Hitda-Codex

Cod 1640 - Hessische Landes- und Hochschulbibliothek (Darmstadt, Deutschland)

Alternativ-Titel:

Hitda-Evangeliar, Darmstädter Hitda-Codex, Evangeliar der Hitda von Meschede

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Hitda-Evangeliar
Darmstädter Hitda-Codex
Evangeliar der Hitda von Meschede

Art
Umfang / Format

219 Seiten / 29.0 x 21.8 cm

Herkunft
Datum
Um 1000
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Gero (ca. 900 - 29. Juni 976), Erzbischof von Köln oder Abtissin Hidta von Meschede

Buchschmuck

58 Schmuckseiten

Kurzbeschreibung

Der sogenannte Hitda-Codex gilt als eines der Schmuckstücke der mittelalterlichen ottonischen Buchmalerei. Um das Jahr 1000 vermutlich in Köln entstanden, ist die Handschrift unmittelbar mit dem adligen Damenstift St. Walburga in Meschede verbunden. Dessen Äbtissin Hitda, im Dedikationsbild selbst verewigt, gab vermutlich den Auftrag zu diesem prachtvollen Codex. Außerdem ist der Name des Erzbischofs Gero von Köln in der Forschung als weiterer möglicher Auftraggeber zu finden. Die 58 Miniaturen der Handschrift zu biblischen Szenen machen den Codex mit ihrem außergewöhnlichen Stil zu etwas ganz Besonderem!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Hitda-Codex

Der sogenannte Hitda-Codex gilt als eines der Schmuckstücke der mittelalterlichen ottonischen Buchmalerei. Um das Jahr 1000 vermutlich in Köln entstanden, ist die Handschrift unmittelbar mit dem adligen Damenstift St. Walburga in Meschede verbunden. Dessen Äbtissin Hitda, im Dedikationsbild selbst verewigt, gab vermutlich den Auftrag zu diesem prachtvollen Codex. Außerdem ist der Name des Erzbischofs Gero von Köln in der Forschung als weiterer möglicher Auftraggeber der Handschrift zu finden. Die 58 Miniaturen der Handschrift zu biblischen Szenen machen den Codex mit ihrem außergewöhnlichen Stil zu etwas ganz Besonderem!

Die adlige Äbtissin oder der Erzbischof?

Der Hitda-Codex ist ein spannendes Werk der Kölner Buchmalerei um das Jahr 1000. Heute ist der Codex nach einem seiner möglichen Auftraggeber benannt: der Äbtissin Hitda von Meschede. Bei dieser handelte es sich wohl um eine hochrangige Persönlichkeit, vermutlich aus der Familie der Grafen von Werl. Als Äbtissin stand sie dem Stift St. Walburga in Meschede vor, einem adligen Damenstift aus karolingischer Zeit. Bei der kostbaren Handschrift könnte es sich um ein wertvolles Geschenk an ihr Kloster gehandelt haben, ähnlich ihrer Schenkungen, die in dem – zwar späteren - Verzeichnis ihrer zahlreichen Schenkungen in der Handschrift verzeichnet ist. Dort werden unter anderem prunkvolle Goldkreuze und eine wertvolle Marienstatue aufgeführt.

Hidda, die Mutter des Gero

Ein weiterer bekannter Name, der vermutlich als Auftraggeber mit der Handschrift in Verbindung gebracht werden kann, ist der Name Gero. Dieser Gero (um. 900 - 976) war der Erzbischof von Köln und ist bekannt als Stifter des berühmten Gero-Codex. Der Hitda-Codex könnte einer seiner kostbaren Aufträge gewesen sein, um das Vermächtnis seiner 969/70 in Jerusalem verstorbenen Mutter Hitda zu erfüllen.

Stilistisch herausragende Malerei

Großformatigen Bibelszenen illustrieren das Evangeliar. Auf 58 Bildseiten werden diese Szenen unter großzügiger Verwendung von Blattgold präsentiert. Breite, bunte Rahmen umgeben die zentralen Darstellungen mit großen Figuren im Zentrum. Doch vor allem die expressive Formensprache und das bemerkenswerte Kolorit machen diese Miniaturen zu etwas Besonderem. Im Dedikationsbild ist eine Darstellung zu sehen, die die Namensgeberin Hitda zeigt, wie sie das Evangeliar der Heiligen Walburga widmet. Und auch die berühmte Miniatur zum Sturm auf dem Meer ist in ihrer unglaublichen Ausdrucksstärke zu einer Ikone geworden.

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