Winzig im Format, aber mit über 400 reich illuminierten Seiten ein großer Einblick in das Leben einer frühmodernen Frau

Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza

16. Jahrhundert

Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza

Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza

— 16. Jahrhundert

  1. Ein winziges Juwel der Renaissance, das von einer spanischen Adeligen und Kunstmäzenin in Auftrag gegeben wurde

  2. Obwohl das Manuskript nur 8,5 x 6 cm misst, umfasst es über 400 reich illuminierte Seiten

  3. Bietet einen direkten Einblick in das Leben einer frühmodernen und gebildeten Frau

Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza

Alternativ-Titel:
  • Book of Hours of Doña Mencía de Mendoza
  • Libro de Horas de Doña Mencía de Mendoza
Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza – 26-III-41 – Biblioteca del Instituto de Valencia de Don Juan (Madrid, Spanien)
Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza – 26-III-41 – Biblioteca del Instituto de Valencia de Don Juan (Madrid, Spanien)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Ein wahrhaftes Kleinod der Buchmalerei des 16. Jahrhunderts: das Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza mit den Maßen 8,5 x 6 cm. Die Auftrag- und Namensgeberin der herrlichen Handschrift, eine spanische Adlige und Ehefrau des Grafen Heinrich III. von Nassau, ist bis heute bekannt als ein herausragendes Beispiel einer gebildeten Frau der frühen Neuzeit. Zusammen mit ihrem Gatten war Doña Mencía de Mendoza eine große Liebhaberin und Förderin der Künste und Mäzenin bedeutender Figuren der Kunstgeschichte bis heute. Als solche legte sie natürlich höchsten Wert auf großartige Leistungen der Künstler, wie sie in ihrem wunderbaren Stundenbuch zum Ausdruck kommen!

Stundenbuch der Dona Menzia de Mendoza

Ein wahrhaftes Kleinod der Buchmalerei des 16. Jahrhunderts: das Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza mit den Maßen 8,5 x 6 cm. Die Auftrag- und Namensgeberin der herrlichen Handschrift, eine spanische Adlige und Ehefrau des Grafen Heinrich III. von Nassau, ist bis heute bekannt als ein herausragendes Beispiel einer gebildeten Frau der frühen Neuzeit. Zusammen mit ihrem Gatten war Doña Mencía de Mendoza eine große Liebhaberin und Förderin der Künste und Mäzenin bedeutender Figuren der Kunstgeschichte bis heute. Als solche legte sie natürlich höchsten Wert auf großartige Leistungen der Künstler, wie sie in ihrem wunderbaren Stundenbuch zum Ausdruck kommen!

Herrliche Miniaturen zum Leben Marias

Auf 404 Seiten versammelt die Handschrift im zierlichen Format von 8,5 x 6 cm insgesamt 17 ganzseitige Miniaturen. Die herrlichen Malereien präsentieren Darstellungen unter anderem zur Marienlegende - von der Verkündigung und Geburt Christi bis hin zur Marienkrönung -, außerdem zu den vier Evangelisten und einigen weiteren Heiligen, die wohl für die Auftraggeberin von besonderer persönlicher Bedeutung waren. Eingenommen werden diese Szenen, die den lateinischen Text der Handschrift auf gelungene Weise immer wieder unterbrechen und illustrieren, von prächtigen Randverzierungen.

Eine interessante Frauengestalt des 16. Jahrhunderts

Mehrmals ist außerdem das Wappen der Doña Mencía de Mendoza in er Handschrift abgebildet. Doña Mencía de Mendoza (1508 – 1554) wurde schon von Zeitgenossen als ein herausragendes Beispiel einer gebildeten Frau des 16. Jahrhunderts bezeichnet. Die spanische Adlige war Marquesa del Cenete und auch in der europäischen Geschichte von Bedeutung. 1524 heiratete sie ein erstes Mal: sie wurde die dritte Ehefrau des Grafen Heinrich III. von Nassau, Herr von Breda und in den Jahren 1515 bis 1521 Statthalter von Holland und Seeland. Dieser engagierte sich zusammen mit seiner Frau als bedeutender Kunstsammler und Förderer der Künste. In seinem Besitz befanden sich unter anderem Werke von Hieronymus Bosch und Jan Gossaert. Mencía machte den Hof in Breda – der Palast in Breda wurde von dem Architekten Rombout II. Keldermans nach den Wünschen des Paares im Stil der Renaissance umgeformt - zu einem Zentrum der Künste und Treffpunkt der Literaten. Doña Mencía de Mendoza war humanistisch gebildet - als Schülerin des Humanisten Juan Luis Vives – und eine große Kämpferin für die Würde der Frauen in der Gesellschaft des 16. Jahrhunderts. Ihr Abbild ist in einem Porträt Simon Benings überliefert.

Ein sehr persönlicher Einblick

Neben dem Wappen von Doña Mencía de Mendoza als Marquesa del Zenete ist in der Handschrift auf einer Seite auch das Wappen des Grafen Heinrich III. von Nassau aufgeführt, dem ersten Ehemann der Doña Mencía de Mendoza. Das Stundenbuch enthält also direkte Hinweise auf seine Besitzerin und ihren berühmten Gemahl. Somit bietet das Stundenbuch, das heute im Instituto de Valencia de Don Juan in Madrid aufbewahrt wird, einen unmittelbaren Einblick in das Leben dieser beeindruckenden und bedeutenden Frauengestalt des 16. Jahrhunderts!

Kodikologie

Alternativ-Titel
Book of Hours of Doña Mencía de Mendoza
Libro de Horas de Doña Mencía de Mendoza
Umfang / Format
404 Seiten / 8,5 x 6,0 cm
Datum
16. Jahrhundert
Sprache
Buchschmuck
17 ganzseitige Miniaturen
Auftraggeber
Doña Mencía de Mendoza (1508 - 1554)

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza“

Libro de Horas de Doña Mencía de Mendoza
Stundenbuch der Doña Mencía de Mendoza – 26-III-41 – Biblioteca del Instituto de Valencia de Don Juan (Madrid, Spanien)
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Libro de Horas de Doña Mencía de Mendoza

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Testimonio Compañía Editorial – Madrid, 2002
Einband
Ledereinband, dekoriert mit einem Herz, aus dem Strahlen hervortreten. Das Faksimile ist aufbewahrt in einer Holzkiste mit rotem Samt und Silberschließen, die mit einem Schlüssel zu öffnen sind.
Kommentar
1 Band (118 Seiten) von De juana Hidalgo Ogayar
Sprache: Spanisch
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Details
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