Stundenbuch von Montserrat

Ms. 851 - Biblioteca de la Abadía (Montserrat, Spanien)

Alternativ-Titel:

Liber Horarum Rothomagensis, Libro de horas de Montserrat, Libro de Horas de Nuestra Señora de Montserrat

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Liber Horarum Rothomagensis
Libro de horas de Montserrat
Libro de Horas de Nuestra Señora de Montserrat

Art
Umfang / Format

260 Seiten / 17.5 x 12.5 cm

Herkunft
Datum
15. oder früh 16. Jahrhundert
Stil
Genre
Inhalt

Stundengebete

Sprache
Künstler / Schule

Meister des "Triumphs von Petracra" und des "Stundenbuch der Anne der Bretagne"

Buchschmuck

Alle 260 Seiten des Manuskripts sind mit Miniaturen, Blumendekorationen, Tieren und Pflanzen, vergoldeten Initialen und Kalenderseiten ausgestattet.

Schrift

Gotisch

Kurzbeschreibung

Das Stundenbuch von Montserrat ist ein Buch mit vielen Geheimnissen. Weder der Auftraggeber noch der Künstler sind bekannt. Es lässt sich jedoch mit Sicherheit sagen, dass es sich um ein Manuskript von unglaublicher Schönheit handelt. Auf den 260 Seiten befinden sich stolze 48 ganzseitige Miniaturen, reicher floraler Dekor und insgesamt über 1000 Figuren, Tiere und Pflanzen. Sie alle sind mit einem sehr großzügigen Goldschmuck versehen, der den Gesamteindruck der Handschrift bestimmt. Bei den Figuren, deren Kleidung und architektonischen Details im Hintergrund setzt der Künstler goldene Akzente. Inhaltlich setzt der Zyklus, welcher auf das 15. beziehungsweise das frühe 16. Jahrhundert datiert ist, seinen Fokus auf die Muttergottes. Sie nimmt stets die zentrale Position in den Miniaturen ein.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Das Stundenbuch von Montserrat

Das Stundenbuch von Montserrat zieht den Betrachter mit insgesamt 48 ganzseitigen Miniaturen in seinen Bann. Hinzu kommen strahlender floraler Dekor und hunderte vergoldete Initialen und Kalenderseiten. Beeindruckend ist außerdem die Zahl von über 1000 Figuren, Tieren und Pflanzen, welche die Malereien beleben. Der Text des Buches beinhaltet Stundengebete. Diese waren vor allem für Laien bestimmt, doch später gehörte auch der Klerus zum Rezipienten der Stundenbücher. Leider lässt sich in diesem Fall nichts Genaues über den Auftraggeber sagen, doch aufgrund der kostbaren Ausstattung zählte dieser wohl zu dem Kreis des reichen und lesekundigen Adels.

Ein Buch mit Geheimnissen

Ebenso offen bleibt die Frage nach dem Künstler, der für die prächtigen Miniaturen verantwortlich ist. Als gesichert kann gelten, dass er in der Schule vom nordfranzösischen Rouen aktiv war. Vermutlich handelt es sich um den Meister des „Triumps von Petracra“ und des „Stundenbuches der Anne de Bretagne“. Zeitlich eingeordnet werden kann das Stundenbuch in das 15. Jahrhundert oder das frühe 16. Jahrhundert.

Die Muttergottes im Zentrum

Eines wird bei der Betrachtung der einladenden Miniaturen schnell klar: Der reiche Bilderzyklus ist auf Maria fokussiert. Der Künstler widmet ihr besondere Aufmerksamkeit, indem er zumeist ihr die zentrale Position überlässt. Bei der Geburtsszene von Christus steht sie im Gegensatz zu dem alt wirkenden Josef mit jugendlichen Schönheit deutlich im Vordergrund. Ihr üppiger Umhang nimmt nicht nur viel Bildraum ein sondern berührt auch den nackten Knaben, der sich ihr zuwendet.

Lieblingsfarbe Gold

Wo man auch hinblickt, es ist Gold zu sehen. Das Einzigartige an der Handschrift ist sicherlich ihr auffallend reicher Goldschmuck. Doch sind es nicht nur Initialen oder Bordüren, die diese Hervorhebung erfahren. Es sind auch die Miniaturen selbst. Die Binnenzeichnung der Gewänder, Heiligenscheine und weiteren Bildelemente ist mir Gold versehen. Als besonderes Ausdrucksmittel der Kostbarkeit erzielt der Künstler so einen atemberaubenden Effekt.

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