Das kleine Stundenbuch Philipps II.

Das kleine Stundenbuch Philipps II.

1882 im Museo Arqueológico Nacional in Madrid wiederentdeckt: Ein ebenso kleines wie prächtiges, illuminiertes Stundenbuch aus Frankreich

  1. Ein kleines Juwel spätmittelalterlicher Buchmalerei, das irgendwann zwischen 1525 und 1550 in Frankreich geschaffen wurde

  2. Nur ca. 7,7 x 5 cm groß, wird es dem Meister der Getty Episteln zugeschrieben

  3. Es kam mit Elisabeth de Valois (1545–68) nach Spanien, der dritten Frau und Königsgemahlin von König Philipp II. von Spanien (1527–98)

Das kleine Stundenbuch Philipps II.

  1. Beschreibung
  2. Faksimile-Editionen (1)
Beschreibung
Das kleine Stundenbuch Philipps II.

Hin und wieder wird eine zufällige Entdeckung gemacht, die Historiker und Manuskriptliebhaber elektrisiert und uns daran erinnert, dass es noch viel über das Mittelalter zu lernen gibt und dass noch weitere wunderbare Artefakte auf ihre Entdeckung entdecken. Ein solcher Glücksfall ereignete sich 1882: Gefunden wurde ein prächtiges Stundenbuch aus dem 16. Jahrhundert, das einst einer französischen Prinzessin gehörte, die spanische Königin werden sollte.

Das kleine Stundenbuch Philipps II.

1882 wurde im Innersten des Museo Arqueológico Nacional in Madrid eine mitreißende Entdeckung gemacht: ein kleines Juwel der spätmittelalterlichen Buchmalerei, das irgendwann zwischen 1525 und 1550 in Frankreich entstanden ist. Heute stellt die winzige Handschrift einen Glanzpunkt in der Sammlung des Museums dar. Der Codex wird dem Meister der Getty-Episteln zugeschrieben und ist mit einem Format von nur 5 x 7,7 cm, aber einem Gesamtumfang von 304 Seiten die kleinste Handschrift, die in der Werkstatt dieses Meisters hergestellt wurde. Oft als Diminuto Devocionario oder Kleines Andachtsbuch bezeichnet, ist das Manuskript in Wirklichkeit Teil der reichen Tradition des Stundenbuchs. Es wird vermutet, dass es seinen Weg nach Spanien fand, als es im Besitz von Elisabeth de Valois (1545-68), der Königin und dritten Gemahlin des Königs Philipp II. von Spanien (1527-98), war. Die 12 Miniaturen des Codex sind von hohem künstlerischem Wert, wie die verfeinerte Kunstfertigkeit, einschließlich der Rahmen, und die zarte Farbpalette erkennen lassen. Ein originalgetreuer blauer Ledereinband ist mit einem geprägten Rautenmuster und goldenen Sternen versehen. Das Manuskript ist heute ein wunderbar erhaltenes Exemplar, das vom Einfluss der italienischen Renaissance in Frankreich zeugt.


Verfügbare Faksimile-Editionen:
Das kleine Stundenbuch Philipps II. – Museo Arqueológico Nacional (Madrid, Spanien)
Ediciones Grial – Valencia, 1995
Limitierung: 1110 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 Diminuto devocionario

Ediciones Grial – Valencia, 1995

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Ediciones Grial – Valencia, 1995
Limitierung: 1110 Exemplare
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
Preiskategorie: €€ (1.000€ - 3.000€)
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