Hortus Eystettensis

SJ II 2892-2894 - Array (Eichstätt, Deutschland)

Alternativ-Titel:

Eichstätter Garten

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Eichstätter Garten

Art
Umfang / Format

3 Bände - 734 Seiten / 56.0 x 47.0 cm

Herkunft
Datum
1613
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Johann Konrad von Gemmingen, Fürstbischof von Eichstätt

Künstler / Schule

Basilius Besler (1561–1629), Bischof von Eichstätt

Buchschmuck

367 Tafeln auf Imperialfolio mit 1084 lebensgroßen farbigen Zeichnungen von Pflanzen in Blüte, 5 Titelbilder und eine Tafel mit einem Porträt des Autors

Kurzbeschreibung

Das berühmte, umfangreiche und wunderschön gestaltete Überblickswerk über die Pflanzenwelt des Hortus Eystettensis aus dem frühen 17. Jahrhundert: der Nürnberger Apotheker Basilius Besler, vom Eichstätter Fürstbischof Konrad von Gemmingen beauftragt, fertigte die drei Bände umfassende Prachtausgabe des Hortus Eystettensis. Über 1000 herrlich kolorierte Kupferstiche präsentieren die heimischen und exotischen Pflanzen des berühmten botanischen Gartens von Eichstätt in beeindruckender Schönheit und botanischer Genauigkeit.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Hortus Eystettensis

Johann Konrad von Gemmingen (1561-1612), Fürstbischof von Eichstätt, gab im Jahr 1595 den Auftrag zur Anlage eines botanischen Gartens auf den Bastionen der Willibaldsburg über Eichstätt, dem Sitz der Fürstbischöfe. Unter der Konzeption und Betreuung von Joachim Camerarius und später von Basilius Besler wurde so der berühmte Hortus Eystettensis angelegt. Kostbare und exotische Pflanzen sowohl aus Europa als auch aus den übrigen Teilen der Welt präsentierten sich hier in ihrer Pracht und machten den Garten zu vor einem Mittel der Repräsentation der Macht des Fürstbischofs von Eichstätt. Der Hortus Eystettensis, heute auf der Willibaldsburg wieder in seiner ursprünglichen Konzeption zu bewundern, wurde zu einem der berühmtesten Gärten Deutschlands!

Ein Prachtband zur Pflanzenwelt des Hortus Eystettensis

Basilius Besler (1561–1629), ein Nürnberger Apotheker, Botaniker und Verleger, der auch für die Anlage des botanischen Gartens von Eichstätt verantwortlich war, plante eine Veröffentlichung, die den Hortus Eystettensis des Fürstbischofs einem breiten Publikum bekannt machen sollte. Diese prachtvolle Arbeit erschien schließlich im Jahr 1613: Drei großformatige Bände mit insgesamt 734 Seiten, darin 367 Tafeln mit 1084 lebensgroßen Darstellungen von Pflanzen. Die Tafeln sind zum Teil nach oben ausklappbar, so dass eine Pflanze auf einem einzigen Blatt von der Wurzel bis zur Blüte zu sehen ist.

Die kolorierten Darstellungen

Diese wunderschön und in kräftigen Farben kolorierten Kupferstiche präsentieren die ganze Vielfalt des Hortus Eystettensis mit seinen Arznei-, Zier- und Nutzpflanzen: prächtig blühende Blumen und seltene Heilpflanzen, köstliche Beeren und exotische Früchte. Und neben der den Augen schmeichelnden Schönheit der kolorierten Darstellungen kommt auch die botanische Genauigkeit nicht zu kurz. Dazu holte sich Besler die Unterstützung des Botanikers Ludwig Jungermann.

Die kostbare Erstausgabe

In der Universitätsbibliothek Eichstätt, wo auch die originalen Vorzeichnungen für die großartigen Kupferstiche aufbewahrt werden, befindet sich heute eine der seltenen Erstausgaben des berühmten botanischen Prachtbuches zum Hortus Eystettensis. Dabei handelt es sich um „eines der besterhaltenen Exemplare des kolorierten Erstdrucks“. Die Prachtausgabe des Hortus Eystettensis von Basilius Besler war ein großer Erfolg und ist bis ins 18. Jahrhundert hinein in insgesamt fünf Auflagen erschienen. Die erste Auflage – noch dazu mit kolorierten Kupferstichen – gilt jedoch als die prachtvollste!

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