Codex Arundel

Codex Arundel – Giunti Editore – Arundel ms 263 – British Museum (London, Vereinigtes Königreich)

Italien — 1478–1518

Astronomie, Musikinstrumente und sogar U-Boote: Ein bunter und faszinierender Einblick in den einmaligen Erfindungsgeist Leonardo da Vincis und das größte seiner berühmten Notizbücher

  1. Die größte Sammlung von Einzelblättern aus der Hand des größten Genies der Geschichte, Leonardo da Vinci (1452–1519)

  2. Seine Pläne für ein U-Boot, Notizen zu einem Seeungeheuer, Musikinstrumente, Optik, Astronomie, Physik und vielem mehr

  3. Eine Sammlung mit mysteriöser Besitzgeschichte, bevor sie ins British Museum kam

Codex Arundel

  1. Beschreibung
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Beschreibung
Codex Arundel

Der Codex Arundel ist eine wahre Schatztruhe für die Forschung zu Leonardo da Vinci. Bei dem Codex handelt es sich um die größte zusammengehörige Sammlung von Leonardo-Blättern nach dem Codex Arundel. Benannt nach dem Lord Arundel, der den Codex im 17. Jahrhundert erwarb, umfasst das Konvolut Schriftstücke aus den Jahren 1508 bis zu seinem Tod mit Notizen und Aufzeichnungen zu Kunst, Wissenschaft und Technik.

Codex Arundel

Leonardo da Vinci (1452–1519) gilt als das größte Universalgenie der Geschichte. Er hinterließ nicht nur ein unglaubliches künstlerisches Werk, sondern auch eine ungeheure Menge an Manuskripten, in denen er seine spontanen Gedanken, die Grundlagen seines künstlerischen und wissenschaftlichen Schaffens und Aufzeichnungen zu seinen Forschungen festhielt. Diese Schriftstücke, Notizbücher oder zusammengefasste einzelne Blätter, geben einen faszinierenden Einblick in die Gedankenwelt Leonardos. Und auf den sogenannten Codex Arundel trifft dies besonders zu.

Das Lebenswerk eines Universalgenies

Der Codex Arundel besteht aus 312 Seiten auf 156 Kartons. Die einzelnen Blätter aus seinem Nachlass wurden erst nach Leonardos Tod zusammengefasst. Ursprüngliche handelte es sich bei der Sammlung um ein Konvolut aus vielen losen Blättern verschiedenen Formats. Der früheste Teil stammt vom 15. März 1508, der übrige Inhalt setzt sich zusammen aus Schriftstücken aus verschiedenen Epochen von Leonardos Leben und gibt somit einen wundervollen Überblick über Leonardos gesamtes Schaffen.

Der adlige Namensgeber

Benannt ist der Codex Arundel, der heute im British Museum in London aufbewahrt wird, nach einem seiner Besitzer. Eine geheimnisvolle Provenienzgeschichte rankt sich um den Codex. Was nach Leonardos Tod mit den Blättern geschah und wer sie zu einem Codex zusammenfasste, ist nicht bekannt. Um 1630 wurde das Konvolut von Thomas Howard, Earl of Arundel (1586–1646), erworben, einem bedeutenden Kunstsammler, der viel auf Reisen war. Er erwarb den Schatz vermutlich in Italien.

Oper, U-Boote und ein Seeungeheuer

Der Codex Arundel gewährt einen umfassenden Einblick in den schriftlichen Nachlass Leonardo da Vincis. Durch die Vielfalt der Notizen wird Leonardos Leidenschaft für die Erforschung von Kunst, Wissenschaft und Technik eindrucksvoll deutlich. Ob technische Zeichnungen zu mechanischen Gerätschaften und Vorgängen, Entwürfe für ein U-Boot, Notizen zu einem Seeungeheuer und einer geheimnisvollen Höhle oder die Beschäftigung mit Musikinstrumenten und Theater (etwa für die Uraufführung des Orpheus von Agnolo Poliziano) - Optik und Astronomie, Mathematik und Physik sind nur einige der hier behandelten Themen.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Il Codice Arundel
Umfang / Format
566 Seiten / 29,0 × 20,5 cm
Herkunft
Italien
Datum
1478–1518
Künstler / Schule
Vorbesitzer
Thomas Howard, Graf von Arundel (1586–1646)

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Codex Arundel – Giunti Editore – Arundel ms 263 – British Museum (London, Vereinigtes Königreich)
Giunti Editore – Florenz, 1999
Limitierung: 998 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 Il Codice Arundel

Giunti Editore – Florenz, 1999

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Giunti Editore – Florenz, 1999
Limitierung: 998 Exemplare
Einband: Dunkelbraunes Leder
Kommentar: 1 Band (480 Seiten) von Carlo Pedretti und Carlo Vecce
Sprache: Italienisch
Faksimile: 1 Band Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband. Zwei Bände (488 x 340 x 70 mm), Leder mit Goldprägung auf dem Buchrücken Band I: 480 Seiten mit Notizen und Abbildungen von Leonardos eigener Hand; Einleitung, Kommentar, Index und mehr von Carlo Pedretti und Carlo Vecce Band II: 156 lose Blätter auf weißem Hintergrund, insgesamt 312 Faksimiles
€€€ (3.000€ - 7.000€)
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Preis: Hier anmelden!
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