Biblia Pauperum

Pal. lat. 871 - Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)

Alternativ-Titel:

Armenbibel, Bible of the Poor, Biblia picta

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Armenbibel
Bible of the Poor
Biblia picta

Art
Umfang / Format

Part 1: 46 Seiten
Part 2: 20 Seiten / 36.2 x 27.5 cm

Herkunft
Datum
Teil 1: Zweites Viertel des 15. Jahrhunderts; Teil 2: 1349 und ca. 1400
Stil
Genre
Sprache

Kurzbeschreibung

Die Biblia Pauperum ist ein Codex, der im 15. Jahrhundert in Deutschland entstanden ist. Das Werk wurde vom Fürstbischof zu Bamberg in Auftrag gegeben. Es enthält verständliche und künstlerisch ansprechende Bilder, die ausgewählte Szenen des Neuen und Alten Testaments darstellen.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Die Biblia Pauperum

Im Besitz der vatikanischen Bibliothek befindet sich eine sogenannte „Biblia Pauperum“, die in 50 anschaulichen Illustrationen Ereignisse des Neuen und Alten Testaments darstellt. Dieser Codex wurde im 15. Jahrhundert von Friedrich von Hohenlohe, dem Fürstbischof zu Bamberg, in Auftrag gegeben. Die Armenbibel besteht aus zwei Teilen, von denen der erste Teil im zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts in Nordhessen angefertigt wurde. Der zweite Teil der Bibel entstand zwischen 1349 und 1400 in Bamberg. Die insgesamt 66 Seiten der Handschrift zeigen wichtige Szenen der Bibel in feinster gotischer Buchkunst.

Was ist eine Armenbibel?

Eine mittelalterliche Armenbibel, auf lateinisch „biblia pauperum“, ist eine Sammlung ausgewählter Szenen aus dem Neuen und Alten Testament. Üblicherweise zeigt eine Armenbibel auf jeder Seite eine bildliche Darstellung eines neutestamentlichen Ereignisses aus dem Leben Jesu Christi. Diese Szene wird umrahmt von meist vier Abbildungen, die Personen oder Ereignisse des Alten Testaments zeigen. Die alttestamentlichen Szenen sind um die zentrale neutestamentliche Darstellung angeordnet und werden so in Bezug zueinander gesetzt. Die Bibelgeschichten werden in einem zielgerichteten, heilsgeschichtlichen Zusammenhang dargestellt. Armenbibeln waren günstiger als vollständige Bibelcodices, daher stammt auch die Bezeichnung.

Ein ansprechend einfacher Stil

Die Bamberger Armenbibel entstand zu dem Zweck, die Gemeinde durch anschauliche Bilder mit der Bibel vertraut zu machen. Der größte Teil der Bevölkerung konnte im Mittelalter weder lesen noch schreiben. Der Buchmaler, der das Werk illuminierte, gestaltete seine Miniaturen leicht verständlich und ansprechend. Er wählte leuchtende Farben für seine Figuren und positionierte die Bilder des Alten und Neuen Testaments so, dass die zusammenhängenden Geschichten gut nachzuvollziehen waren. Unterstützt werden die Miniaturen durch erklärende Textpassagen, die mit farbigen Initialen verziert wurden.

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