordens von Thüringen und verfasste einige handschriftliche Codices, von denen heute nur noch drei Werke existieren. Eines seiner Werke ist die Apokalypse, die zu den hochwertigsten literarischen Werken des Mittelalters gehören. Die geheimnisvolle Handschrift ist bis heute ein wichtiges historisches Forschungsobjekt. Ihr Entstehungszeitraum liegt irgendwo zwischen dem Jahr 1260 und 1335. In jedem Fall beweist das prächtig illuminierte Werk das umfassende theologische Wissen und das Talent des Schriftstellers Heinrich von Hesler.

Mittelalterliche Literatur aus Deutschland

Heinrich von Heslers Version der Johannesoffenbarung ist eine deutsche Übersetzung des Bibeltextes in gereimter Prosa. Es handelt sich jedoch nicht um eine wortwörtliche Übersetzung. Die Geschichte wurde hier mit den Schriften einiger mittelalterlicher Theologen und mit von Heslers eigenen Lehren kombiniert. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass der Text in Versen mit einem einheitlichen Versmaß geschrieben ist. Dadurch erhielt die Apokalypse eine einprägsame Melodie, die sich besonders gut zum lauten Vorlesen eignet.

Eine einmalige Illumination

Die Johannesoffenbarung wurde in zahlreichen illuminierten Handschriften des Mittelalters rezipiert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Apokalypsenhandschriften weist die Ausgabe des Heinrich von Hesler eine Besonderheit auf. Viele Bilder seiner Handschrift korrespondieren mit dem Text des Werkes und illustrieren die geschilderten Darstellungen auf atemberaubende Weise. Andere Bilder jedoch wurden mit großer Wahrscheinlichkeit auf Wunsch der Auftraggeber des Werkes gemalt. Neben apokalyptischen Darstellungen der Hölle und des Paradieses, das alle Rechtschaffenen erwartete, finden sich auch zahlreiche Bilder von kämpfenden Rittern wieder. Die dargestellten Ritter handelten nach göttlicher Vorsehung, um das Schicksal der Kirche auf der Erde zu verteidigen. Ein solcher Illustrationszyklus war für die Literatur der damaligen Zeit wahrhaft erstaunlich und einzigartig.

Schnellsuche
Verlag
Alle Kriterien zeigen