Falkenbuch Kaiser Friedrichs II.

Pal. Lat. 1071 - Biblioteca Apostolica Vaticana (Vaticanstadt, Vaticanstadt)

Alternativ-Titel:

Die Kunst mit Falken zu Jagen von Kaiser Friedrich II., De Arte Venandi cum avibus, The Art of Falconry by Frederick II, Arte de cetrería de Federico II, Emperor Frederick II – The Art of Falconry

Faksimile-Ausgabe
Unser Preis (neu)
€ 3.790
Frage / Bestellen
Kontakt

T: +49 (0)941.586 123 60

F: +49 (0)941.586 123 61

Bitte einloggen!
Auf die Vergleichsliste
Bitte einloggen!
Hinzufügen zur Wunschliste
Bitte einloggen!
Hinzufügen zur Bestandsliste

Kodiologie

Alternativ-Titel

Die Kunst mit Falken zu Jagen von Kaiser Friedrich II.
De Arte Venandi cum avibus
The Art of Falconry by Frederick II
Arte de cetrería de Federico II
Emperor Frederick II – The Art of Falconry

Art
Umfang / Format

222 Seiten / 36.0 x 25.0 cm

Herkunft
Datum
Um 1258-1266
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen (1194 - 1250) und sein Sohn Manfred

Künstler / Schule

Autor: Frederick II von Hohenstaufen (1194 - 1250)

Buchschmuck

170 menschlichen Figuren, mehr als 900 Vogelarten, 12 Pferde und 36 andere Tiere sowie alle Utensilien, die für die Falknerei erforderlich sind

Vorbesitzer

Frederiks Sohn Manfred
Jean II de Dampierre
Joachim Camerarius der Jüngere und sein Sohn Ludwig

Kurzbeschreibung

Das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II. entstand etwa zwischen 1258 und 1266 in Italien. Es wurde vom begeisterten Falkner Kaiser Friedrich II. anhand von arabischen Quellen und eigenen Experimenten und Beobachtungen verfasst. Das besondere Manuskript blieb bis in die Neuzeit ein Standardwerk der Vogelkunde und begeistert seine Betrachter mit unglaublich realitätsnahen und präzisen Bildszenen aus der Natur.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II.

Eines der bedeutendsten Lehrbücher über die Falknerei und Vogelkunde des Mittelalters wurde von Kaiser Friedrich II. verfasst. „De arte venandi cum avibus“, so der Titel dieser lateinischen Handschrift, wurde zwischen 1241 und 1248 von Friedrich II. geschrieben und von seinem Sohn Manfred mit Anmerkungen versehen. 170 Darstellungen von menschlichen Figuren illustrieren das Werk. Zusätzlich beinhaltet das Werk Bilder von mehr als 900 Vogelarten, von 12 Pferden und 36 anderen Tieren sowie allen Utensilien, die für die Falknerei erforderlich sind.

Der geschichtliche Hintergrund

Friedrich II. aus dem Adelsgeschlecht der Staufer war ab 1198 König von Sizilien, ab 1212 römisch-deutscher König und von 1220 bis zu seinem Tod Kaiser des römisch-deutschen Reiches. Er war einer der bedeutendsten Herrscher des Hochmittelalters. Sein Hof entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Dichtung und Wissenschaft. Der begeisterte Vogelkundler verfasste sein berühmtes Falkenbuch anhand von arabischen Quellen und eigenen Beobachtungen. Der Text wird durch über 900 Bilder von etwa 80 verschiedenen Vogelarten illustriert. Sie zeigen die spezifischen Haltungen der Vögel, aber auch Falkner und ihre Tätigkeiten und Werkzeuge aus der Falknerei sind dargestellt. Außerdem informiert es über das Betreiben einer Falknerei.

Reizvoller Buchschmuck

Das Falkenbuch blieb bis weit in die Neuzeit das Standardwerk über die Falknerei. Dies ist vor allem auf die naturwissenschaftliche Genauigkeit und systematische Vorgehensweise Friedrichs zurückzuführen, der mit empirischen Methoden arbeitete und damit seinen Zeitgenossen weit voraus war. Verschiedene Experimente zur Untersuchung der von ihm bewunderten Vögel machten sein Werk einzigartig. Aber auch seine wunderschöne Illustration trug zum außerordentlichen Ruhm des Buches bei. Das durchgehend illuminierte Manuskript zeigt Darstellungen von unerreichter Naturnähe und Präzision. Während landschaftliche und architektonische Szenerie dem zeitgenössischen Stil entsprechen, stellen die über 900 Vogelbilder ein Novum dar. In ihnen wird – von der äußeren Erscheinung bis zu spezifischen Haltungen der einzelnen Vogelarten – eine bis dahin unbekannte Realitätsnähe erreicht. Die Originalausgabe des Falkenbuches befindet sich heute in der Biblioteca Apostolica Vaticana.

Schnellsuche
Verlag
Alle Kriterien zeigen