Miniaturen mit poliertem Goldhintergrund im byzantinischen Stil: Eine französische Bilderbibel aus dem 12. Jahrhundert mit Kritik an den Kreuzzügen

Illustrierte Bibel von Den Haag

Benediktinerabtei von St. Bertin (Frankreich) — 1190-1200; Hinzugefügter Text: 1290-1300

Illustrierte Bibel von Den Haag

Illustrierte Bibel von Den Haag

Benediktinerabtei von St. Bertin (Frankreich) — 1190-1200; Hinzugefügter Text: 1290-1300

  1. Diese prächtige Handschrift des 12. Jahrhunderts zeigt deutliche byzantinische Einflüsse, etwa goldpolierte Hintergrunde

  2. Dem Bildmaterial aus dem Alten und Neuen Testament ist ein vorwurfsvoller Text zum Zweiten Kreuzzug beigefügt

  3. Dieses wertvolle Werk gehörte unter anderem König Wilhelm I. von den Niederlanden (1772-1843)

Illustrierte Bibel von Den Haag

Alternativ-Titel:
  • Illustrated Bible of The Hague
  • Biblia Ilustrada de La Haya
Illustrierte Bibel von Den Haag – KB, 76 F5
 – Koninklijke Bibliotheek den Haag (Den Haag, Niederlande)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Die sogenannte illustrierte Bibel von Den Haag ist eine durchgehend illustrierte französische Handschrift des 12. Jahrhunderts. Sie ist entstanden in der Benediktinerabtei St. Bertin im Nordwesten Frankreichs, weist jedoch deutliche byzantinische Einflüsse auf. Vermutlich ist sogar der Name des byzantinischen Kaisers Manuel I Komnenos mit der Handschrift verbunden, wie ein anklagender Text gegen Rom bezüglich des Zweiten Kreuzzuges auf zwei Seiten des Buches vermuten lässt. Insgesamt 172 Abbildungen illustrieren das Alte und das Neue Testament in herrlichen, kostbaren Miniaturen. Eine Handschrift mit wahrlich spannender Geschichte!

Illustrierte Bibel von Den Haag

Die sogenannte illustrierte Bibel von Den Haag ist eine durchgehend illustrierte französische Handschrift des 12. Jahrhunderts. Sie ist entstanden in der Benediktinerabtei St. Bertin im Nordwesten Frankreichs, weist jedoch deutliche byzantinische Einflüsse auf. Vermutlich ist sogar der Name des byzantinischen Kaisers Manuel I Komnenos mit der Handschrift verbunden, wie ein anklagender Text gegen Rom bezüglich des Zweiten Kreuzzuges auf zwei Seiten des Buches vermuten lässt. Insgesamt 172 Abbildungen illustrieren das Alte und das Neue Testament in herrlichen, kostbaren Miniaturen. Eine Handschrift mit wahrlich spannender Geschichte!

Die Bibel-Illustrationen

Insgesamt 45 ganzseitige Miniaturen illustrieren die 94 Seiten der sogenannten Illustrierten Bibel von Den Haag. Jede davon ist unterteilt in vier Bildfelder. So ergibt sich ein umfangreicher Bildschmuck von insgesamt 172 Abbildungen mit Szenen des Alten und Neuen Testaments. Sie präsentieren den Kreislauf der Erlösung, beginnend mit der Erzählung von Adam und Eva und endend mit dem Jüngsten Gericht. Daneben finden sich auch einige Heiligenviten und -Martyrien in bildlicher Darstellung.

Frankreich und Byzanz

Die kostbare Handschrift mit Text in Latein und Französisch ist gegen Ende des 12. Jahrhunderts entstanden, ein Jahrhundert später wurde schließlich weiterer Text hinzugefügt. Die Illustrierte Bibel stammt aus der Benediktinerabtei von St. Bertin im Nordwesten Frankreichs. Stilistische Merkmale verweisen auf den sogenannten französischen Stil von 1200. Doch auch byzantinische Einflüsse werden bei der Betrachtung der zum Teil auf Goldgrund präsentierten Miniaturen deutlich. Eine äußerst lebendige Farbgebung, prächtige goldene Figuren und eine flache Darstellungen zeichnen die Malereien in bunten Zierrahmen aus.

Der byzantinische Kaiser und der Niederländische König

Ein weiterer Hinweis auf einen Bezug zu Byzanz verbirgt sich in der Handschrift: neben dem deutlichen byzantinischen Einfluss in den Miniaturen befindet sich sowohl auf der ersten als auch auf der letzten Seite der Handschrift eine Anklage gegen den Zweiten Kreuzzug und gegen Rom. Dies lies die Vermutung aufkommen, die Handschrift sei entstanden im Auftrag des byzantinischen Kaisers Manuel I Komnenos (1118-1180). Außerdem dienten die herrlichen Bibel-Illustrationen ursprünglich vermutlich als Einleitung eines Psalters.
Die Handschrift der Illustrierter Bibel von Den Haag befand sich im 18. Jahrhundert im Besitz von Joseph Désiré Lupus, bevor König Willem I. der Niederlande sie erwarb. 1823 gelangte sie schließlich in die Koninklijke Bibliotheek von den Haag.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Illustrated Bible of The Hague
Biblia Ilustrada de La Haya
Umfang / Format
94 Seiten / 25,5 x 16,5 cm
Datum
1190-1200; Hinzugefügter Text: 1290-1300
Buchschmuck
172 farbige Abbildungen in 45 ganzseitige Miniaturen
Künstler / Schule
Vorbesitzer

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Illustrierte Bibel von Den Haag“

Biblia Ilustrada de La Haya
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Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
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Orbis Mediaevalis – Madrid, 2011
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695 Exemplare
Einband
Grüner Samt mit zwei Buchschließen
Kommentar
1 Band
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