Buch der Schätze

Fr. F. v. III, 4 - Array (St. Petersburg, Russland)

Alternativ-Titel:

Book of Treasures, Libro del Tesoro, Le Livre du Trésor, Libro del Tesoro, Livro do Tesouro

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Kodiologie

Alternativ-Titel

Book of Treasures
Libro del Tesoro
Le Livre du Trésor
Libro del Tesoro
Livro do Tesouro

Art
Umfang / Format

298 Seiten / 31.0 x 22.0 cm

Herkunft
Datum
1230-1294
Stil
Genre
Sprache
Künstler / Schule

Autor: Brunetto Latini (c.1230-1294), florentiner Politiker, Dichter, Historiker-Philosoph und Freund von Dante

Buchschmuck

115 Miniaturen

Kurzbeschreibung

Das Buch der Schätze ist ein universales Nachschlagewerk, das die Themen Philosophie, Geschichte, Naturkunde, Religion und Politik behandelt. Es wurde etwa um 1270 vom italienischen Gelehrten und Politiker Brunetto Latini in französischer Sprache verfasst. Der informative Text des Werkes ist mit zahlreichen Miniaturen und hochwertigen Randverzierungen illustriert.

Verfügbare Faksimile-Ausgaben

Beschreibung

Das Buch der Schätze

Im Jahre 1260 war das Französische eine der wichtigsten Sprachen Europas. Um möglichst viele Leser zu erreichen, wurden Handschriften in dieser Zeit hauptsächlich auf Französisch verfasst. Der italienische Gelehrte Brunetto Latini orientierte sich an dieser Gegebenheit und schreib den Text seines Buches der Schätze in französischer Sprache nieder. Das Manuskript ist eine Art Enzyklopädie des geographisch-naturkundlichen, philosophisch-moralischen und biblisch-althistorischen Wissens des Mittelalters. Ebenso behandelt die Schrift Themen der Politik und der Rhetorik. Die Handschrift wurde mit verschiedensten Dekorelementen reizvoll illustriert.

Wer war Brunetto Latini?

Brunetto Latini war ein italienischer Staatsmann, Gelehrter und Schriftsteller, der vor allem als Lehrer und väterlicher Freund des Poeten Dante bekannt war. Er war Vertreter der politischen Partei der Guelfen und musste sich nach gescheiterten Machtkämpfen seiner Partei nach Frankreich ins Exil begeben. In dieser Zeit verfasste er einen Großteil seiner literarischen Werke. Das Buch der Schätze verfasste er als Lehrbuch und Nachschlagewerk für ein nicht klerikales, vor allem städtisch-patrizisches Publikum. Der in nüchtern französischer Prosa verfasste Text wurde zum Vorbild für zahlreiche weitere philosophische und politische Nachschlagewerke aus Europa.

Ein universales Lehrbuch

Das dreiteilige Manuskript beginnt mit der Schilderung von Ereignissen aus der Bibel, der Geschichte Troyas und der Geschichte des Mittelalters. Darauf folgt eine Abhandlung über die Naturgeschichte, die die enormen geographischen und astronomischen Kenntnisse des Autors unter Beweis stellt. Einige Tier- und Vogelarten werden hier im Detail beschrieben. Der nächste Teil des Werkes behandelt ethische Grundsätze sowohl klassischer als auch zeitgenössischer Moralisten. Er studiert die Laster und Tugenden der Menschheit. Im dritten Teil setzte Latini sich mit der Politik und der Kunst zu Regieren auseinander. Er selbst war der Meinung, dass dies die höchste aller Wissenschaften sei.

Ausgefallene Dekoration

Die umfangreiche Handschrift ist mit abwechslungsreichen Buchillustrationen geschmückt. 18 Seiten des Werkes weisen einfallsreiche Randverzierungen auf. Diese zeigen verschiedenste Darstellungen grotesker Gesichter, Tiere und Ungeheuer und fantasievoller Zwergengestalten. Andere Miniaturen zeigen Musiker, die auf Orgeln, Harfen, Dudelsäcken und anderen Musikinstrumenten spielen. Bemerkenswert ist eine Miniatur, die die göttliche Erschaffung Evas aus der Rippe Adams darstellt. Das herausragende Werk befindet sich heute in der russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg.

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