Libro de los dichos y hechos del rey don Alonso

17522 - Biblioteca de Manuel Bas Carbonell (Valencia, Spanien)

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Kodiologie

Art
Umfang / Format

146 Seiten / 22.5 x 15.5 cm

Herkunft
Datum
1527
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Autor: Antonio Panormitano
Übersetzer: Juan de Molina
Drucker: Juan Joffre

Buchschmuck

Titelseite und gravierte Initialen

Kurzbeschreibung

Das „Libro de los Dichos y Hechos del Rey Don Alonso“ handelt von den Taten und Tugenden König Alfons´ V. von Aragon, genannt „der Großmütige“. Das literarische Meisterwerk wurde 1527 in einer Druckerei in Valencia gedruckt, war allerdings nur für einen kleinen Kreis wohlhabender Leser bestimmt. Neben den abenteuerlichen Schilderungen über das Leben des großen Königs Alfons besticht das kostbare Werk durch eine besondere Illustration auf der Titelseite.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Libro de los Dichos y Hechos del Rey Don Alonso

„Das Buch von den Taten und Tugenden des Königs Alfons V.“, so in etwa lautet die deutsche Übersetzung dieses spanischen Literaturklassikers. Es handelt sich dabei um die erste Chronologie der Abenteuer König Alfons´ V., welcher den Beinamen „der Großmütige“ trug. Dieser besondere Codex ist eine einzigartige Ausgabe des historisch wertvollen Textes und stammt aus einer Druckerei in Valencia. Die interessant und verständlich geschriebene Geschichte ist hier mit kostbaren farbigen Druckgraphiken ganz im Stil der Renaissance ausgestattet.

Ein besonderer Literaturschatz

Die uns vorliegende Ausgabe der Erzählungen über Alfons V. wurden 1527 gedruckt. Das Werk eröffnet mit einer fantastischen xylographischen Darstellung vom Wappen des Juan Joffre, welcher für den Druck verantwortlich war. Noch nie zuvor versah eine Druckereiwerkstatt ihre Bücher mit ihrem eigenen Wappen. Die fantasievolle Druckgraphik zeigt eine Meerjungfrau mit zwei Schwänzen. Es ist ein besonderer Glücksfall, dass bis heute Exemplare dieses wertvollen Frühdruckes existieren. Das Originalwerk ist nämlich in keiner der städtischen Bibliotheken von Valencia oder ganz Spanien zu finden, sondern wurde wahrscheinlich lediglich für wohlhabende Privatbesitzer hergestellt.

Renommierte Urheber

Geschrieben wurde die meisterhafte Erzählung von Antonio Panormitano, einem sizilianischen Renaissance-Humanisten mit dominikanischen Wurzeln. Panormitano veröffentlichte 1425 in Bologna eine lateinische Sammlung obszöner und satirischer Epigramme mit dem Titel Hermaphroditus, welche Cosimo de’ Medici gewidmet waren. Im Jahr 1429 wurde er Hofdichter des Herzogs Filippo Maria Visconti. Sechs Jahre später ging Panormitano an den Hof Alfons V. Hier wurde er Theologieprofessor in einem Kloster on Neapel, in welchem König Alfons V. den größten Teil seines Lebens verbracht hat. Er wurde zu Alfons´ persönlichem Sekretär ernannt und war einer seiner engsten Vertrauten. Juan de Molina übersetzte die italienischen Schilderungen ins Spanische. Molina, welcher zu den angesehensten spanischen Autoren seiner Zeit gehörte, schrieb unter anderem die „Chroniken der katholischen Könige“ nieder.

Spannender Lesestoff

Alfons V. von Aragon war Sohn und Nachfolger Ferdinands des Gerechten und dessen Ehefrau Eleonore Urraca von Kastilien. Er bestieg mit 20 Jahren den Thron des Königreichs Aragonien. Als Alfons I. war er auch König von Neapel und Sizilien. Zahlreiche Legenden ranken sich um das Leben des großen Königs. Ein Beispiel ist die Erzählung von seinem Kriegszug gegen Genua. Er soll in einer Seeschlacht bei der Insel Ponza von der genuesischen Flotte geschlagen, mit seinem Bruder gefangen genommen und dem Herzog Filippo Maria Visconti von Mailand ausgeliefert worden sein. Jedoch gelang es Alfons V., seine Freilassung zu erwirken und die Unterstützung Mailands zu gewinnen. Nach fünfjährigem Kampf erreichte er durch Papst Eugen IV. die Krönung zum Herrscher über Neapel. Er galt als kluger und milder Herrscher, wenn er auch zu Prachtliebe und Wollust geneigt haben soll. Den Wissenschaften zugeneigt, nahm Alfons V. nach dem Fall von Konstantinopel 1453 die aus der Stadt geflüchteten Gelehrten auf. Die Schilderungen über die Abenteuer des Herrschers illustrieren sein schillerndes Leben auf einzigartige Weise.

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