Einhard: Vita Caroli Magni

Einhard: Vita Caroli Magni Faksimile

Kloster von Seligenstadt (Deutschland) — 2. Hälfte des 9. Jahrhunderts

Die erste und wohl berühmteste Biografie Karls des Großen, gespickt mit persönlichen Anekdoten: Das Leben und Wirken des Frankenherrschers aus der Feder seines engen Freundes und Vertrauten Einhard

  1. Das erste historisch orientierte biographische Werk seit der Antike, gewidmet Karl dem Großen (742–814)

  2. Einhard kombinierte persönliche Beobachtungen als Freund mit Material aus imperialen Biografien

  3. Der Autor schuf somit ein lebendiges und historisch ungemein wichtiges Bild von Karl dem Großen

Einhard: Vita Caroli Magni

  1. Beschreibung
  2. Faksimile-Editionen (1)
Beschreibung
Einhard: Vita Caroli Magni

Auf Tuchfühlung mit Karl dem Großen (742–814): Einhard wurde aus dem Kloster Fulda zur Vervollkommnung seiner überragenden intellektuellen Fähigkeiten und technischen Talente an die Hofschule Karls des Großen geschickt. Dort erhielt er schnell auf Grund seiner außergewöhnlichen Begabung Zugang zum engsten Kreis um den Kaiser selbst. Fortan leitete er die Errichtung mancher Bauwerke für ihn (sogar die der Pfalzkapelle zu Aachen) und wurde der Begleiter Karls auf allen seinen Reisen. Die daraus entstandene immerwährende Freundschaft (perpetua amicitia) und seine Augenzeugenschaft benennt Einhard als Gründe, weshalb er sich als erster Biograph des Kaiseres betätigte. In seinem lebendigen Bericht kombiniert Einhard seine Beobachtungen als Freund mit Material aus imperialen Biographien. Nach Suetons Beschreibung der Kaiserviten in der Antike ist Einhards Werk denn auch das erste historisch-orientierte biographische Werk.

Einhard: Vita Caroli Magni

Kaum ein literarisches Werk aus dem Mittelalter ist heute bei Interessierten noch so bekannt wie Einhards Biographie von Kaiser Karl dem Großen. Geschrieben nach 830, also zwei Jahrzehnte nach dem Tod des Kaisers, ist Vita Caroli Magni das erste historisch orientierte biographische Werk seit der Antike. Als Berater des Kaisers sowie als sein Baumeister und Lehrer an der Hofschule in Aachen war der Autor ein inniger Freund des Kaisers. Er verband seine persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen mit Karl mit den exemplarischen Verhaltensweisen und Persönlichkeitsmerkmalen aus älteren Quellen, wobei ihm die kaiserlichen Biographien von Sueton als Vorbild dienten. Mit seiner Biographie zeichnete Einhard nicht nur ein lebendiges, menschliches, gelegentlich natürliches sowie idealistisches Bild von den Taten und der Persönlichkeit des bedeutendsten Herrschers des Mittelalters: Vielmehr schuf er gleichzeitig eines der berühmtesten historischen Werke, das zweifelsohne zu den höchsten künstlerischen Leistungen dieser Epoche zu zählen ist.

Kodikologie

Umfang / Format
86 Seiten / 22,5 × 16,6 cm
Herkunft
Deutschland
Datum
2. Hälfte des 9. Jahrhunderts
Sprache
Schrift
Karolingisch
Künstler / Schule

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Einhard: Vita Caroli Magni – Cod. Vindob. 529 – Österreichische Nationalbibliothek (Wien, Österreich) Faksimile
Akademische Druck- u. Verlagsanstalt (ADEVA) – Graz, 1991
Limitierung: 200 Exemplare
Faksimile-Editionen

#1 Einhard: Vita Caroli Magni

Details zur Faksimile-Edition:

Limitierung: 200 Exemplare
Einband: Brauner Stoff
Kommentar: 1 Band von Wolfgang Milde und Thomas Wurzel
Sprache: Deutsch
Faksimile: 1 Band Der Umfang, das Format, die Farbigkeit oder der Einband entsprechen möglicherweise nicht (vollumfänglich) dem Original. 13 der 43 Folios sind faksimiliert.
€ (unter 1.000€)
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