Wiener Genesis

Cod. theol. gr. 31 - Österreichische Nationalbibliothek (Wien, Österreich)

Alternativ-Titel:

Vienna Genesis, Genèse de Vienne, Génesis de Viena

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Vienna Genesis
Genèse de Vienne
Génesis de Viena

Art
Umfang / Format

48 Seiten (von urpsrünglich 192) / 30.7 - 33.3 x 25.0 - 27.0 cm

Datum
Erste Hälfte des 6. Jahrhunderts
Stil
Genre
Inhalt

Genesis (1. Buch Moses)

Sprache
Künstler / Schule

Mindestens 8 Buchmaler beteiligt

Buchschmuck

48 Miniaturen erhalten (von ursprünglich 192)

Vorbesitzer

Erzherzog Leopold Wilhelm

Schrift

Unzialschrift

Kurzbeschreibung

Die sogenannte Wiener Genesis ist einer der bedeutendsten Schätze der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien: ein Hauptwerk der byzantinischen Buchmalerei und eine der ältesten erhaltenen biblischen Handschriften. Der biblische Text der Genesis wird in dieser Handschrift des 6. Jahrhunderts auf wundervolle Weise illustriert mit 48 bunten Miniaturen. Zusammen mit den purpurgetränkten Seiten, beschrieben mit griechischem Text in kostbarer Silber-Tinte, präsentieren diese qualitätvollen frühen Bibelillustrationen die Handschrift als einzigartigen Schatz der Geschichte der Buchmalerei!

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Wiener Genesis

Die sogenannte Wiener Genesis ist einer der bedeutendsten Schätze der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien: ein Hauptwerk der byzantinischen Buchmalerei und eine der ältesten erhaltenen biblischen Handschriften. Der biblische Text der Genesis wird in dieser Handschrift des 6. Jahrhunderts auf wundervolle Weise illustriert mit 48 bunten Miniaturen. Zusammen mit den purpurgetränkten Seiten, beschrieben mit griechischem Text in kostbarer Silber-Tinte, präsentieren diese qualitätvollen frühen Bibelillustrationen die Handschrift als einzigartigen Schatz der Geschichte der Buchmalerei!

Das Werk einer Gruppe von Miniaturisten

Die wunderschönen kräftigen Farben der Miniaturen, die auf dem dunkelroten Purpur-Grund herrlich zur Geltung kommen, fangen wohl jeden Betrachter der Wiener Genesis sofort mit ihrem Zauber. An dieser Pracht, diesem Hauptwerk der byzantinischen Buchmalerei, waren mehrere meisterhafte Buchmaler beteiligt. Diese werden anhand ihrer unterschiedlichen Stile unterschieden und in der Forschung zusammengefasst unter der Bezeichnung Meister der Wiener Genesis.

Faszinierende Buchmalerei der Spätantike

Sie schufen 48 leuchtende Miniaturen, die den Text der Genesis illustrieren. Vom Sündenfall über die Vertreibung aus dem Paradies behandeln diese Darstellungen die biblischen Geschichten zu Noah, Abraham, Lot und weiteren Figuren bis hin zu Joseph. Die Miniaturen, jeweils unter dem Text, sind zum Teil sogar in zwei Registern übereinander angeordnet und meist ohne Rahmen direkt in die Seite gesetzt. Sie zeigen wunderschöne Darstellungen menschlicher Figuren, aber auch von Tieren (etwa bei der Szene zur Arche Noah), von Landschaft und Architektur. Dabei wird der gelungene Versuch größtmöglicher Naturnähe erkennbar. Die Miniaturen gelten als wahre Meisterwerke antiker (Buch-)Malerei!

Ein fragiler Schatz

Der berühmte Codex theol. gr. 31 der Österreichische Nationalbibliothek nimmt in der Geschichte der Buchmalerei eine herausragende Stellung ein als eines der seltenen erhaltenen Zeugnisse der spätantiken Buchmalerei. Neben diesem Aspekt als Zeugnis der frühen Bibelillustration ist die Wiener Genesis auch eine der ältesten erhaltenen biblischen Handschriften. Die Handschrift mit dem griechischen Text der Genesis ist ein Werk des 6. Jahrhunderts, vermutlich in Syrien entstanden. Aufgrund des sehr fragilen und verletzlichen Zustandes der äußerst kostbaren Handschrift werden die 48 purpurgetränkten und mit Silbertinte beschriebenen Seiten heute einzeln zwischen Acrylglasplatten aufbewahrt.

In der kaiserlichen Kunstsammlung

Die spätantike Handschrift, die vermutlich einige Zeit in Italien kursierte, war im 17. Jahrhundert im Besitz von Erzherzog Leopold Wilhelm. Dieser vermachte die Wiener Genesis im Jahr 1662 in seinem Testament dem Kaiser Leopold I. Aus der kaiserlichen Kunstsammlung gelangte sie schließlich 1664 an die Hofbibliothek und ist heute Teil der bedeutenden Handschriftensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.

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