Die Abrogans

Die Abrogans

Südwestdeutschland — Ende des 8. Jahrhunderts

Die Abrogans

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Beschreibung
Die Abrogans

Bekannt als Abrogans, Deutsche Abrogans oder Codex Abrogans gilt dieses mittellateinisch-althochdeutsche Glossar als das älteste erhaltene Buch der deutschen Sprache und enthält rund 3.670 Wörter und über 14.600 Beispiele und Wendungen in althochdeutscher Sprache. Der Titel leitet sich vom ersten Eintrag ab: abrogans = dheomodi (bescheiden, demütig). Als Verfasser des Werkes werden Bischof Arbeo von Freising (gest. 783/4) oder ein Benediktinermönch namens Kero vermutet. Es basiert wahrscheinlich auf einem lateinisch-lateinischen Glossar, das in Italien, möglicherweise im bedeutenden süditalienischen Kloster Vivarium, aus verschiedenen spätantiken und frühmittelalterlichen Glossaren zusammengestellt wurde. Diese Zusammenstellung wurde schließlich im altbayerischen Bistum Freising, das ab 764 unter der Jurisdiktion des Bischofs Arbeo stand, ins Deutsche übersetzt. Obwohl die Originalhandschriften aus der Mitte des 8. Jahrhunderts nicht mehr existieren, sind drei Abschriften aus der Zeit um 800 erhalten geblieben, darunter diese Handschrift, die in der Stiftsbibliothek von St. Gallen in der Schweiz aufbewahrt wird.

Kodikologie

Alternativ-Titel
Abrogans deutsch
German Abrogans
Abrogans Codex
Umfang / Format
160 Folios / 17,0 × 11,0 cm
Herkunft
Deutschland
Datum
Ende des 8. Jahrhunderts
Inhalt
Lateinisch-althochdeutsches Glossar; Liber ecclesiasticorum dogmatum von Gennadius von Marseille; St. Galler Paternoster und Credo

Verfügbare Faksimile-Editionen:
Zollikofer AG – St. Gallen, 1977
Faksimile-Editionen

#1 Die "Abrogans"

Zollikofer AG – St. Gallen, 1977

Details zur Faksimile-Edition:

Verlag: Zollikofer AG – St. Gallen, 1977
Kommentar: 1 Band von Bernhard Bischoff, Johannes Duft und Stefan Sonderegger
Sprachen: Deutsch, Englisch
Faksimile: 1 Band Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten) Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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