Tractado muy provechoso del anatomia, y phlebotomia de venas y arterias y del anatomia de los nervios, con un tractado de ventosas y otro de sanguijuelas con unas reglas generales para saber los dias aptos para las sangrias

RES/ANAT. 297 - Bayerische Staatsbibliothek (München, Deutschland)

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Kodiologie

Art
Umfang / Format

120 Seiten / 15.5 x 10.5 cm

Herkunft
Datum
6. Mai 1547
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Autor: Francisco Molina
Drucker: Martín Muñoz und Thome Rico

Buchschmuck

Titelseite in roter und schwarzer Tinte gedruckt. Holzschnitte zeigen anatomische Tabellen und gravierte Initialen

Kurzbeschreibung

Im 14. Jahrhundert verfasste der Arzt Dr. Francisco di Molina eine umfassende und detaillierte Abhandlung über den Aderlass. Bei seiner Abhandlung handelt es sich um eine der bedeutendsten Schriften über medizinische Praktiken im Mittelalter. Das bedeutende Werk diente lange Zeit als hauptsächliche Informationsquelle über den Aderlass und wurde nicht nur von Medizinern, sondern auch von Laien zu Rate gezogen.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Tractado muy provechoso del anatomia, y phlebotomia de venas y arterias y del anatomia de los nervios, con un tractado de ventosas y otro de sanguijuelas con unas reglas generales para saber los dias aptos para las sangrias

„Das ausnehmend hilfreiche und praktische Traktat über die Anatomie, den Aderlass an Venen und Arterien, die Anatomie der Nerven, mit einem Traktat über Saugnäpfe und Blutegel sowie Regeln zur Berechnung der für den Aderlass geeigneten Tage“ – diesen äußerst ausführlichen Titel trägt eine der bedeutendsten medizinischen Abhandlungen, die im mittelalterlichen Spanien verfasst wurden. Das Werk wurde geschrieben vom Arzt Dr. Francisco Molina, welcher es selbst mit dem katalanischen Titel „obrecica“ bezeichnete. Dieses erstaunliche Manuskript stellt eine unglaublich kostbare Rarität unter den zahlreichen Codices des Mittelaltes dar. Es ist eines der ersten medizinischen Handbücher weltweit, die in einer für Laien verständlichen Sprache verfasst wurden. Die wissenschaftlichen Schilderungen wurden anhand gestochen scharfer Skizzen verdeutlicht.

Die medizinische Welt im Mittelalter

Die lehrreiche Handschrift ist in fünf Abschnitte gegliedert, die alle bereits im Titel vorgestellt werden. Dr. Molina, der Autor des Meisterwerkes, rechtfertigte den Nutzen seines Manuskriptes mit folgenden Worten: „Mein und unser aller großer Wunsch ist es, sinnloses Blutvergießen zu vermeiden und Missbrauch Einhalt zu gebieten, wie er heutzutage von einigen Barbieren betrieben wird; um den ernsten Fehltritten entgegenzutreten, mit denen medizinisch nicht ausgebildete Barbiere ahnungslose Menschen behandeln; sie behandeln kranke Menschen heutzutage, um ihr eigenes Ansehen zu steigern, indem sie sich benehmen, als könnten sie den menschlichen Körper heilen, obwohl sie diesen durch ihre fehlerhafte Behandlung nur völlig zerstören; auch diejenigen, die sich anders verhalten und lernen wollen, um ihren Patienten zu dienen – für all jene schrieb ich diese Abhandlung, in welcher ich den Aderlass so erläutere, wie es mir von Ärzten und Gelehrten beigebracht wurde.“

Ein seltener Buchschatz

Das Buch, das „für das Wohlbefinden der Kranken, für die Barbiere, für die Chirurgen und für alle, die Körperteile schneiden“ verfasst wurde, besitzt in der Geschichte der Literatur eine einzigartige Stellung. Es wurde in einer äußerst exklusiven Druckwerkstatt angefertigt und lediglich drei Originalausgaben des kostbaren Werkes wurden in dieser Werkstatt gedruckt. Jede der drei Ausgaben enthält auf der ersten Seite folgende Widmung: „Der Generalvikar von Alcala de Henares, Diözese von Toledo und der Gelehrte Pedro de Lagasca haben ihr Einverständnis gegeben.“ Diese Widmung zeigt deutlich, wie weit der Einfluss des lehrreichen Handbuches reichte und verdeutlicht seinen unersetzbaren Status in der Medizin des Mittelalters. Für uns stellt der Codex eine reizvolle Quelle über bekannte medizinische Praktiken in längst vergangenen Zeiten dar.

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