Das Prinzip des goldenen Schnitts und der Vitruvianischen Mensch: Die geniale Zusammenarbeit Leonardos mit dem Mathematiker Luca Pacioli

De Divina Proportione

De Divina Proportione

De Divina Proportione

  1. Leonardo da Vinci (1452-1519) und der Mathematiker Luca Pacioli (ca. 1447-1517) arbeiteten an diesem Meisterwerk mit

  2. Drei 1509 gedruckte Werke befassen sich mit jenem mathematischen Verhältnis, das als Goldener Schnitt bekannt ist

  3. Dieses Prinzip wird in verschiedensten Feldern angewendet, die durch 60 Holzschnitte Leonardos veranschaulicht werden, z.B. durch den *Vitruvianischen Mensch*

La Divina Proporción

De Divina Proportione

Skelett eines Polyeders

Dieser Polyeder ist nahezu perfekt und könnte sogar aus der Hand Leonardo da Vincis stammen - eines Freundes und Kollegen von Luca Pacioli, dem Autor des Werkes. Tatsächlich lebten die beiden Genies der Renaissance eine Zeit lang zusammen in Mailand, bis sie 1499 wegen des Einmarsches von König Ludwig XII. von Frankreich zur Flucht gezwungen wurden. Ihr Werk aus den 1480er Jahren hatte auch nach ihrer Trennung 1506 noch Bestand und wurde zu einem mathematischen Standardtext sowie zu einer der wichtigsten Abhandlungen der Renaissance.

De Divina Proportione

De Divina Proportione – Ms. 170 sup. – Biblioteca Ambrosiana (Mailand, Italien)
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Mit ihrer Abhandlung über den Goldenen Schnitt und dessen Anwendung auf die verschiedenen Künste gelang es dem Mathematiker Luca Pacioli und dem Maler Leonardo da Vinci ein Werk zu schaffen, welches für mehrere hundert Jahre das am weitesten verbreitete mathematische Werk war. Dank seiner klaren verständliche Texte und den großartigen und interessanten Illustrationen verfehlte es auch außerhalb der mathematischen Kreise seine Wirkung nicht. Die aus drei separaten Manuskripten bestehende Schrift entstand um 1488 in Mailand und wurde am 1. Juni 1509 in Venedig verlegt. Besonders bemerkenswert sind da Vincis Illustrationen, die auf den Text folgen und wohl die ersten Darstellungen von Skelettkörpern sind, die eine einfache Unterscheidung von Vorder- und Rückseite ermöglichen.

De Divina Proportione

Mit ihrer Abhandlung über den Goldenen Schnitt und dessen Anwendung auf die verschiedenen Künste gelang es dem Mathematiker Luca Pacioli und dem Maler Leonardo da Vinci ein Werk zu schaffen, welches für mehrere hundert Jahre das am weitesten verbreitete mathematische Werk war. Dank seiner klaren verständliche Texte und den großartigen und interessanten Illustrationen verfehlte es auch außerhalb der mathematischen Kreise seine Wirkung nicht. Die aus drei separaten Manuskripten bestehende Schrift entstand um 1488 in Mailand und wurde am 1. Juni 1509 in Venedig verlegt. Besonders bemerkenswert sind da Vincis Illustrationen, die auf den Text folgen und wohl die ersten Darstellungen von Skelettkörpern sind, die eine einfache Unterscheidung von Vorder- und Rückseite ermöglichen.

De Divina Proportione

Für mehr als hundert Jahre war „De Divina Proportione“ das am weitesten verbreitete mathematische Werk, welches dank seines klaren Textes und seiner ausgezeichneten Illustrationen auch außerhalb der mathematischen Kreise große Wirkung erzielte. Um 1488 regte Leonardo da Vinci (1452-1519) seinen befreundeten Mathematiker und Franziskaner Luca Pacioli (1445-1517) zu einer Abhandlung über den Goldenen Schnitt an. Entstanden ist dabei ein Werk bestehend aus drei separaten Manuskripten, illustriert von den ersten wirklich aufschlussreichen räumlichen Darstellungen von Polyedern.

Mathematik und Kunst miteinander vereint

Der dreiteilige Text entstand zwischen 1496 und 1498 und behandelt die mathematischen Proportionen und ihre Anwendung auf die Geometrie und die Kunst durch Perspektive und Architektur. Das erste Manuskript legt den Schwerpunkt auf die Untersuchung des Goldenen Schnitts aus mathematischer Sicht und widmet sich seiner Anwendung auf die verschiedenen Künste in 71 Kapiteln. Darauf folgen Abhandlungen über den Gebrauch der Perspektive in den Werken von Malern wie Piero della Francesca (um1420-1492), Melozza da Forli (1438-1494) und Marco Palmezzano (1456-1539). Die 20 Kapitel des zweiten Teils diskutieren Vitruvs (1. Jh.v.Chr.) Ideen über die Anwendung der Mathematik auf die Architektur, während das dritte Manuskript in erster Linie eine italienische Übersetzung von Piero della Francescas lateinischen Schriften über die fünf regulären Körper ist.

Verblüffende geometrische Illustrationen

Auf den Textteil folgenzwei Abschnitte mit interessanten Illustrationen. Der erste Teil besteht aus 23 Großbuchstaben mit Lineal und Kompass von Pacioli selbst. Bedeutsamer sind jedoch die 60 Holzschnitte nach Zeichnungen von Leonardo da Vinci. Bei ihnen handelt es sich wohl um die ersten Darstellungen von Skelettkörpern, die eine einfache Unterscheidung der Vorder- und Rückseite ermöglichen. Außerdem findet sich in dem Werk da Vincis berühmter Mensch im Quadrat und Kreis, der hier eine Deutung bezogen auf das Streben des Menschen nach der Erkenntnis Gottes erfährt.

La Divina Proporción

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Übergabeminiatur

Der Autor dieser wichtigen mathematischen Abhandlung, Luca Pacioli, ist in den einfachen braunen Gewändern eines Franziskanermönchs gekleidet und überreicht sein Werk dem Mann, der diese Arbeit in Auftrag gegen hatte: Ludovico Sforza. Ludovico war einer der größten Kunstförderer der italienischen Renaissance und sein Wappen als Herzog von Mailand kommt ganz unten auf der Seite zu stehen.

Die Liebe zum Detail ist für ein Bild dieser kleinen Formats unglaublich, insbesondere im Hinblick auf die Gesten und Körperhaltungen der Figuren, bis hin zum Faltenwurf ihrer Kleider. Diese Miniatur wird in einem eleganten goldenen Rahmen wie ein kleines Tafelgemälde präsentiert und ist dabei nur das Herzstück einer perfekt durchkomponierten Seite, einschließlich eines purpurrot leuchtenden Feldes mit goldenen Lettern ganz oben auf der Seite.

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „De Divina Proportione“

La Divina Proporción
De Divina Proportione – Ms. 170 sup. – Biblioteca Ambrosiana (Mailand, Italien)
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Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Ediciones Grial – Valencia, 2007
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