Atlas Karls V. und Atlas Magellans

John Carter Brown Library (Providence, USA)

Alternativ-Titel:

Charles V Atlas & Magellan Atlas, Colección: Atlas de Carlos V y Atlas de Magallanes, Set of Atlases: the Charles V and Magellan Atlases, Collection: Atlas de Charles Quint et Atlas de Magellan, Collezione Atlante di Carlo V e Atlante di Magellano, Colecção Atlas de Carlos V e Atlas de Magalhães

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Charles V Atlas & Magellan Atlas
Colección: Atlas de Carlos V y Atlas de Magallanes
Set of Atlases: the Charles V and Magellan Atlases
Collection: Atlas de Charles Quint et Atlas de Magellan
Collezione Atlante di Carlo V e Atlante di Magellano
Colecção Atlas de Carlos V e Atlas de Magalhães

Art
Umfang / Format

32 Seiten
36 Seiten / 22.0 x 15.0 cm
20.0 x 14.0 cm

Herkunft
Datum
16. Jahrhundert
Stil
Genre
Auftraggeber

Karl V., Römischer Kaiser und König von Spanien (1500-1558)

Künstler / Schule

Kartograf: Batista Agnese von Genoa
Illuminator: Giulio Clovio

Buchschmuck

68 Gold- und Silberminiaturen

Vorbesitzer

König Philipp II. von Spanien

Kurzbeschreibung

Das Kompendium von zwei bedeutenden Atlanten des 16. Jahrhunderts bietet einen Einblick in die Pracht, mit welcher solche geographischen Hilfsmittel in der Renaissance ausgestattet wurden. Der Atlas Karls V. wurde um 1542 von dem berühmten Kartographen Battista Agnese in Venedig angefertigt und mit wunderbarem Buchschmuck von Giulio Clovio vervollständigt. Der Atlas von Magellan erzählt die Geschichte der ersten Weltumsegelung durch den Portugiesen im Auftrag des spanischen Königs Karl I. (und späteren Kaisers Karl V.). Bedeutende Namen sind mit diesen markanten und künstlerisch beeindruckenden kartographischen Werken verbunden.

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Beschreibung

Atlas Karls V. und Atlas von Magellan

Das Kompendium von zwei bedeutenden Atlanten des 16. Jahrhunderts bietet einen Einblick in die Pracht, mit welcher solche geographischen Hilfsmittel in der Renaissance ausgestattet wurden. Der Atlas Karls V. wurde um 1542 von dem berühmten Kartographen Battista Agnese in Venedig angefertigt und mit wunderbarem Buchschmuck von Giulio Clovio vervollständigt. Der Atlas von Magellan erzählt die Geschichte der ersten Weltumsegelung durch den Portugiesen im Auftrag des spanischen Königs Karl I. (und späteren Kaisers Karl V.). Bedeutende Namen sind mit diesen markanten und künstlerisch beeindruckenden kartographischen Werken verbunden.

Kartographie der Renaissance

Auf 32 bzw. 36 Seiten wird in den Karten der Atlanten das Bild der Welt um die Mitte des 16. Jahrhunderts ersichtlich. In dieser Zeit der großen Entdeckungen wandelte sich dieses Bild der Welt beständig, besonders wurde es aber durch all die neu entdeckten Erdteile immer konkreter und realistischer.
Karl V., der römisch-deutsche Kaiser, gab um 1542 den Auftrag zu einem Atlas, der seinem Sohn Philipp als luxuriöses Hilfswerkzeug beim Geographieunterricht dienen sollte. Zu seinem 16. Geburtstag schließlich erhielt der zukünftige spanische König Philipp II. den Atlas als Geschenk. Als Kartograph gewann Karl V. den aus Genua stammenden Battista Agnese, einen der Größten seiner Zunft. Mit seinem Gesamtwerk von mehr als 100 Atlanten stellte er sein Wissen und Können ausdrücklich zur Schau. Er war in Venedig tätig, wo er kartographische Werke für die europäischen Königshäuser und weitere bedeutende Auftraggeber fertigte.
Der Atlas für Kaiser Karl V. enthält eine Vielzahl von verschiedenen Karten: mehrere detaillierte Karten von einzelnen Erdteilen, etwa vom italienischen Stiefel oder der Baja California, mit zahlreichen Beschriftungen und geographischen Angaben. Außerdem gibt es verschiedene Weltkarten in größerem Maßstab, eine Karte der Sternzeichen und eine Darstellung der Armillarsphäre.

Ein Atlas als Kunstwerk

All diese geographisch genauen Darstellungen sind eingebettet in einen breiten Rahmen aus prächtigen Bordüren. In Ornamentfelder mit pflanzlichen Darstellungen oder Putten, Masken und Fabelwesen, sind Bildfelder eingebettet. Sie zeigen szenische Darstellungen und Porträts, die teilweise sehr antikisch anmutend, etwa Reiterdarstellungen und ähnliches wie aus der griechischen Vasenmalerei. In diese ganze Pracht sind viele Devisen, Wappen und die schon erwähnten Porträts - im Stil antiker Medaillen - integriert. Insgesamt ist schon am Stil dieser Buchmalereien der deutliche Einfluss der Renaissance zu erkennen. Der Künstler dieser Ausgestaltung der Karten – zum Teil sogar mit wertvollem Gold – war der Italiener Giulio Clovio. Mit seinem Hauptwerk, dem Stundenbuch des Kardinals Alessandro Farnese, gilt Clovio als der Berühmteste unter den italienischen Buchmalern der Renaissance.

Die Geschichte der ersten Weltumsegelung

Der zweite Atlas, 1544 entstanden, wird als Atlas von Magellan bezeichnet. Er enthält Karten mit Bezug zu Ferdinand Magellan (1480-1521), der für seine erste Weltumsegelung Berühmtheit erlangte. Im Dienste des spanischen Königs Karl I., dem späteren Kaiser Karl V., segelte der Portugiese am 20. September 1519 mit einer Flotte von fünf Schiffen nach Westen, um die sogenannte Westpassage zum Pazifik zu entdecken. Dieses Vorhaben war erfolgreich – die sogenannte Magellanstraße wurde sogar nach ihm benannt – doch starb Magellan vor der Heimkehr auf den Philippinen.
Die Karten in diesem Atlas sind ebenso detailliert ausgearbeitet wie im Atlas Karls V. Sie enthalten genaue Angaben besonders für die Gewässer und Meere, da sie hauptsächlich für die Seefahrt dienen sollten.

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