Beatus von Liébana - Codex von Girona

Catedral, Num. Inv. 7] (11) - Museu Diocesà (Gerona, Spanien)

Alternativ-Titel:

Beatus of Liébana - Girona Codex, Girona Beatus, Beatus of Gerona, Beato de Liébana, códice del Monasterio de San Salvador de Tábara, Zamora, Beatus von Girona, Beato di Girona, Béatus de Gérone

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Beatus of Liébana - Girona Codex
Girona Beatus
Beatus of Gerona
Beato de Liébana, códice del Monasterio de San Salvador de Tábara, Zamora
Beatus von Girona
Beato di Girona
Béatus de Gérone

Art
Umfang / Format

568 Seiten / 40.0 x 26.0 cm

Herkunft
Datum
975
Stil
Genre
Sprache
Auftraggeber

Abt Domicius

Künstler / Schule

Autor: Beatus von Liébana (gestorben nach 798)
Maler: Emerterius (Priester), Ende (Nonne)
Schreiber: Senior (Priester)

Buchschmuck

124 mit Gold und Silber verzierte Miniaturen

Kurzbeschreibung

Der Codex von Girona aus der Reihe der Beatus-Handschriften ist das am reizvollsten dekorierte und am besten dokumentierte Werk der Apokalypsenhandschriften des Beatus von Liébana. Es enthält 124 hochwertige Miniaturen in gedämpften Farben und kostbaren Verzierungen aus Gold und Silber.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Beatus von Liébana – Der Codex von Girona

Beatus von Liébana war ein Mönch und Theologe, der dem Kloster San Martin de Turieno im Tal von Liébana im heutigen Spanien angehörte. Bekannt ist der Mönch vor allem durch sein Hauptwerk, einen Kommentar zur biblischen Apokalypse in zwölf Büchern. Der Codex von Girona ist eines dieser Bücher. Er ist ein besonders interessantes und auffälliges Fragment der zwölfteiligen Buchreihe. Die Handschrift entstand in der zweiten Hälfte des zehnten Jahrhunderts und enthält insgesamt 124 reich mit Gold und Silber verzierte Miniaturen.

Eine gelungene Zusammenarbeit

Im Codex von Girona wurden, neben dem Autor Beatus, auch andere am Werk beteiligte Personen genannt. Somit lassen sich die Meister des Werkes leicht bestimmen, was bei romanischen Codices nur selten der Fall war. Auch das Datum seiner Entstehungszeit wurde notiert. Die Schrift entstand etwa 975 im Auftrag des Abtes Dominicus. Als Illuminatoren wurden die Nonne En und der Mönch Emeterius genannt. Die sorgfältige Schrift des Codex fertigte der Schreiber Senior an. Das begabte Kollektiv stellte einen der elegantesten und kunstvollsten Codices aus der Reihe der Beatus-Apokalypsen her.

Feinste Buchmalerei

Die kostbare Handschrift eröffnet mit einer Reihe von Miniaturen, die in keinem weiteren Beatus-Codex vorkommen. Eine doppelseitige Darstellung des Himmels in sechs konzentrischen Kreisen eröffnet das Werk. Darauf folgt ein Zyklus von sechs ganzseitigen Miniaturen zum Leben Christi, in welchem unter anderem Szenen der Kreuzigung und der Höllenfahrt dargestellt sind. Die ganzseitigen, ungerahmten Miniaturen zeigen verblüffend abwechslungsreiche und phantasievolle Darstellungen. Die Farben der Bilder wirken gedämpft und unaufgeregt. Zahlreiche Miniaturen sind mit Gold und Silber geschmückt. Die wertvolle Originalausgabe der Handschrift wird heute in der Kathedrale von Girona in Spanien aufbewahrt.

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