Lateinische Motetten, englische Doxologien und eine Auswahl textloser Chansons zusammengestellt von einem begnadeten Kalligraphen

Dow Partbooks

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  1. Diese fünf Bücher wurden um das Jahr 1580 vom Schreiber Robert Dow (1553–1588) in Oxford geschaffen

  2. Insgesamt 960 beeindruckende Seiten bieten ein vielfältiges Repertoire, das sowohl für den Gesang als auch für Violine geeignet ist

  3. Dow selbst war ausgebildeter Kalligraph, seine außergewöhnliche Virtuosität kann in der schwarzen Tinte auf roten Linien bewundert werden

Dow Partbooks

Alternativ-Titel:
  • The Dow Partbooks
Dow Partbooks – Mss 984-988 – Christ Church Library (Oxford, Großbritannien)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Die nach ihrem Schreiber Robert Dow (1553–1588) benannten Dow Partbooks entstanden circa 1580 in Oxford. Zusammen kommen die fünf Stimmbücher auf stolze 960 Seiten mit einem abwechslungsreichen Repertoire, das sich sowohl für den Gesang als auch für Violinen eignet. Darunter befinden sichlateinische Motetten, englische Lobgesänge und eine Auswahl an textlosen Chansons von bekannten Komponisten wie William Byrd, Thomas Tallis, Robert White, Robert Parsons, Philip van Wilder und Alfonso Ferrabosco. Dow selbst war ausgebildeter Kalligraph und seine außergewöhnliche Kunstfertigkeit lässt sich in schwarzer Tinte auf roten Linien bestaunen. Ungewöhnlich genau und gut lesbar ist seine Schrift für ein Manuskript aus dem 16. Jahrhundert. Von der Hand John Baldwins (vor 1560–1615) stammen die Nummern 53 bis 4 und ein bisher unbekannter Schreiber ist für die Nummern 99 bis 100 verantwortlich.

Dow Partbooks

Die fünf Dow Partbooks, benannt nach ihrem Schreiber Robert Dow (1553-88), stammen aus dem Oxford um das Jahr 1580. Dow selbst war ein Kalligraphiemeister und seine außergewöhnliche Virtuosität ist in schwarzer Tinte auf roten Linien zu bewundern. Für eine Handschrift aus dem 16. Jahrhundert ist sie unglaublich genau und lesbar. Die Nummern 53 und 54 stammen aus der Hand von John Baldwin (vor 1560-1615), und ein unbekannter Schreiber ist für die Nummern 99 und 100 verantwortlich. Das Exemplar befindet sich heute noch in Oxford und wird mit Stolz in den prächtigen Sammlungen der Christ Church Library aufbewahrt.

Eine wichtige Quelle der Tudor-Musik

Die Dow Partbooks sind nicht nur einige der schönsten Musik-Handschriften aus dem England der Tudors – in vielen Fällen sind sie die einzige Quelle für die Stücke, was sie zu einer außergewöhnlich maßgeblichen Dokumentensammlung macht. Die fünf Teile des Buches finden sich auf 960 beeindruckenden Seiten mit einem vielfältigen Repertoire, das sowohl für Gesang als auch für Violine geeignet ist. Darunter finden sich einfache lateinische Motetten, englische Lobpreisungen und eine Auswahl textloser Chansons von berühmten Komponisten wie William Byrd, Thomas Tallis, Robert White, Robert Parsons, Philip van Wilder und Alfonso Ferrabosco.

Kodikologie

Alternativ-Titel
The Dow Partbooks

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Dow Partbooks“

The Dow Partbooks
Dow Partbooks – Mss 984-988 – Christ Church Library (Oxford, Großbritannien)
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The Dow Partbooks

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
DIAMM – London, 2010
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Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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