Beatus-Fragmente

Beatus-Fragmente – Testimonio Compañía Editorial – Archivo de la Corona de Aragón (Barcelona, Spanien) / andere

Spanien — 9.–12. Jahrhundert

Die Fragmente eines theologischen Mammutwerks: Eine bemerkenswerte Zusammenstellung zerbrechlicher Seiten von wunderschönen Beatus-Handschriften aus Archiven und Bibliotheken in ganz Spanien

  1. Beatus von Liébana (ca. 730 - ca. 800) schrieb seinen berühmten Apokalypse-Kommentar in 12 Büchern um das Jahr 800

  2. Der Kommentar wurde in reich illuminierten Handschriften vornehmlich aus dem 10.–11. Jahrhundert adaptiert

  3. Das vorliegende Kompendium stellt fragile Stücke aus Archiven und Bibliotheken in ganz Spanien zusammen

Beatus-Fragmente

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Beschreibung
Beatus-Fragmente

Die großformatigen und reich illustrierten Beatus-Handschriften des 10. bis 12. Jahrhunderts sind ein herausragendes Zeugnis der immensen Schöpfungskraft der Buchmalerei in Nordspanien. Diese illustrierten Codices zum berühmten Apokalypse-Kommentar des Beatus von Liébana sind bis heute zahlreich erhalten. In spanischen Archiven werden zudem eine Vielzahl an Fragmenten von Beatus-Handschriften aufbewahrt. Diese, zum Teil bereits vor über einem Jahrtausend entstandenen Kunstwerke bieten in diesem Kompendium einen herrlichen Überblick über die große und wegweisende Tradition der nordspanischen Beatus-Handschriften!

Beatus-Fragmente

Die großformatigen und reich illustrierten Beatus-Handschriften des 10. bis 12. Jahrhunderts sind ein herausragendes Zeugnis der immensen Schöpfungskraft der Buchmalerei in Nordspanien. Diese illustrierten Codices zum berühmten Apokalypse-Kommentar des Beatus von Liébana sind bis heute zahlreich erhalten. In spanischen Archiven werden zudem eine Vielzahl an Fragmenten von Beatus-Handschriften aufbewahrt. Diese, zum Teil bereits vor über einem Jahrtausend entstandenen Kunstwerke bieten in diesem Kompendium einen herrlichen Überblick über die große und wegweisende Tradition der nordspanischen Beatus-Handschriften!

Der berühmte Apokalypse-Kommentar

Beatus von Liébana (um 730–800), ein asturischer Mönch und Theologe aus dem Kloster San Martin de Turieno im Tal von Liébana, verfasste um das Jahr 800 sein Hauptwerk, das ihn bis heute berühmt machte: den berühmten Apokalypse-Kommentar in zwölf Büchern. Beatus von Liébana bot damit eine Deutungs- und Erklärungshilfe zum biblischen Text der Offenbarung des Johannes zum Ende der Welt. Die berühmte Apokalypse mit ihrem oft rätselhaften Text, mit wundersamen und schrecklichen Erscheinungen und Ereignissen, bot ausreichend Stoff für die verschiedensten Deutungen, die von Theologen heiß diskutiert wurden.

Eine phantastische Bildwelt und grandiose Tradition

Der bedeutende Text des Beatus von Liébana wurde in großformatigen Handschriften festgehalten und dabei reich illustriert. Sie entstanden hauptsächlich vom 10. bis 12. Jahrhundert, es sind jedoch auch einige Exemplare aus dem frühen 13. Jahrhundert bekannt. Sie wurden meist überreich ausgeschmückt mit oft sogar doppelseitigen Miniaturen und boten den begabten Miniaturisten die Gelegenheit, neue Bilderfindungen zu präsentieren. Vielköpfige Untiere, dunkle Engel und andere rätselhafte Erscheinungen aus der Apokalypse bildeten das Material der herrlichen Illustrationen. Diese vor über einem Jahrtausend entstandenen sogenannten Beatus-Handschriften sind bis heute zahlreich erhalten, manche davon besser, andere nur noch fragmentarisch. Nichtsdestotrotz lassen sich an diesen Beatus-Fragmenten die herausragende Qualität und die überragende Kunstfertigkeit der Handschriften und Miniaturisten im Norden Spaniens wunderbar nachvollziehen!

Besonders fragile Schätze

Bis heute werden in zahlreichen Sammlungen solche Beatus-Fragmente aufbewahrt. Das vorliegende Kompendium versammelt fragile Schriftstücke aus dem Archivo de la Corona de Aragón in Barcelona, dem Archivo Histórico Provincial de León, dem Archivo Histórico Diocesano de León, dem Archivo General de la Nación (México), dem Archivo del Monasterio de San Pedro de las Dueñas (León), der Biblioteca de la Abadía de Montserrat, dem Archivo de Santo Domingo de Silos, dem Archi¬vo de la Real Chancillería de Valladolid und dem Archivo Histórico Provincial de Zamora. Insgesamt 16 Blätter aus dem 9. bis 12. Jahrhundert - zum Teil kleinere Stücke von ganzen Folios, zum Teil ganze oder sogar Doppelseiten – aus spanischen Handschriften zum Apokalypse-Kommentar des Beatus von Liébana werden hier präsentiert. Es handelt sich dabei um wunderschöne Zeugnisse der bedeutenden Beatus-Tradition: um Textseiten mit mehrfarbiger Schrift und kunstvoll gestalteten Initialen, um Miniaturseiten mit wunderschönen Bildfindungen zu den phantastischen Erzählungen der Offenbarung des Johannes!

Kodikologie

Alternativ-Titel
Beatus von Liébana-Fragmente
Fragments of Beatus
Fragmentos de Beatos
Umfang / Format
34 Seiten / 35,8 × 26,7 cm
Herkunft
Spanien
Datum
9.–12. Jahrhundert
Sprache
Inhalt
Kommentar zum Buch der Offenbarung von Beatus von Liébana

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Beatus-Fragmente – Testimonio Compañía Editorial – Archivo de la Corona de Aragón (Barcelona, Spanien) / andere
Testimonio Compañía Editorial – Madrid, 2009
Faksimile-Editionen

#1 Fragmentos de Beatos

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Testimonio Compañía Editorial – Madrid, 2009
Einband: In Stoff gewickelte Kassette
Kommentar: 2 Bände
Sprache: Spanisch
Faksimile: 1 Band Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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