Vergilius Romanus

Vat. lat. 3867 - Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)

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Kodiologie

Art
Umfang / Format

618 Seiten / 33.2 x 32.3 cm

Herkunft
Datum
Um 500
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Autor: Publius Vergilis Maro - Virgil (70 - 19 B.C.)

Buchschmuck

19 Miniaturen, die meisten von ihnen ganzseitig

Vorbesitzer

Abtei Saint Denis in Paris
Pabst Sixtus IV. (1471 - 1484)

Kurzbeschreibung

Der Codex „Vergilius Romanus“ ist eine illuminierte Handschrift aus dem 5. Jahrhundert mit Texten des Dichters Vergil. Das Manuskript ist eines der ältesten Werke, das heute in der Bibliothek des Vatikans aufbewahrt wird. Es enthält Hauptwerke der antiken Buchmalerei und dokumentiert den Übergang der antiken Kunst zu Buchmalerei des Mittelalters.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Vergilius Romanus

Eines der ältesten Werke, das in der Vatikanbibliothek aufbewahrt wird, ist der Codex „Vergilius Romanus“. Es enthält die Dichtungen des berühmten Poeten Vergil und insgesamt 19 Bilder, die die Geschehnisse des Textes illustrieren. Diese Bilder zählen zu den Hauptwerken der spätantiken Buchmalerei. Sie werden von Forschern zur Untersuchung der Verbindung zwischen antiker Kunst und mittelalterlicher Buchmalerei herangezogen. Die packenden, farbigen Miniaturen sind in Rahmen aus reinem Blattgold eingefasst.

Der Poet Vergil

Publius Vergilius Maro, besser bekannt unter dem Namen Vergil, war ein lateinischer Dichter und Epiker, der während der Zeit der Römischen Bürgerkriege und des Prinzipats des Octavian lebte. Er ist einer der wichtigsten Autoren der klassischen römischen Antike. Seine Werke, die Bucolica, die Georgica und die Aeneis revolutionierten die lateinische Dichtung. Bereits kurz nach seinem Tode sind diese immer wieder abgeschrieben, herausgegeben, kommentiert und intertextuell verarbeitet worden. Die Buchausgabe Vergilius Romanus vereint seine Hauptwerke in einem Codex, der mit den atemberaubenden Bildern eines der wichtigsten Dokumente antiker Buchkunst darstellt.

Historische Buchmalerei

Der Codex „Vergilius Romanus“ ist ein Buchschatz, der bei seinen Betrachtern Ehrfurcht erzeugt. Nur wenige illuminierte Codices der antike sind heute noch im Original erhalten, und kaum eines dieser Werke ist ähnlich reizvoll gestaltet. Die Illustrationen des Vergilius Romanus weisen Stilmerkmale der antiken Maltradition auf, wie sie im vierten Jahrhundert praktiziert wurde. Jedoch deutet der Vergilius Romanus die Abwendung von diesem klassischen Formenkanon an. Seine Illustrationen zeigen im direkten Vergleich mit anderen Werken die Weiterentwicklung antiker Buchmalerei zur mittelalterlichen Buchkunst an. Die historische Bedeutung dieses Werkes ist unermesslich. Die spannenden Bilder sind in sieben verschiedenen Farben gehalten und wurden in einen Rahmen aus wertvollem Blattgold gesetzt.

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