Ein prächtiges Epos über den Zweiten Punischen Krieg: Francesco Di Stefanos Renaissance-Meisterwerk für Papst Nicolaus V.

Silius Italicus: De Secundo Bello Punico Poema

Florenz (Italien) — Um 1448

Silius Italicus: De Secundo Bello Punico Poema

Silius Italicus: De Secundo Bello Punico Poema

Florenz (Italien) — Um 1448

  1. Dieses Epos über den Zweiten Punischen Krieg wurde in der Renaissance wiederentdeckt

  2. Papst Nicolaus V. (1397-1455) besaß einen reich verzierten Kodex, von dem dieses Fragment erhalten ist

  3. Der Künstler der Arbeit war der große Florentiner Meister Francesco Di Stefano (ca. 1422-57)

Silius Italicus: De Secundo Bello Punico Poema

Alternativ-Titel:
  • Silius Italicus
Silius Italicus: De Secundo Bello Punico Poema – Inv. 1791
|Lat. XII, 68 – 4519 – Biblioteca Nazionale Marciana (Venedig, Italien) / The State Hermitage Museum (St. Petersburg, Russland)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Diese sieben grandiosen Blätter zeugen von der Pracht der Handschrift, deren Teil sie einst waren: eine wertvolle italienische Ausgabe der Punica des Silius Italicus aus dem 15. Jahrhundert. Dieses Epos des berühmten antiken römischen Dichters über den Zweiten Punischen Krieg wurde in der Renaissance wiederentdeckt und stark rezipiert. Diese prachtvoll ausgestattete, von Francesco Di Stefano illustrierte Ausgabe war im Privatbesitz von Papst Nikolaus V. Die sieben erhaltenen Blätter präsentieren die allegorischen Figuren von Rom und Karthago, ein Porträt des Silius Italicus, von Hannibal, Scipio Africanus und Papst Nikolaus V. und eine Darstellung des Kriegsgottes Mars.

Silius Italicus: De Secundo Bello Punico Poema

Diese sieben grandiosen Blätter zeugen von der Pracht der Handschrift, deren Teil sie einst waren: eine wertvolle italienische Ausgabe der Punica des Silius Italicus aus dem 15. Jahrhundert. Dieses Epos des berühmten antiken römischen Dichters über den Zweiten Punischen Krieg wurde in der Renaissance wiederentdeckt und stark rezipiert. Diese prachtvoll ausgestattete, von Francesco Di Stefano illustrierte Ausgabe war im Privatbesitz von Papst Nikolaus V. Die sieben erhaltenen Blätter präsentieren die allegorischen Figuren von Rom und Karthago, ein Porträt des Silius Italicus, von Hannibal, Scipio Africanus und Papst Nikolaus V. und eine Darstellung des Kriegsgottes Mars.

Das antike Kriegsepos

In seiner berühmten Punica, auch bekannt unter dem Titel De bello italico, berichtet der antike römische Dichter Silicus Italicus über den Zweiten Punischen Krieg. Dieses Epos machte seinen Autor berühmt. Der Text, der zur Zeit der Renaissance wiederentdeckt und rezipiert wurde, feiert die Größe und Macht Roms und seiner Heroen.

Im Besitz des Papstes

Papst Nikolaus V. (1447-55) besaß einen reich ausgestatteten Codex der Punica. Dieser gelangte nach Nikolaus V. ins Dominikaner-Konvent von St. Peter und Paul in Venedig mit seiner bedeutenden Sammlung. Die überreich ausgestattete und berühmte Handschrift wurde schließlich Opfer von Räubern und so sind heute nur mehr sieben Blätter erhalten. Doch geben diese ein grandioses Zeugnis ab über die überbordende Pracht des einstigen Codex. Heute werden diese Blätter in zwei verschiedenen Sammlungen aufbewahrt: in der Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig und in der Eremitage in St. Petersburg.

Sieben Meisterwerke der Renaissance-Malerei

Die Handschrift zu Silius Italicus ist um 1448 in Florenz entstanden. Der begnadete Künstler des Werkes war Francesco Di Stefano, genannt Il Pesellino, einer der bedeutendsten Künstler des Quattrocento in Florenz. Francesco di Stefano war beeinflusst von den größten Künstlern Italiens, unter anderem von Filippo Lippi und Frau Angelico.
Die erhaltenen sieben Blätter im Format von 33 x 20 cm präsentieren in ganzseitigen Miniaturen wunderschöne Darstellungen im Stil der Renaissance. Prachtvolle Zierrahmen, die Marmor und anderen Materialien imitieren, umgeben die allegorischen Figuren von Rom und Karthago, Porträts von Silius Italicus, Hannibal, dem Feldherrn Scipio Africanus, Papst Nikolaus V. und dem Gott Mars auf seinem Streitwagen, gezogen von zwei Pferden in einer herrlichen Landschaft. Sie alle werden präsentiert als elegante Figuren in bunten Gewändern, im Profil und jeweils in einer bunten Nische stehend.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Silius Italicus
Umfang / Format
14 Seiten / 33,0 x 20,2 cm
Datum
Um 1448
Sprache
Künstler / Schule
Vorbesitzer

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Silius Italicus: De Secundo Bello Punico Poema“

Silius Italicus
Silius Italicus: De Secundo Bello Punico Poema – Inv. 1791
|Lat. XII, 68 – 4519 – Biblioteca Nazionale Marciana (Venedig, Italien) / The State Hermitage Museum (St. Petersburg, Russland)
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Silius Italicus

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Orbis Mediaevalis – Madrid, 2010
Limitierung
949 Exemplare
Einband
7 lose Blätter in Kassette
Kommentar
1 Band
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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