Das Ideal des echten Ritters: Eine Sammlung meisterlicher Miniaturen aus den schönsten Bilderhandschriften des Mittelalters

Glanz des Rittertums

Paris (Frankreich); Brügge (Belgien) und weitere — 9.–15. Jahrhundert

Glanz des Rittertums

Glanz des Rittertums

Paris (Frankreich); Brügge (Belgien) und weitere — 9.–15. Jahrhundert

  1. Ritter waren typischerweise Mitglieder des unteren Adels, die die Hoffnung hatten, durch den Militärdienst gesellschaftlich aufzusteigen

  2. Die Wettkämpfe in Friedenszeiten reichten von wahren Großereignissen bis zu Duellen und Schlägereien, die schon durch eine Beleidigung ausgelöst werden konnten

  3. Diese Sammlung von zehn Miniaturenseiten aus prächtig illuminierten Handschriften zeigen das Ideal des echten Ritters

Kassette Glanz des Rittertums

Kassette Glanz des Rittertums

Das Ideal des Ritters: Der heilige Georg

Als Mitglied der Prätorianergarde für Kaiser Diokletian gehörte Georg von Lydda zur Elite der römischen Armee. Der kappadokische griechische Soldat weigerte sich jedoch, seinem christlichen Glauben abzuschwören, und wurde deshalb hingerichtet. Seit den Kreuzzügen als Militärheiliger verehrt, ist er berühmt dafür, wie er einen Drachen erschlägt, der Menschenopfer forderte und dabei das nächste Opfer rettet - natürlich eine Prinzessin, die den Drachen mit einer Leine hält, während der heilige Georg ihm mit einem Speer in den Hals sticht.

Glanz des Rittertums

Alternativ-Titel:
  • Splendor of Knighthood
Kassette Glanz des Rittertums – Verschiedene Eigentümer
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  1. Kurzbeschreibung
  2. Kodikologie

Kurzbeschreibung

Der Ritter ist diejenige Figur, die am engsten mit dem Mittelalter verbunden ist. Konkret handelt es sich um einen Titel, der von einem Monarchen oder Kirchenfürsten, z.B. einem Bischof, in Anerkennung eines Dienstes als Krieger verliehen wurde. Dieser furchterregende Stand kämpferischer Männer versuchte fortan, das eigene Verhalten zu regulieren, indem sie im Hochmittelalter einen ritterlichen Verhaltenscodex kultivierten, der ihre Tätigkeiten sowohl auf dem Schlachtfeld als auch im täglichen Leben, insbesondere in Bezug auf Frauen, nach christlichen Grundsätzen regulierte. Der ideale Ritter war mutig und stark, aber auch selbstlos und barmherzig. Er versuchte, seine Kraft für einen guten Zweck wie den Schutz der Schwachen oder sogar des Christentums selbst zu kanalisieren. Von diesem fortdauernden Ideal des ritterlichen Ritters zeugt das Fortbestehen einiger Ritterorden bis heute, auch wenn sie nun ihrer militärischen Zwecke beraubt sind und zumeist als gemeinnützige Organisationen tätig sind.

Blatt 1: Der Schutzpatron: Michael
Apokalypse, Metropolitan Museum of Art, New York
Frankreich, um 1320

Blatt 2: Das Ideal des Ritters: St. Georg  
Brevier des Herzogs von Bredford, Bibliothèque Nationale, Paris  
Paris, zwischen 1425 und 1435  

Blatt 3:Der Lehnsherr: König und Kaiser Otto III.  
Evangeliar Ottos III., Bayerische Staatsbibliothek, München  
Reichenau, um 1000  

Blatt 4: Der Ritter und seine Rüstung: König David  
Psalter, Österreichische Nationalbibliothek, Wien  
Frankreich, um 1280  

Blatt 5: Das antike Vorbild: Alexander der Große  
Alexanderroman, Bodleian Library, Oxford  
Flämisch, zwischen 1338 und 1344  

Blatt 6:Tradition und Gegenwart: Cäsar überschreitet den Rubikon  
Histoire ancienne jusqu’à César et faits des Romains, Musée du Louvre, Paris  
Frankreich, um 1460  

Blatt 7: Das höfische Epos: Tristan und Isolde  
Roman de la Poire, Bibliothèque Nationale, Paris  
Frankreich, um 1275  

Blatt 8: Der Kampf um das heilige Land: Kreuzritter vor Jerusalem  
Burchardus Teutonicus, Descriptio Terrae Sanctae, Biblioteca del Seminario, Padua  
Oberitalien, Ende 13. Jahrhundert  

Blatt 9: Der ritterliche Dichter: Hartmann von Au  
Große Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse), Universitätsbibliothek, Heidelberg  
Zürich, Anfang 14. Jahrhundert  

Blatt 10: Herbst des Rittertums: Maria von Burgund und Maximilian  
Gebetbuch der Maria von Burgund, Österreichische Nationalbibliothek, Wien  
Gent, zwischen 1467 und 1480

Kodikologie

Alternativ-Titel
Splendor of Knighthood
Datum
9.–15. Jahrhundert
Buchschmuck
10 Miniaturen
Inhalt
Zehn Einzelblätter bedeutender Handschriften
Kassette Glanz des Rittertums

Evangelien von Otto III

Auftraggeberporträt

Seine Majestät, Kaiser Otto III., schaut uns hier direkt in die Augen: In der einen Hand hält er den Reichsapfel und in der anderen ein mit einem Adler gekröntes Zepter. Ottos Blick ist zuversichtlich bis fast schon hypnotisch und er selbst lässt sich eindeutig als Erbe der Cäsaren des antiken Rom stilisieren. Dabei wird er von seinen Ratgebern flankiert: Soldaten auf der einen und Geistliche auf der anderen Seite.

Otto III. konzentrierte sich auf seine Italienpolitik und dieses Porträt zeigt deutlich sein Selbstbild als Erbe der Römer. Er sitzt unter einem Dach mit klassischen Säulenkapitellen, an denen Fratzen prangen. Überhaupt wurden nur die besten Materialien verwendet: eine reiche Vielfalt opaker Farben und die großzügige Verwendung von Blattgold.

1 verfügbare Faksimile-Ausgabe(n) von „Glanz des Rittertums“

Kassette Glanz des Rittertums
Kassette Glanz des Rittertums – Verschiedene Eigentümer
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Kassette Glanz des Rittertums

Faksimile: 10 Einzelseiten Vollfaksimile des gesamten Originaldokuments (siehe unten)
Verlag
Coron Verlag – Gütersloh, 1987
Limitierung
1495 Exemplare
Einband
Blätter in exklusiv entworfener Holz-Kassette mit Leinendeckel, mit Leiste aus französischem Nussbaumholz gerahmt. Überzug der Kassette: Jean Dillon als Ritter
Kommentar
1 Band
Sprache: Deutsch
Mehr Informationen
Möglichst detailgetreue Reproduktion des gesamten Originaldokuments (Umfang, Format, Farbigkeit). Der Einband entspricht möglicherweise nicht dem ursprünglichen oder aktuellen Dokumenteneinband.
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