Weltchronik von Hartmann Schedel

Inc. 122 - Zentralbibliothek der Deutschen Klassik (Weimar, German)

Alternativ-Titel:

Schedel's World Chronicle, Liber Chronicarum de Hartmann Schedel, Nuremberg Chronicle, Liber Chronicarum von Hartmann Schedel, Nürnberger Chronik, Schedelsche Weltchronik, Liber Chronicarum - Schedelsche Weltchronik

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Schedel's World Chronicle
Liber Chronicarum de Hartmann Schedel
Nuremberg Chronicle
Liber Chronicarum von Hartmann Schedel
Nürnberger Chronik
Schedelsche Weltchronik
Liber Chronicarum - Schedelsche Weltchronik

Art
Umfang / Format

594 Seiten / 44.3 x 30.8 cm

Herkunft
Datum
1493
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Autor: Hartmann Schedel
Graveure: Albrecht Dürer, Michael Wolgemut
Drucker: Anton Koberger

Buchschmuck

1809 Holzschnitte

Kurzbeschreibung

Die Weltchronik von Hartmann Schedel (1440-1514) ist ein wahres Buch der Superlative. Mit seinen 1809 Holzschnitten ist es besonders üppig ausgestattet und auch das große Format trägt zu dem imposanten Eindruck bei. Um dieses mutige Projekt zu realisieren, tat sich der deutsche Arzt, Humanist und Historiker mit einigen wohlbekannten Nürnbergern zusammen. Die grandiosen Illustrationen entstanden in der Werkstatt von Miachael Wolgemut (1434-1519), der zu dieser Zeit einen ganz besonderen Lehrling bei sich hatte: Albrecht Dürer (1471-1528). Für den Druck trat Anton Koberger (um1440-1513) in das Team, der erstmals 1493 die illustrierte Darstellung der Weltgeschichte in einer lateinischen und deutschen Fassung veröffentlichte. Heute kennt man vor allem die 29 doppelseitigen Stadtansichten mit ihren fantastischen Architekturen und interessanten Details.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Weltchronik von Hartmann Schedel

Als Buch der Superlative ist die Schedelsche Weltchronik mit den Maßen 44,3 x 30,8 Zentimetern nicht nur großformatig sondern mit über 1800 kolorierten Holzschnitten auch überaus reich bebildert. Diese bedeutendste illustrierte Inkunabel erschien 1493 in Nürnberg in einer lateinischen und einer deutschen Fassung. Für dieses großartige Buchprojekt versammelten sich bekannte Namen um den Arzt, Humanisten und Historiker Hartmann Schedel (1440-1514): Michael Wolgemut (1434-1519) war wohl zusammen mit seinem Lehrling Albrecht Dürer (1471-1528) für die mannigfaltigen Holzschnitte zuständig und Anton Koberger (um 1440-1513) trat als Drucker und Verleger zu der Gruppe. Heute ist die Weltchronik vor allem für ihre prachtvollen Stadtansichten bekannt, von denen einige als erste realistische Darstellungen gelten.

Weltgeschichte in sieben Kapiteln

In ihrer Erzählung folgt die Darstellung der Weltgeschichte der Tradition der mittelalterlichen Chroniken, indem sie die Geschichte in sieben Weltaltern unterteilt. Das Erste beginnt mit der Erschaffung der Welt und das Letzte gibt einen Ausblick auf den Weltuntergang sowie das Jüngste Gericht. In der Nürnberger Chronik ist jedoch das sechste Weltalter am umfangreichsten geschildert. Es reicht von der Geburt Christi bis zur Gegenwart des Autors. Zu diesen historischen Ereignissen und Personen berichtet Schedel auch von Wundererscheinungen und Sensationen und gibt geographische Informationen, insbesondere zu Städten und Gegenden.

Ein Team aus Nürnbergern

Für sein wichtigstes Werk beauftragte der Humanist Schedel keinen geringeren als Michael Wolgemut mit der Ausstattung. Der Nürnberger Maler und Meister des Holzschnittes hatte zu dieser Zeit einen ganz besonderen und heute wohlbekannten Lehrling in seiner Werkstatt: Den jungen Albrecht Dürer. Wie groß dessen Beitrag zu den Illustrationen der Chronik tatsächlich ist, bleibt in der Forschung weiterhin umstritten. Als bedeutender Buchdrucker, Verleger und Händler der Inkunabelzeit vervollständigt Anton Koberger das Nürnberger Team.

Berühmte Stadtansichten

Von den insgesamt 1809 Holzschnitten handelt es sich bei 29 um doppelseitige Stadtansichten. Jede von ihnen ist mit ausführlichen Beschreibungen der Gründungsgeschichte, Namenserklärung und Fakten zur zeitgenössischen Kultur sowie zu Wirtschaft und Handel versehen. Diese Illustrationen des geographischen Teils der Chronik erfreuen sich nicht nur wegen ihren zahlreichen entzückenden Details so großer Beliebtheit. Bei vielen von ihnen handelt es sich um die ältesten authentischen Abbildungen der Städte. So ist beispielsweise der Holzschnitt von Nürnberg die erste gedruckte Ansicht ihrer Art überhaupt.

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