Faszinierend lebendig und detailreich: Leuchtende Blumen, Insekten und Vögel auf fast jeder Seite dieses Meisterwerks von Simon Bening

Blumenstundenbuch von Simon Bening

Gent und Brügge (Belgien) — 1520-1525

Blumenstundenbuch von Simon Bening

Blumenstundenbuch von Simon Bening

Gent und Brügge (Belgien) — 1520-1525

  1. Eines der größten Werke des großen Simon Simon Bening (ca. 1483-1561) zeigt im Detail Blumen und Pflanzen aller Art

  2. Die begleitend dargestellten Insekten und Vögel wirken unvergleichlich plastisch und realistisch

  3. Nahezu jede Seite des privaten Andachts- und Gebetbuchs ist auf diese Weise und mit ganzseitigen Miniaturen illustriert

Blumen-Stundenbuch von Simon Bening (Vorzugsausgabe)

Blumenstundenbuch von Simon Bening

Messfeier

Drei Geistliche mit Tonsur und Messgewand knien betend und sich verbeugend vor einem Altar mit geöffnetem Schnitzretabel. Ihre Gebete werden von einem Männer- und Knabenchor begleitet, der sich um ein Lektionar versammelt hat, auf dem das Graduale liegt. Dieses Choralbuch mit seiner extra großen Notation gibt den Chorherren eine Hilfestellung für ihre liturgischen Gesänge. Ein Sänger in hellblauem Gewand schaut jedoch mit zum Gesang geöffnetem Mund in unsere Richtung, so als würden wir geradewegs der heiligen Zeremonie beitreten.

Blumenstundenbuch von Simon Bening

Alternativ-Titel:
  • Blumen-Stundenbuch von Simon Bening
  • Simon Bening's Flowers Book of Hours
Blumenstundenbuch von Simon Bening – Clm 23637 – Bayerische Staatsbibliothek (München, Deutschland)
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Regulärer Preis ohne Anmeldung (wie neu)1.980 €
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Etwa im Zeitraum von 1520 bis 1525 schaffte der berühmte flämische Buchkünstler Simon Bening eines seiner großartigsten Werke, nämlich das sogenannte Blumenstundenbuch. Er fertigte das illuminierte Manuskript in seinen Werkstätten in Gent und Brügge an und versah es mit unvergleichlichen ganzseitigen Miniaturen und Randdekorationen auf jeder Textseite. Beeindruckend ist die Vielfalt der Gestaltungsformen, die Bening für dieses private Gebetbuch auswählte. Die Dekorationsmuster aus Blüten und Blumen jeder Art, aus kleinen Vogel- und Insektendarstellungen wirken unvergleichlich plastisch und realitätsnah und geben dem Stundenbuch seinen Namen.

Das Blumen-Stundenbuch von Simon Bening

Das sogenannte Blumen-Stundenbuch ist nicht nur eines der schönsten und prachtvollsten Meisterwerke des berühmten Buchmalers Simon Bening. Es zählt gleichzeitig zu den hochwertigsten illuminierten Handschriften, die jemals hergestellt wurden. Der religiöse Text des Werkes ist nach dem international gültigen Muster mittelalterlicher Stundenbücher gestaltet. Er eröffnet mit einem Kalendarium, auf welches ein einleitendes Gebet und Auszüge aus den vier Evangelien folgen. Weitere Textbestandteile sind ein Marienoffizium, ein Totenoffizium sowie Bußpsalmen und Gebete an hohe Heilige. Das Manuskript weist eine unvergleichliche Vielfalt an verschiedenen Gestaltungsmustern auf. Beinahe jede Seite des privaten Andachts- und Gebetbuches ist kunstvoll illustriert. Neben 70 bezaubernden ganzseitigen Miniaturen enthält die Handschrift über 300 Seiten mit einzigartig plastischen Dekorationen aus Tier- und Pflanzenmustern.

Der flämische Meister der Buchkunst

Simon Bening, Sohn des Miniaturmalers Alexander Bening, kam um 1483 in der belgischen Stadt Brügge zur Welt. In der Werkstatt seines Vaters erlernte er das Handwerk der Buchillumination. Während seiner Ausbildung lernte er die Arbeiten großer Buchmaler wie Gerard Horenbout kennen, mit welchem er einige Jahre später in Zusammenarbeit die großartigsten illuminierten Handschriften der Niederlande herstellte. Ab 1500 begann Bening selbstständig zu arbeiten und wurde im Jahre 1508 in die Buchmalgilde zu Brügge aufgenommen. Dabei handelte es sich um ein Privileg, das nur den begabtesten Meistern des Faches zugesprochen wurde. Spätestens 1525 ist Simon Bening der unumstrittene Star der Buchmalszene des späten Mittelalters. Der portugiesische Diplomat und Humanist Damião de Góis nannte ihn den „besten Meister der Buchillustration in ganz Europa“. Seine handgefertigten, einzigartig illuminierten Manuskripte werden heute in den renommiertesten Museen weltweit verwahrt.

Unverwechselbare Illumination

Das Blumenstundenbuch hat aus mehreren Gründen eine einzigartige und unerreichte Position in der Geschichte mittelalterlicher Manuskripte. Zunächst einmal gibt es kein weiteres Werk dieser Art, welches tatsächlich Dekorationen auf jeder Textseite enthält. Farbenfrohe Muster in unendlicher Gestaltungsvielfalt und üppiger Goldschmuck strahlen dem Betrachter auf jeder Buchseite entgegen. Ebenso erstaunlich ist die Art, wie Simon Bening in seiner Malerei künstlerische Vorbilder interpretiert. Er experimentierte in seinen Miniaturen mit den unterschiedlichsten Vorlagen, von Tafelbildern des altniederländischen Malers Hugo van der Goes bis hin zu Stichen des deutschen Kupferstechers und Malers Martin Schongauer. Unfassbar kreativ wandelte er diese meisterhaften Vorlagen in seinen eigenen Bildern ab, kombinierte sie mit neuen künstlerischen Ideen und erweiterte sie um unverwechselbare Einzelmotive.

Die reizvollen und kreativen Bildnisse des Werkes

Die ganzseitigen Miniaturen des Blumenstundenbuches geben ein erstaunlich breites Spektrum an typisch mittelalterlichen Tätigkeiten und Gepflogenheiten wieder. 12 liebevoll ausgestaltete Kalenderbilder zeigen alltägliche Szenen aus dem Leben der überwiegend bäuerlichen Bevölkerung. Man sieht Bauern, wie sie im Ablauf des Jahres ihre Arbeit auf dem Feld verrichten. Ebenso zeigen die Miniaturen typische Freizeitbeschäftigungen und Aktivitäten, denen man im Mittelalter zum Zeitvertreib nachging. Bootspartien und Schlittenfahrten gehören dazu, sogar ein Ritterturnier ist dargestellt. Die fantasievollen Bilder werden begleitet von unglaublich einfallsreichen und plastisch wirkenden Randdekorationen. Spielerische Muster aus Blüten und Blumen jeglicher Art, aus kleinen Vöglein und Insekten wurden in den Bordüren in Szene gesetzt. Durch schattige Umrisse schaffte es Bening, seinen fantastischen Darstellungen eine unvergleichlich plastische und reale Wirkung zu verleihen. Ohne Zweifel ist das Blumenstundenbuch eine einzigartige Meisterleistung der mittelalterlichen Buchkunst.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Blumen-Stundenbuch von Simon Bening
Simon Bening's Flowers Book of Hours
Umfang / Format
438 Seiten / 16,5 x 11,2 cm
Datum
1520-1525
Sprache
Buchschmuck
Jede Seite illuminiert: 70 Miniaturseiten und über 300 Seiten, die eine Fülle von dekorativen Motiven zeigen, vor allem Blumen, Vögel und andere Tiere
Künstler / Schule
Blumen-Stundenbuch von Simon Bening (Vorzugsausgabe)

Blumenstundenbuch von Simon Bening

Dezember: Schlachtung eines Schweins

Diese gefühlvolle Monatsarbeit wird in einem schmalen Rahmen präsentiert, der mit all der Raffinesse gearbeitet ist, die man von einem großen Meister wie Simon Bening (1483-1561) erwarten würde. Das Steinbock-Sternzeichen signalisiert schon, in welchem Monat die Szene spielt, die Abkürzung „Deceb“ ganz oben in der linken Spalte bestätigt dies.

In der Bas-de-Page-Miniatur unter dem eigentlichen Kalender sehen wir, wie ein Schwein geschlachtet wird, eine typische Szene für den Dezember, in dem das Fleisch dann mit Salz für den Winter haltbar gemacht wurde. Das Schweineblut, eine reiche Eisenquelle, wird sorgfältig aufgefangen. Frisch gefallener Schnee bedeckt die Landschaft: darunter ein Torhaus mit Zugbrücke im Hintergrund, vielleicht der Eingang zu einer Stadt oder einem Schloss, wo das Schwein möglicherweise zum Markt gebracht wird. Hühner und Hunde rennen ziellos umher, während im Hintergrund ein Lagerfeuer geschürt wird.

2 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Blumenstundenbuch von Simon Bening“

Blumen-Stundenbuch von Simon Bening (Vorzugsausgabe)
Blumenstundenbuch von Simon Bening – Clm 23637 – Bayerische Staatsbibliothek (München, Deutschland)
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Blumen-Stundenbuch von Simon Bening (Vorzugsausgabe)

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Faksimile Verlag – Luzern, 1991
Limitierung
290 Exemplare
Einband
Die Vorzugsausgabe ist dem Original entsprechend mit rotem Samt überzogen, mit Goldschnitt versehen und mit zwei prächtigen Buchschließen geschmückt. Diese bestehen aus 925er Sterlingsilber, verziert von 46 echten Rubinen. Faksimile- und Kommentarband werden in einer schützenden Acrylglaskassette geliefert.
Kommentar
1 Band (431 Seiten) von Eberhard König und Bodo Brinkmann
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Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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Blumen-Stundenbuch von Simon Bening (Normalausgabe)
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Blumen-Stundenbuch von Simon Bening (Normalausgabe)

Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Faksimile Verlag – Luzern, 1991
Limitierung
690 Exemplare
Einband
Die Normalsausgabe ist mit rotem Samt überzogen und mit Goldschnitt versehen. Faksimile- und Kommentarband werden in einer schützenden Acrylglaskassette geliefert.
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1 Band (431 Seiten) von Eberhard König und Bodo Brinkmann
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Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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