Cura de la Piedra y Dolor de la Ijada y Colica Rrenal

Cura de la Piedra y Dolor de la Ijada y Colica Rrenal

Vom Leibarzt Ferdinands II. von Aragon und Isabelle I. von Kastilien: Der überraschend fortgeschrittene Stand der mittelalterlichen Urologie und die Behandlung von Nierensteinen

  1. Dieses praktische Lehrbuch zur Urologie wurde von Dr. Julián Gutiérrez de Toledo verfasst, über dessen Person nur wenig bekannt ist

  2. Er war der Leibarzt von Ferdinand II. von Aragon (1452–1516) und Isabella I. von Kastilien (1451–1504)

  3. Der systematisch aufgebaute und informative Text wurde am 4. April 1498 von Pedro Hagembach in Toledo gedruckt

Cura de la Piedra y Dolor de la Ijada y Colica Rrenal

  1. Beschreibung
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Beschreibung
Cura de la Piedra y Dolor de la Ijada y Colica Rrenal

Die Ärzte des Mittelalters konnten weder auf die Hilfe von Labortests, Röntgenstrahlen, CT-Scans noch sonst auf eine Möglichkeit zurückgreifen, um einen Einblick in den menschlichen Körper zu erhalten. Sie mussten sich auf das verlassen, was sie von außen beobachten konnten, und die Untersuchung des Urins eines Patienten war deshalb eine der nützlichsten Methoden zur Bestimmung von Krankheiten. So werden mittelalterliche Ärzte oft abgebildet, wie sie eine Urinflasche untersuchen, und einige mittelalterliche medizinische Texte enthielten "Urinräder" mit Informationen darüber, was die verschiedenen Farben bedeuten. Dieser Text aus dem 15. Jahrhundert spiegelt den relativ fortgeschrittenen Stand der Urologie zu dieser Zeit wider - es ist ein Fachtext, der sich auf die Behandlung von Nierensteinen konzentriert.

Cura de la Piedra y Dolor de la Ijada y Colica Rrenal

Dieses praktische Urologie-Lehrbuch wurde von einem Arzt geschrieben, der im Dienste der Katholischen Könige Ferdinand II. von Aragon (1452-1516) und Isabella I. von Kastilien (1451-1504) stand. Das Werk von Dr. Julián Gutiérrez de Toledo, über den außer seinen drei veröffentlichten Werken praktisch nichts bekannt ist, wurde am 4. April 1498 von Pedro Hagembach in Toledo gedruckt. Der Inkunabel, einem Buch, das vor 1501 gedruckt wurde, geht ein raffinierter Holzschnitt von St. Cosmas und St. Damian, zwei arabisch-christlichen Ärzten, die angeblich Zwillingsbrüder waren, innerhalb einer perspektivisch dargestellten Architektur voraus. Sie lebten und arbeiteten in der syrischen Hafenstadt Aegeae (heute Yumurtalık, Türkei), bis sie der Legende nach etwa 287 während der Großen Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian (244-311) gemartert wurden.

Eine systematische Annäherung an die Urologie

Der Titel des Werkes wird ins Deutsche übersetzt als Heilmittel für schmerzhafte Steine und Nierenkoliken und der Text ist zweispaltig mit gotischer Schrift und gravierten Initialen gedruckt. Im Prolog beschreibt der Autor, wie er sein Werk aufgeteilt hat: "Im ersten Teil werde ich die Ursachen aufzeigen, die Steine entstehen lassen, wobei ich mich an die von Philosophen und Ärzten festgelegte Doktrin halte. Im zweiten Teil werde ich Anzeichen und Diagnose erklären. Und im dritten Teil werde ich erklären, wie man der Krankheit vorbeugen kann. Im vierten Teil werde ich die Heilung aufzeigen. Im fünften Teil werde ich auf alle Zweifel eingehen". Diese Beschreibung spiegelt den systematischen Ansatz der Abhandlung wider, die praktisch angelegt ist und damit einen proto-modernen medizinischen Text darstellt.


Verfügbare Faksimile-Editionen:
Cura de la Piedra y Dolor de la Ijada y Colica Rrenal – Inc. 205 – Biblioteca Histórico Médica de la Universidad de València (Valencia, Spanien)
Vicent Garcia Editores – Valencia, 2004
Limitierung: 3160 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 Cura de la Piedra y Dolor de la Ijada y Colica Rrenal

Vicent Garcia Editores – Valencia, 2004

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Vicent Garcia Editores – Valencia, 2004
Limitierung: 3160 Exemplare
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